#9 Prof. Dr. Henrik te Heesen, Umweltcampus Birkenfeld: „Deutschland kann bei der Energiewende Technologieführer sein."
Shownotes
In dieser Folge von Megawatt & Friends spricht Jan Liepold mit Prof. Dr. Henrik te Heesen vom Umweltcampus Birkenfeld der Hochschule Trier über den aktuellen Stand der Energiewende. Die gute Nachricht des Physikers: Deutschland ist technologisch oft weiter ist, als die öffentliche Debatte vermuten lässt. Und: Die Energiewende scheitert nicht an der Physik. Die Technologien sind vorhanden, die Richtung ist klar und viele Lösungen funktionieren bereits heute im Markt. Die eigentlichen Herausforderungen liegen inzwischen in Bürokratie, Infrastruktur, fehlender Digitalisierung und mangelnder Geschwindigkeit bei der Umsetzung.
Gemeinsam analysieren Jan und Prof. te Heesen die drei großen Baustellen der Transformation: Strom, Wärme und Verkehr. Während der Ausbau von Photovoltaik und Windenergie sichtbar Fahrt aufgenommen hat, bleibt insbesondere die Wärmewende eine enorme Herausforderung.
Ein besonderer Fokus der Folge liegt auf Batteriespeichern, intelligenten Netzen und der Rolle von Unternehmen. Prof. te Heesen erklärt anschaulich, warum große Batteriespeicher künftig eine Schlüsselrolle für stabile Strompreise und Netzstabilität spielen werden und weshalb Unternehmen enorme Chancen haben, durch intelligente Lastverschiebung, PV-Anlagen, Ladeinfrastruktur und Energiemanagement Kosten zu senken und Wettbewerbsvorteile aufzubauen.
Dabei wird deutlich: Energie entwickelt sich zunehmend vom reinen Kostenfaktor zum strategischen Geschäftsfeld. Unternehmen, die ihre Prozesse flexibilisieren und dynamische Strompreise intelligent nutzen, können nicht nur ihre Energiekosten reduzieren, sondern aktiv zur Stabilisierung des Energiesystems beitragen.
Darüber hinaus geht es um die Rolle von KI, Smart Metern und datenbasiertem Energiemanagement. Te Heesen plädiert für mehr Pragmatismus, schnellere Genehmigungsverfahren und einen neuen Innovationsgeist. Statt ständig über Risiken zu sprechen, müsse Deutschland wieder stärker ins Machen kommen.
Zum Abschluss wirft die Folge einen Blick auf die nächste Generation von Fachkräften für die Energiewende. Trotz rückläufiger Studierendenzahlen in technischen Fächern sieht te Heesen große Chancen: Junge Menschen, die Technik, Wirtschaft und KI zusammendenken, könnten zu entscheidenden Treibern der Transformation werden.
Weitere Informationen:
- Umweltcampus Birkenfeld der Hochschule Trier
- Podcast „Klima und Kohle“ von und mit Prof. Dr. Henrik te Heesen.
- Energy Charts vom Fraunhofer ISE. Plattform zur Analyse von Stromerzeugung, Börsenstrompreisen, Speichern und Energiedaten in Deutschland und Europa.
- Meteocontrol. Technologieunternehmen für Monitoring und intelligentes Management von Photovoltaik- und Energiesystemen.
Fotocredit Folgencover: Bastian Franz, Hochschule Trier
Transkript anzeigen
00:00:01: Mega Watt & Friends –
00:00:03: Energie Neudenken.
00:00:05: Willkommen bei Mega Watte & Friends, dem Podcast von Maestro in dem wir Energie neu denken.
00:00:10: Hier sprechen wir mit Profis die die Energiewende gestalten.
00:00:13: Es geht um Strom, Wärme, Speicher und Netze Aber vor allem um die Frage Wie gelingt nachhaltige Energieversorgung für Unternehmen?
00:00:22: Schön dass Sie dabei sind!
00:00:25: Hallo und herzlich willkommen, liebe Freundinnen und Freunde der Energiewende bei Megawatt & Friends.
00:00:31: Und ich sage auch herzlich Willkommen Prof.
00:00:33: Dr.
00:00:34: Hendrik Thehesen von der Hochschule Trier ganz konkret vom Umweltkampus Birkenfeld!
00:00:40: Wir freuen uns dass ihr heute hier bei uns im Podcast sind.
00:00:42: Hallo Herr Prof.
00:00:43: Theheson!
00:00:45: Sehr schön, wir möchten nämlich heute mit dem Professor Thehesen darüber sprechen.
00:00:48: Er ist einer der sehr renommierten Experten für das Thema regenerative Energien.
00:00:54: Letztlich auch den Statusquo der Energiewende mal besprechen mit einem Physiker.
00:00:59: Sie haben an der RWTH Aachen physisch studiert und in diesem Fach promoviert im Bochum glaube ich.
00:01:05: Also ich höre ja sehr häufig die Aussage Ja letztlich ist die Energiewände doch auch Physik Und man kann die Physik nicht aushebeln.
00:01:14: Deswegen finde ich es gut, dass wir heute mal mit einem Physiker über den Status quo sprechen können.
00:01:18: Wo stehen wir denn ganz genau?
00:01:19: Mit der Energiewende und deswegen freuen wir uns das wir da mit ihnen einen renommierten Experten dafür haben und Ich würde gerne mal einsteigen wie sie so auf den aktuellen als Wissenschaftler und vielleicht ja auch Zahlenmensch, wie sie so auf den Status der Energiewende und dieses Umstiegs von den fossilen Energie, primär Energien auf die regenerativen Energien.
00:01:47: Wie Sie da drauf schauen?
00:01:47: Wo stehen wir denn da?
00:01:48: ist Ihrer Sicht?
00:01:49: Ja wo stehen wir da?
00:01:50: Direkt eine große Frage.
00:01:51: am Anfang finde ich gut fangen wir mal ganz groß an.
00:01:56: also Wir sind auf einem guten Weg aber er ist trotzdem noch sehr lang.
00:02:03: Ich denke bei der Energiewende, wir müssen halt immer unterscheiden die unterschiedlichen Arten der Energie.
00:02:10: Also elektrisch.
00:02:12: Da sind wir um einen ganz guten Weg.
00:02:13: Wir sind jetzt Richtung eine Sechzehprozent Plus bei der Stromerzeugung aus Photovoltaik und Wind bis in Wasserkraft und Biomasse noch.
00:02:23: Wir tun uns aber wahnsinnig schwer bei der Wärmewende.
00:02:28: das heißt also wie schaffen wir es den Wärmesech zu dekarbonisieren?
00:02:33: Wir wohnen ja weg von den fossilen Emissionen und im Bereich der Wärmeversorgung, das ist auf der einen Seite die Raumwärmewarmwasser.
00:02:42: Aber zum großen und wichtiger Teil die Prozesswärme in der Industrie.
00:02:47: Das ist jetzt vom Stahlwerk an dass man vielleicht zuerst denkt aber auch die Bäckerei braucht ProzessWärme für die Brötchen Und das ist vielfach noch fossil.
00:02:58: Primer Erdgas, Diskussion haben wir jetzt da.
00:03:01: Gab die letzten Tage, Wochen und Monate mit vermeintlichen Gasmangellagen usw.
00:03:06: Und... Da müssen wir weg!
00:03:09: Und dann aber den dritten Sektor nach dem Verkehrssektor.
00:03:11: auch da sind wir insbesondere als Autofahrerland Deutschland immer noch nicht gut genug unterwegs wobei man da die Transformation sieht dass der Wechsel vom Verbrenner zum Elektroauto eigentlich nicht mehr aufzuhalten ist.
00:03:27: Wir können ihn bremsen und das versuchen auch die einen oder anderen lautstarken Lobbygruppen, aber
00:03:33: die
00:03:34: Elektrifizierung des Individualverkehrs, das klassische Elektroauto... Das kommt!
00:03:38: Das wird sich durchsetzen.
00:03:39: Das hat sich in anderen Ländern schon durchgesetzt.
00:03:41: Bestes Beispiel ist da Norwegen, aber auch China ist da sehr gut unterwegs.
00:03:45: Und was wir auch beobachten, ist im Schwerlastverkehr also die LKW's, die vermehrt elektrisch unterwegs sind.
00:03:52: Ich war jetzt vor ein paar Wochen noch in Amsterdam ein paar Tage und ich war überrascht, wie viele die letzte Meile beim Transport dieser Lieferwagen schon elektrisch unterwegs waren.
00:04:05: Schwierig wird Schiffsverkehr und das Flugzeuge zu dekarbonisieren.
00:04:09: da brauchen wir dann flüssige Treibstoffe diese sogenannten E-Fuels.
00:04:13: aber man merkt denn der Weg ist klar wir wissen genau was wir tun müssen.
00:04:16: so richtig voran kommen wir in vielen Dingen aber nicht und dann kommt halt noch die politische Diskussion dazu.
00:04:23: Aber
00:04:23: hängen wir dann, würden Sie sagen tatsächlich auch hinterher, hinter unseren ganz konkreten Zielen.
00:04:27: Also beim Ausbau der Erneuerbaren habe ich doch das Gefühl also da kommen wir vielleicht jetzt ja auch noch um gezahlen basiert nochmal konkret darauf Da erreichen wir, zumindest im Photovoltaik-Bereich ging doch jetzt ein Ruck durch die Republik in den letzten fünf Jahren oder vielleicht ja fünf bis zehn Jahre und da hat sich massiv was getan.
00:04:46: Die Windenergie konnten wir zumindest nicht – ich glaube das sind wir noch nicht ganz da wo wir sein wollen weder Onshore noch Offshore aber es ging auch massiv etwas voran Und insofern kann man doch sagen, es ist jetzt... Wir sind weg von diesem Konjunktiv.
00:05:01: Man sollte und man müsste und man könnte.
00:05:03: Sondern da ist jetzt konkret was passiert.
00:05:05: Ich merke auch, wir sind ja sehr stark ausgerichtet auf Unternehmen.
00:05:09: Wir tun uns immer leichter, Unternehmen zu finden die Energie als strategisches Feld sehen wo sie eben ihre Standortfaktoren und ihre Kosten mit regenerativen Energien speziell auch mit Batteriespeichern einfach abschirren können kosten senken können.
00:05:26: Also das setzt sich diese Erkenntnis durch, wir müssen unsere Prozesse elektrifizieren und wir können uns selbst auch dann mit erneuerbaren Versorgen teilweise zum oder zu großen Teilen zumindest.
00:05:38: Man merkt dass es in den Köpfen drin die Unternehmen wollen gerne und wir kennen diese Diskussion des Der Beschwerde über die hohen Strompreise, aber ich glaube der kann so hoch oder niedrig sein wie er will.
00:05:48: Es wird sich immer beschwert über den Strompreis.
00:05:51: Der ist in Deutschland sicherlich ein strukturelles Problem, wobei ich mich persönlich immer schwer tue bei Unternehmen, die regional und bundesweit aufgestellt sind, die dann sich beschweren dass der Strompreist in den USA niedriger ist.
00:06:04: Das ist komplett anderer Markt, der vielleicht auch gar nicht infrage kommt.
00:06:07: das gilt eher für global agierende Unternehmen da den Vergleich zu haben mit den Vereinigten Staaten oder alternativ mit China.
00:06:15: Bei den Zielen ja im Vorkommen recht.
00:06:17: die Photovoltaik entwickelt sich gut, die Zubauzahlen jetzt in den letzten Jahren sind massiv raufgegangen ist aber auch immer noch nicht das was wir brauchen.
00:06:28: also um die Ziele allein bis Erneuerbaren Energien gesetzt, Ziele gesetzt.
00:06:36: Wir wollen bis zum Jahr zwanzigdreißig zweihundertfünfzehn Gigawatt an Photovoltaikleistungen installiert haben.
00:06:43: Da sind wir heute nicht!
00:06:45: Wir sind heute bei ja hundertelf gigawatt also etwas mehr als die Hälfte des Weges haben wir schon gemacht aber wir müssen jetzt in den nächsten Jahren noch tatsächlich noch schneller werden.
00:06:56: Bei der Windenergie Sie haben es angesprochen auch da ist besser geworden, weil die Verfahren vereinfacht wurden.
00:07:04: Das Hauptproblem ist da eher das Genehmigungsverfahren was auch sehr komplex und sehr aufwendig ist.
00:07:09: Das konnten wir verbessern, dass jetzt so eine Planung von.
00:07:11: ich habe die Idee dort ein Windrad aufzustellen oder Windpark zu bauen bis das Windrad steht und speist ein.
00:07:17: Das hat früher gute fünf Jahre gedauert.
00:07:19: Wir sind jetzt runter auf ungefähr drei Jahre.
00:07:22: Das hilft schon mal und wir merken, dass es jetzt mit den Projekten anläuft.
00:07:26: aber auch da wir wollen Plan der Bundesregierung.
00:07:29: Hundertfünfzehn Gigawatt Windräder an Land erst mal nur haben.
00:07:34: Dazu kommt immer noch ein bisschen Windenergie auf dem Meer, also die offshore Windenergianlagen.
00:07:40: Wir sind aber bei der Windenergi stand heute bei siebzig Gigawatts und Woldertum auf hundert fünfzehn Rauf.
00:07:49: Der Ausbau ist da viel zu langsam weil die Verfahren in der Vergangenheit so kompliziert waren und einen großen Vorlauf brauchen.
00:07:56: Und Offshore, das heißt diese großen Windparks in der Nord- und Ostsee also von die Nordsee ist natürlich interessant kommen auch nicht voran, weil es technisch noch mal aufwendiger ist.
00:08:05: Heißt obwohl es so gut vermeintlich gut vorangeht hängen wir hinterher und wir merken jetzt massiv die strukturellen Probleme die drum herum sind.
00:08:17: Netzausbau, Batteriespeicher etc... ... können wir nochmal eine eigene Podcast-Folge, glaube ich,... ... zu machen.
00:08:22: Alleine das auseinanderzuklermisern... ... warum der Ausbau der Neuerbahn gut läuft,... ... aber an anderen Stellen mittlerweile echt große Probleme
00:08:31: vorsicht.".
00:08:32: Das heißt, ich höre bei Ihnen zumindest noch einen Hauch von Optimismus?
00:08:35: Also Sie haben sie noch nicht abgeschrieben.
00:08:37: die Energiewende,... ...aber Sie sehen schon größere Stolpersteine, die da jetzt auf diesem Weg Richtung... ...二zigdreißig oder sagen wir auch mal großzügig zweizigfünfund dreißig... Also das wird kein Selbstläufer, das höre ich da auch raus.
00:08:52: Zumal jetzt eben... also wir wollen es nicht politisch vertiefen aber auch da rudern ja einige gerade zurück.
00:08:58: Ich weiß nicht ob aus welcher Motivationslage auch immer dieses massiv vorandrängen hat sich daher eigentlich auch erledigt?
00:09:06: Ja, also das ist politisch im Moment schwierig.
00:09:11: Das war so angekündig immer dass die Union als Regierungspartei diesem Ausbau eher etwas vorsichtig gegenübersteht liegt in der Natur der Sache, dass dort jetzt das Thema der Gaskraftwerke ein bisschen mehr nicht vordergerückt wurde.
00:09:27: Ja wir brauchen auch Gaskraftwerk.
00:09:29: also diese Diskussion die da geführt wird ist Bestandteil der Transformation unseres Energiesystems weil wir die Herausforderung haben wenn der Wind nicht weht sie sollen nicht scheint wie überbrücken wir das gar nicht nur mal zwei drei Stunden sondern wirklich über ein paar Tage wobei diese Phasen sehr sehr selten sind.
00:09:46: Ein weiterer Aspekt ist natürlich das ganze Thema der Batteriespeicher.
00:09:50: Da ist sehr viel Wille im Markt, das beobachtet man.
00:09:55: es kommt aber auch da nichts voran weil das auf der einen Seite eine neue Technik also die Batterie ist neu als technisches System.
00:10:03: Aber die Integration ins Netz das ist nichts was sich etabliert hat.
00:10:07: Das müssen alle Beteiligten die Netzbetreiber Projektierer Energieversorgung, das muss man erstmal verstehen lernen was das bedeutet und was es auch für Auswirkungen hat.
00:10:16: Man kann im Moment ganz gut beobachten den positiven Effekt von Batterien in Kalifornien die sich jetzt geschafft haben innerhalb von drei Jahren ihren Bedarf an Gas Kraftwerkseinsatz deutlich zu reduzieren und zu ersetzen mit Batteriespeicher.
00:10:32: Wir haben das Problem in Mitteleuropa und das hat Kalifornin ähnlich.
00:10:37: Tagsüber wenn die Sonne scheint ist alles gut Nicht alles, aber die letzten Tage an den Feiertagen gesehen.
00:10:41: Wenn wir zu viel PV-Strom haben und ihn nicht loswerden.
00:10:44: Aber sichern wir das aus vorhin.
00:10:46: der Solarstrom wird eingespeist und wir haben eine hohe Last jetzt mal im Werktag.
00:10:50: Das heißt Strombedarf Industrie vor allen Dingen auch der Haushalte des Gewerbes ist hoch.
00:10:56: Und was dann passiert?
00:10:57: Ist dass dann am Mittags dreizehn, fünfzehne, siebzehn Uhr diese Lara Einschaltung zurückgeht.
00:11:03: Die Leistung geht zurück gleichzeitig ist aber der Strom Bedarf noch hoch.
00:11:06: und um diese Lücke decken, setzen wir in Deutschland Gaskraftwerke ein.
00:11:12: Die sind teuer in der Erzeugung des elektrischen Stroms und die weil wir in deutschland einen Strompreiszone haben.
00:11:19: also sowohl Schleswig-Holstein als auch der Südzipfel von Bayern zahlt den gleichen Strompreise an der Börse.
00:11:25: er führt das dazu dass wenn wir Gaskraftwerk anschalten der Strom preis bundesweit rauf geht.
00:11:30: was kann man machen, man kann Batterien einsetzen die dann tagsüber geladen werden mit dem Überschuss Strom.
00:11:36: das sind da nicht die kleinen Heimspeicher sondern wirklich große Batterien direkt an den Umspannwerken sitzen.
00:11:41: Die dann diese Lücke am Nachmittag abfedern können.
00:11:44: denn der Strom aus einer Batterie ist günstiger mittlerweile als der Strom vom Gaskraftwerk und best practice hochkapitalisierter Markt, nämlich Vereinliche Staaten in Kalifornien.
00:11:55: Wo macht man selbst Texas?
00:11:56: Wo denkt man, oh, Texas ist auch das mit dem Öl!
00:11:58: Ja genau, die verkaufen das Öl an uns und nutzen selber erneuerbare weil sie feststellen, dass es viel günstiger ist.
00:12:06: Da müssen wir hin und da könnten wir weiter sein sind wir nicht.
00:12:11: So muss das halt.
00:12:11: aber dann müssen wir jetzt Tempo machen davor anzukommen.
00:12:14: Ich habe in einer Ihrer Folgen, ich hab mich eben ja vorbereitet auf unser Gespräch und Sie sind ja auch Podcaster.
00:12:19: Klima & Kohle heißt hier wirklich sehr empfehlenswerter Podcast.
00:12:23: Und da haben sie in so einem Jahresrückblick auf Fünfundzwanzig gesagt dass mittlerweile in Deutschland ja auch schon über eine Stunde gepuffert werden kann mit den bestehenden Batterie-Energiespeichersystemen.
00:12:34: Aber das ist auch eine wohlwollende Betrachtung, also es passiert so noch nicht?
00:12:38: Oder ist das was... Ja.
00:12:41: Auch da könnte man ja positiv drauf schauen auf den Status quo, wenn ich das höre.
00:12:44: Genau!
00:12:45: Also das ist sicherlich ein guter Weg.
00:12:49: Man muss bei dem Batterien, da haben wir immer zwei Kennzahlen, die man betrachten muss einmal wie viel Leistung hat zu einer Batterie, wieviel kann ich reinladen in der Batterie und wieder rausziehen und dann auf der anderen Seite die Kapazität, also wie viel Energie passt rein die ich dann speichern kann und an sich ist die Kapazität, die wächst.
00:13:09: Ich empfehle mal die Seite EnergyCharts vom Frau Nuffer Oese, Kollege Burger der da super Webseite gebaut hat.
00:13:16: alle diese sich mit Energiebeschäftigung selber auch mal mit Energiezahlen spielen wollen sich das angucken wollen perfekt aufbereitet also er nutzt nur Fremd-Daten und bereitet sie wirklich sehr gut auf wie überall auf der Welt diesen exponentiellen Anstieg der Batterie leist und der Batteriekapazität.
00:13:34: Das ist in Deutschland aber vor allen Dingen sind das diese kleinen Batterien, also die Heimspeicher.
00:13:39: ich denke mal jeder jede die sich jetzt über Photovoltaikanlagen informiert hat, die jetzt vor kurzem PV-Anlage installiert hat da werden viele dabei sein die sich direkt eine kleine Batterie haben installieren lassen was total sinnvoll ist.
00:13:52: nur diese Batterien dienen eigentlich den eigenen Strombedarf im Eigenheim im Haus abzudecken, ab zu puffern.
00:14:00: Die sind nicht netzdienlich oder mag die nicht unterscheiden?
00:14:04: Was ist das eigentlich aber?
00:14:06: Nächste Podcast-Folge sozusagen... Aber die dienen halt nicht für das bundesweite Stromnetz, weil der Netzbetreiber und der Energieversorgung haben da normalerweise keinen Zugruf.
00:14:15: drauf gibt es immer so Ansätze von diesen Schwarm-Batterien, um die zu einem virtuellen Kraftwerk heißt das dann immer zusammenzuschließen.
00:14:22: Das kann man wunderbar rechnen und auch bilanziell im Excel machen.
00:14:27: Technisch ist das aber immer etwas aufwendig.
00:14:31: was wir brauchen sind diese Großbatterien und da sehen wir kommen wir nicht so schnell voran.
00:14:37: Wir haben jetzt hier bei uns in der Nähe von Trier, Sie haben ja schon mit dem Gert Schöller gesprochen.
00:14:44: Richtig!
00:14:44: In
00:14:44: einer der ersten Folgen.
00:14:46: Also die Firma Schönhergi hat da jetzt hier an der Nehe bei Trier so eine netzdienliche Batterie direkt am Umsparenwerk installiert auch gezeigt dass es geht.
00:14:56: Wir haben noch andere die hier im Planung sind aber wir haben bundesweit viele Projekte die im Planungen sind und da werden nicht alle von umgesetzt und wenn das kommt ist das glaube ich ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Energiewende.
00:15:10: Wobei das ist halt der Fokus Strom, der wichtig ist weil wir ein Ziel der Energiewände sein muss haben sie am Anfang gesagt Wir müssen Projekte die Prozesse elektrifizieren.
00:15:23: Das heißt wir müssen gucken dass wir so viel wie möglich was wir so täglich machen mit Strom machen Weil wir Strom leicht herstellen können wir können ihn gut speichern wir können gut transportieren.
00:15:32: Wie machen wir das?
00:15:33: Elektroauto, Wärmepumpe.
00:15:34: Das sind so die beiden Klassiker und wenn wir das zusammenführen klappt das schon ganz gut.
00:15:41: der große Flaschenhals im Moment in Deutschland und damit auch in Mitteleuropa weil wir quasi Strom- und Energietransitland sind ist das Netz.
00:15:51: Wir schaffen es nicht den Strom Intelligenz zu verteilen Und bedarfsgerecht an den Mann oder an die Frau zu bringen.
00:15:59: Da müssen wir noch mehr tun
00:16:01: Und da haben wir ja mehrere Möglichkeiten.
00:16:03: Ich würde noch mal gerne kurz bei dem Thema bleiben, wie können wir also auch wieder einmal ausgerichtet auf Unternehmen?
00:16:09: Was können Unternehmen beitragen?
00:16:12: und da liegt doch ein großes Potenzialbrach mit nicht genutzten Netzanschlusskapazitäten die ich eben auch beispielsweise für einen Batterieenergie Speichersystem nutzen kann wo ich als Unternehmen erst recht, wenn meine Mitarbeiter Parkplätze über Dache und mit PV-Anlagen bestücke die dann wieder meine Speicher einspeisen.
00:16:32: Da könnte doch ohne dass ich jetzt wahnsinnig viel Kupfer in den Netze verbauen muss da könnte doch ein Potenzial von Unternehmen gehoben werden was auch gleichzeitig noch die Gewinn-und Verlustrechnung letztlich positiv beeinflusst.
00:16:46: Und als letzter Punkt ja doch auch, habe ich einen Denkfehler wenn ich dann sage für so lange wir nicht die Gaskraftwerke zur Netzstabilisierung zuschalten müssen.
00:16:55: Sondern eben aus den Batterie-Energiespeichern einspeisen verhindern wir das dann durch die Merit Order unser Strompreis in die Höhe schnellt weil Gas eben nur mal der teuerste Energietrager ist.
00:17:10: also doppelt ein positiver
00:17:12: Effekt Genau.
00:17:13: Das ist ganz viel Potenzial und der liegt vor allem auf der Seite der Unternehmer, weil wir der Hauptenergiebedarf fließt in die Industrie bei vielen Unternehmen.
00:17:25: Der erste Schritt muss eigentlich immer sein im Unternehmen zu gucken kann ich Energie einsparen?
00:17:31: Tatsächlich aus Wissenschaftler kann man ja, wenn man in seinem Elfenweintömchen Hochschule sitzt.
00:17:37: Kann man sagen, haben wir immer schon gesagt als der Gaspreis jetzt explodiert ist er hat er ja zweimal gemacht vor allem an zwei und zwanzig mit dem Angriff auf die Ukraine durch Russland Und als er plötzlich die Lieferant für günstiges Erdgas weggebrochen ist da konnte mein Wissenschaftler vielleicht ein bisschen versnuppt sagen selber Schuld haben wir euch immer gesagt ihr habt euch ja nicht drum gekümmert weil einfach damals auch kein Bedarf da war.
00:17:58: Energie war Verhältnismäßig günstig und da haben sich Maßnahmen nicht gerechnet, man hätte sagen können ja aber plant mal für die Zukunft.
00:18:08: Es ist auch klar wo die Reise hingeht.
00:18:10: viele Unternehmen haben das nicht gemacht.
00:18:12: Man muss halt auch bedenken bei der großen Anzahl unternehmen sind die Energiekosten bezogen auf den Umsatz bei zehn Prozent und kleiner.
00:18:22: Das heißt es gibt ganz andere Kostentreiber im unternehmerischen Umfeld, Energie spielt eine kleine Rolle.
00:18:29: Und es ist zwar nicht das Geschäftsmodell von vielen Unternehmen, die sagen auch jetzt mit PV Anlage und Batterie.
00:18:33: Das kenne ich nicht, will ich gar nicht können da soll sich jemand anders darum kümmern.
00:18:38: Das könnte ein Geschäfts-Modell dann eher für Energieversorger sein, die das bereitstellen, die Technik auch betreuen und dann in Ansicht nur die elektrische Energie liefern.
00:18:49: aber erster Schritt muss wie gesagt sein mal zurück im Unternehmen kann ich Energie einsparen.
00:18:54: also gefühlt oder es jetzt empirisch belegen kann.
00:18:56: Du weißt, da gibt's tatsächlich Studien auch von Vornhof-Instituten dass man, ich will sagen auf Knopfdruck war sehr gut und schnell im Schnee eben mal so locker zehn Prozent der Energie Stromwärme einsparen kann durch relativ einfache Maßnahmen.
00:19:10: das geht nicht überall und manchmal ist ein bisschen komplizierter.
00:19:13: aber diese low hanging fruits kann man eigentlich ganz gut ernten.
00:19:17: Und dann kommt der Industrie natürlich einen wichtiger Beitrag rein weil die Industrie dann die Energie braucht, wenn die Sonne scheint.
00:19:25: Nämlich tagsüber.
00:19:27: Das heißt ich habe da einen riesigen Hebel selbst wenn ich sage ach PV auf dem Dach geht nicht aus statischen Gründen was auch immer man Hallendach packt das nicht Ich will das nicht.
00:19:35: was auch Immer gibt es viele gute Gründe das nichts zu machen weil wenn's keinen Grund gibt dann PV aufs dach Weil ist auch nur der Strom günstiger ist als aus der Steckdose.
00:19:45: aber ich hab halt ein Hebel.
00:19:49: Die Beschäftigten kann man halt dadurch gewinnen, ladet doch das Elektroauto bei uns.
00:19:54: Denn tagsüber wenn die Sonne scheint, Sonne und den Strom direkt ins Elektroautoladen.
00:19:59: Da kann man Anreizsysteme schaffen.
00:20:02: Und dann sind wir heute auch noch nicht so ganz, brauche ich halt ein intelligentes System was da nicht alle Autos morgens um acht dreck lädt sondern Ein bisschen in die Zukunft guckt, wie wird die Sonne scheinen?
00:20:14: Wie ist der Verbrauch des Unternehmens?
00:20:16: Dass man das entdecken bringt.
00:20:17: Dann lad ich die Autos mit dem Ziel wenn dann ab sechszehn Uhr die ersten vielleicht schon Feierabend machen dass man sagt so Die Autos müssen dann mal mindestens zu siebzig Prozent geladen sein.
00:20:30: Umgekehrt kann ich dann die autos natürlich auch nutzen.
00:20:31: Das sind große fahrende Batterien.
00:20:33: Also ein Elektroauto Zuhause hat da ist dann so eine fünfzig oder seventy Kilowatt Stunden Batterie drin Sondern sieben setzige Kilowatts Stunden Batteries Die vier zum Beispiel von Volkswagen drin ist, da kann ich ein Einfamilienhaus eine Woche mit Strom versorgen.
00:20:46: Das ist ein Riesenspeicher!
00:20:48: Thema bidirektionales Laden.
00:20:49: das würde die Netze entlasten wenn wir dort intelligent agieren können und für Unternehmen ist es wirklich interessant.
00:20:55: Die Sonne scheint dann geht und das sehen wir jeden Tag jetzt in den Frühlings- und Sommer oder auch frühen Herbstmonaten.
00:21:01: Der Strompreis ist mittags im Keller teilweise sogar negativ aber das passiert primär an dem am Wochenende wenn der Industrie auch nichts macht.
00:21:11: Aber da haben wir ein ganz, ganz großes Potenzial und den Unternehmen kommt eine wichtige Aufgabe zu diese Dynamik im Strommarkt für sich zu nutzen um günstig Strom einzukaufen.
00:21:26: Das ist neues Geschäftsfeld!
00:21:28: Da muss man sich darauf einlassen.
00:21:30: Da wäre auch ganz gut wenn dann die es eine Computertechnik gibt die das macht.
00:21:35: aber ich danke KI als Blackbox macht das schon, ganz einfach geht es natürlich nicht.
00:21:41: Aber dann haben wir einen riesen Potenzial was wir nutzen und heben können.
00:21:44: da müssen die Unternehmen brauchen der Hilfe bei aber das wächst ganz vorsichtig, ganz langsam zusammen im Moment.
00:21:51: Ja zumal ich doch sagen würde also es ist ja gerade die große politische Diskussion wie schaffen wir diesen Standortnachteil?
00:21:58: oder wie können wir jetzt lösen dass die Energiepreise hier vergleichsweise hoch sind?
00:22:03: Und da lösen wir das doch eben von zwei Seiten.
00:22:05: einerseits wir reduzieren Wenn ich als Unternehmen im besten Fall sogar Energieautark bin, reduziere ich diese Kostenseite.
00:22:15: Plus ich habe nochmal einen Abseit wenn ich tatsächlich dann ja auch wie Sie sagen diese netzdienliche Regelenergie von meinen Mitarbeiterfahrzeugen auch wieder als Flexibilität im Markt zur Verfügung stellen kann.
00:22:28: also klar es ist nicht das wird immer nur wahrscheinlich eine kleine Seitenlinie sein aber solche Opportunitäten als Unternehmer und als Unternehmen mitzunehmen Das ist wahrscheinlich einfach auch eine Informationsaufgabe oder eine Überzeugungsaufgab, die jetzt geleistet werden muss.
00:22:43: Genau das ist vor allem denk ich ein Geschäftsumdell für die Energieversorger.
00:22:48: Da sind ja dann häufig Originalunternehmen weil man ja doch nicht an die großen Unternehmen denkt wie Siemens Bosch
00:22:53: etc.,
00:22:53: sondern das klassische KMU.
00:22:55: Deutschland is Mittelstandsland und da auch viel Aufklärungsbedarf.
00:23:02: Ich sehe das, wenn wir dann bei den IHKs oder HWKs und bei den Kammern immer unterwegs sind.
00:23:08: Da ist viel noch konservatives Denken und noch kein modernes Denken.
00:23:13: nicht bei allem schlimm.
00:23:14: Ganz im Gegenteil gibt es auch viele innovative Unternehmen.
00:23:17: aber vielleicht nur mal als Beispiel bis gerade eben auf der Seite EnergyCharts geguckt.
00:23:20: Ende April haben wir eigentlich ... mein erinnert sich Top-Wetter gehabt.
00:23:25: April war ja wirklich richtig schönes Wetter Und wenn man sich da mal anguckt, wie die Strompreise an der Strombörse waren.
00:23:33: Stromwetter gehandelt quasi wie Aktien.
00:23:35: Man bietet jemand sagt ich brauche so viel Energie und dann bildet sich entsprechend der Preis.
00:23:42: Wir haben jetzt Ende April jeden Tag negative Strompreis gehabt.
00:23:47: Also negativer Strompreiss heißt tatsächlich Ich verbrauche Strom und kriege Geld dafür.
00:23:52: Ihr sehniger Effekt liegt aber daran in dem Moment ist zu viele elektrische Energie verfügbar Und es ist günstiger diese Energie nicht nur zu verschenken, sondern auch Geld draufzulegen als Kraftwerke komplett abzustalten.
00:24:08: Weil wir fossile Kraftwerkel vor allem die Kohlekraftwerke, Brown-Kohle, teilweise auch Steinkohlen einfach nicht runterfahren können.
00:24:14: Da muss ich dann noch das große Netz Deutschlands und dann halt die Einzelteilnetze in Deutschland, die natürlich alle bei ... Frequenz liegen müssen, aber wir haben jetzt gesehen Ende April und zwar Wochen selbst auch wochentag.
00:24:28: Wochenende war sogar noch krasser Aber an den wochentalen mittags um also zwischen ein und zwei Uhr negative Strompreise.
00:24:37: Und wenn ich jetzt als Unternehmen weg gehe weggehen kann von meinem Standard preis.
00:24:45: Wir zu Hause haben ja normale die meisten werden noch den klassischen Tarif haben Ich zahl das ganze Jahr einen Strompreis der liegt dabei.
00:24:51: aber dann sollte man über den Anbieter mal wechseln, weil neue Verträge mittler oder günstiger sind.
00:24:58: Aber als Unternehmen wenn ich einen hohen Verbrauch habe kann ich da richtig von profitieren und sagen Mittags wir müssen vielleicht auch wenn das geht unseren Betriebsablauf dahingehend optimieren dass wir versuchen diese Zeit zu nutzen.
00:25:12: Das gibt euch mal Rumoren natürlich in der Belegschaft wenn man sagt wir ändern jetzt was kennt man ja ist ein Gewohnheitstier.
00:25:19: aber wenn ich in der Lage bin Die Beschäftigten kommen mit ihren Electrols.
00:25:22: Das werden immer mehr, die stöpseln alle an und ich sage pass mal auf Mitarbeiter wenn du bei mir arbeiten willst Du kannst tagsüber dein Auto für Noppes laden Ja super.
00:25:32: Und dieses umstellen weg von.
00:25:36: Wir haben im ganzen Jahr einen Stromtarif und es kümmert mich nicht.
00:25:40: Da müssen wir von weg.
00:25:41: da brauchen wir halt intelligente Netze, diese sogenannten Smart Grids.
00:25:46: Dynamische Tarife also dieses ganze Dümen namisieren und folgen auch das Flexibilisieren dass man in der Lage ist vielleicht kann ich ja bei der Produktion was machen?
00:25:53: Das geht nicht bei Weitem nicht bei allen Betrieben aber ich das schaffe im Unternehmen mir da mal Gedanken zu machen da brauche ich sicherlich auch Hilfe.
00:26:00: Da kann man aber als Unternehmer sagt oh wen frage ich denn da?
00:26:04: Klar Energieversorgung regional Aber man kann da wunderbar bei der Regionalen Hochschule anrufen sagen ihr habt ein Professor für Energietechnik Ich habe da mal ein Studenten und eine Studentin, die bei mir mal vorbeikommt.
00:26:15: Sie sagen gut für Studierende kleiner Werbeblock für die Wissenschaft.
00:26:20: Eine super spannende Aufgabe in so einem Leben zu gehen mit offenen Augen zu gucken was verbraucht die Anstromen?
00:26:25: Die Daten sind meistens da und dann erst die Ideen entwickeln.
00:26:28: Was kann man da tun um Dann ich denke sehr schnell einen positiven Effekt zu haben was die Energiekosten
00:26:34: angeht Genau.
00:26:35: Also ich stelle mir eben so vor, der sagen wir mal ein Kühlhausbetreiber, der eben wie sie sagt, seine Mitarbeiter die Autos und die Mittagszeit eben dann lädt, der seinen Kühlhaushalt von zwölf bis vierzehn Uhr nochmal zwei drei Grad Kühler, also die Temperatur und noch stärker runterfährt.
00:26:56: Und dafür noch Geld bekommt vom Markt um diese Spitzen abzufedern.
00:26:59: Also insofern da muss es aus meiner Sicht hingehen und ich sehe es wie Sie man braucht natürlich sinnvolle Partner.
00:27:05: Meistro ist dann natürlich auch am Schauen wo gibt es ungenutzte Netzanschlusskapazitäten?
00:27:11: weil das ist sie könnte ja ein sinnvoller erster Schritt sein.
00:27:13: wenn ich da einen so netz Anschlusspunkt habe und da jetzt ein Batterie Energie Speichersystem installieren kann Dann speichere ich gegen Geld Energie ein, was sich dann ab sechzehn Uhr wieder ausspeichern kann.
00:27:26: Für mich selber oder fürs Netz?
00:27:28: Also schöne neue Welt.
00:27:31: Ganz kurz dazu das Problem, das erkennt man dann auch mal wenn man da mit den Unternehmen spricht
00:27:36: die sagen
00:27:37: Das ist nicht unser Business.
00:27:38: Wenn wir denken jetzt an den Kühlausbetreiber, der sagt auch also meine Aufgabe ist die Fischstäbchen auf minus zwanzig Grad runter zu kühlen damit ihr in den Transporter können Die Sonne ist mir pups egal und Die haben auch kein Interesse sagen, da reinzugehend.
00:27:53: Das heißt dieses Geschäftsmodell muss von Dritten kommen die dann sagen pass mal auf lieber Betreiber oder liebes Unternehmen für Kühltechnik oder Kühlager betreiben wir machen das alles für dich wie in Selenes auf deinem Werksgelände ist es nicht dein Business.
00:28:09: ich glaube dann wird da was draus denn ein Unternehmen hat einfach keine Interesse dann neue Geschäftsfelder zu erschließen die nicht das Kernegeschäft betreffen weil es einfach eine komplizierte Systematik ist, also ganze Regulatorik die ganze Technik dahinter da braucht man dann schon wieder Personal und das ist halt auch knapp.
00:28:25: Nee, klar.
00:28:25: Aber wie Sie sagen das sind dann halt Contracting-Dienstleistungen die von Unternehmen wie Maestro oder Energieversorgern oder eben.
00:28:31: aber auch da gibt ja auch Startups, die sich darauf spezialisieren.
00:28:34: Aber ich glaube schon auch also wir haben gesehen waren jetzt bei der Therme Bad Würshofen oder eben die Frisia dieser Inselversorger Norddeich Da müssen einfach ein paar smarte Leute mal so eine Idee bei der Geschäftsführung vortragen oder selbst Teil der Geschäftssührung sein dann lassen sich daraus schon auch strukturelle und strategische Vorteile erarbeiten.
00:28:55: Also ich würde sagen, Energie ist nicht mehr Kategoriegedöns muss halt irgendwie auch mit passieren sondern das kann eigentlich für sehr viele und nicht nur energieintensive Industrien schon auch ein strategischer Vorteil sein wenn man da vorne mit dran ist bei so einer Entwicklung.
00:29:10: Genau!
00:29:11: Da kann man wirklich mit Legendenlösung gucken und ja richtig gut voran.
00:29:15: Man muss sich halt drauf einlassen und sagen dass gucke ich mir an aber es ist besser als dieses verzeichnende Jammerer.
00:29:21: Man sagt ja immer, Deutschland ist ein Land der Dichterdenker und auch Ingenieure.
00:29:25: Lass uns mal machen!
00:29:26: Kriegen wir schon hin.
00:29:27: Und um nochmal mit einem letzten Argument... Also ganz häufig hört man dann ja, wäre gut sollte man Aber die Netze, wir sind einfach... und ob man ja jetzt die letzten zehn Jahre irgendwie verschlafen hat oder ob dann halt mit deutscher Gründlichkeit eben den Smart-Meter Rollout vielleicht auch besser vorbereitet hat als andere Länder wollen wir mal nicht bewerten.
00:29:51: Wir hängen da nun einmal im Vergleich hinterher aber wie ist Ihr Blick darauf?
00:29:55: Also was wären jetzt pragmatische Maßnahmen um mit diesem Netzengpass konstruktiv umzugehen?
00:30:02: oder was ist die Perspektive für die nächsten fünf Jahre?
00:30:05: Haben wir es dann, stehen wir dann Wettbewerbsfake da wenn wir jetzt massiv investieren.
00:30:10: Ich glaube der Druck im Markt steigt.
00:30:14: Wir beobachten das jetzt ja gerade.
00:30:17: Am ersten Mai war glaube ich mal so eine echte Zäsur Mitteleuropa, nicht nur in Deutschland bei dem niedrigsten Preis von minus fünfzig Cent pro Kilowattstunde waren.
00:30:30: Das heißt man hat für den Verbrauch einer Kilowattschunde fünfzig cent bekommen.
00:30:33: tiefer geht der Preis nicht einfach durch die Regulatorik.
00:30:36: das heißt wir stoßen immer häufiger an die Grenze.
00:30:39: Wir sehen es auch die Anzahl der Stunden mit negativen Strompreisen Wächst kontinuierlich liegt einfach am Ausbau der Photovoltaik.
00:30:46: deswegen ja auch das Ansehen was jetzt ein Wirtschaftsministerium vorantreibt diese kleinen Dachanlagen aus der EG-Vergütung rauszunehmen.
00:30:54: Die machen da einen Punkt.
00:30:55: Das ist marktseitig notwendig, ob man das genau so umsetzen muss, dass wir noch mal diskutieren nicht ganz einfaches Thema aber man merkt.
00:31:03: er ist einfach steigender Druck im Markt.
00:31:07: dann haben wir gleichzeitig diese preislernen kurve den Preisverfall insbesondere bei den batterien dass die attraktiv werden.
00:31:14: Eine Bremse ist natürlich wie immer die Bürokratie, es ist wahnsinnig aufwendig Genehmigung zu bekommen.
00:31:20: Wir sehen das auch selbst bei Freiflächen von der Voltaikanlage, die relativ einfach sind dass da die Genehmigungsverfahren weiter kompliziert sind.
00:31:27: Auf der anderen Seite haben wir das gesehen in der Gaskrise twenty-zweiundzwanzig, dass es möglich war diese Flüssiggas Terminals innerhalb von einem halben Jahr zu bauen.
00:31:37: Das hat ja damals dann Wirtschaftsminister Habeck vorangebracht.
00:31:40: das heißt wenn man will Geht es auch in Deutschland solche Systeme sehr schnell umzusetzen?
00:31:47: Das heißt, wir brauchen vor allem den politischen Willen Dinge zu vereinfachen Nicht alles überzuregulieren.
00:31:54: Ich glaube da wollen jetzt Unternehmerinnen und Unternehmer nichts zu erklären.
00:31:56: ganz im Gegenteil Die sagen auch lasst uns mal machen wird schon gut gehen.
00:32:00: Da werden paar schwarze Schafe dabei sein wie immer Aber lass zimmer machen und gibt dir eine Idee Und dann wird das schon funktionieren.
00:32:07: wenn nicht alles funktioniert und ich glaube dass ist das was uns auch so grundsätzlich ein bisschen fehlt.
00:32:14: Bei den Netzen sehen wir es auch, also der Netzausbau, warum kommt er nicht voran?
00:32:18: Weil
00:32:19: Hochspannungsleitung ist relativ gut und leicht zu bauen.
00:32:26: Kompliziert ist halt dass man wenn man eine lange Strecke hat anders als bei einer von der Vultarkala oder Windpark.
00:32:30: ich muss halt mehrere Kommunen das heißt befragen die müssen dann alle zustimmen weil dann deren Flächen genutzt wird.
00:32:37: die Bürgerinnen und Bürger, da gibt es immer welche sagen das ist aber hässlich mit der Leitung.
00:32:41: Ich finde auch ein Windrad doof.
00:32:42: ich bin sowieso gegen alles.
00:32:44: Dann werden halt Ertleitungen gezogen.
00:32:46: Die sind viel aufwendiger, viel teurer Verzöger den Prozess.
00:32:50: Das heißt was wir dann brauchen wäre auch noch mal so ein Pragmatismus zu sagen ja jeder muss seinen Beitrag leisten und dann passt das schon irgendwie.
00:32:59: über Straßen- und Autobahnen beschwert sich keiner so richtig.
00:33:03: Stromleitung ist irgendwie böse.
00:33:04: als Da ist uns irgendwie so ein bisschen der Innovationsgeist verloren gegangen und die Idee soll kommen, früher war auch ganz schön.
00:33:15: Das geht so nicht.
00:33:16: wir müssen uns da einfach transformieren.
00:33:17: das ist ein schwieriger Prozess dass wieder die Köpfe zu kriegen.
00:33:21: aber dieser Stillstand lämmt uns einfach an allen Stellen.
00:33:25: Wenn Sie jetzt die Möglichkeit hätten, also eine gute Fee gibt Ihnen drei Wünsche, die sie frei haben um die Energiewende jetzt maßgeblich voranzubringen.
00:33:37: Vielleicht auch nur zwei, also zwei bis drei Punkte wo Sie sagen, wie müsste man einfach mal weg saubern?
00:33:42: Da müsste man lieber jähren einfach mit Ihren Magic Hands aus dem Weg räumen.
00:33:48: Gibt es da was wo Sie als Wissenschaftler sagen das ist ganz klar A, B und C.
00:33:53: Also wenn ich jetzt die gute Fee fragen oder sagen würde, mach mal.
00:33:57: Dann wäre glaube ich, das ist gerade angesprochen, das Thema Smart Mieter.
00:34:02: also wir müssten per Zauberstab in der Lage sein bundesweit die Energieverbräuche ganz genau zu kennen weil das der erste Schritt ist um dann Optimierung durchzuführen in Bezug auf den zweiten Baustand der Flexibilisierung also Erzeugung und Verbrauch Entdeckung zu bringen.
00:34:20: Das muss der Weg sein Wenn wir das viel schneller machen könnten, als wenn man es ja übergesprochen hat.
00:34:27: Smart-Meter sind für Europa weit auf dem vorletzten Platz.
00:34:31: Andere Länder um uns herum sind quasi bei hundert Prozent aus unterschiedlichen Gründen und weiter ist dann halt das Dynamisieren also dass wir in der Lage sind nicht nur als Haushalte sondern auch in der Industrie unsere Lasten da wo es geht anzupassen und zwar idealerweise getriggert durch einen wie auch immer geartetes KI-System, was es automatisch macht.
00:34:54: Damit ich als Mensch dort nicht eingreifen muss.
00:34:56: Man kennt das vielleicht wenn man sagt auch ich habe so ein kleines Balkonkraftwerk.
00:34:59: Da haben wir da viele Menschen mittlerweile dann sollte man dann denken ach jetzt scheint die Sonne genau auf meine Solarmodule.
00:35:04: Ich schalte die Spielmaschine jetzt ein aber gibt ja mittlerweile intelligente Spülmaschinen.
00:35:08: Die scheiden sich von selber ein nur geschirein räumen tab rein zumachen anmachen und sagen warte auf das Signal dass muss ich halt als menschen noch machen.
00:35:18: da brauchen wir glaube ich so ein bisschen das Verständnis, was würde ich mir noch wünschen wenn wir das hinkriegen?
00:35:22: und dann ja... Wenn die gute Fee ist dann schafft mit diesen, wenn ihr den Feenstaub parteilt.
00:35:29: Wenn dann der Ruck wieder durch Deutschland geht wie damals der Bundespräsident sagte.
00:35:35: Ja wenn man aber uns zusammenbaut und sagt komm jetzt packen wir mal an und nicht nur negativ sprechen sondern es ist eine riesen Chance für einen Hochindustrie-Land Deutschland da vorne weg zu gehen oder wieder an die Weltspitze zu zueinander, wo wir gut sind.
00:35:48: Aber zu zeigen Leute es geht!
00:35:50: Wir sehen ja dass es geht.
00:35:52: Lass uns da die Technikführerschaft viel übernehmen und dann anderen Leuten erklären in der Welt wie gut das funktioniert.
00:35:59: Dann sind wir am richtigen Weg.
00:36:01: Ich glaube das ist so... Der Wunsch an die Fee.
00:36:03: Sehr gut also er ist notiert.
00:36:05: ich gebe's weiter.
00:36:08: Ansonsten habe ich jetzt noch die Frage.
00:36:10: Als ich mir Ihre Biografie angeschaut habe, habe ich gesehen dass Sie auch beim Meteo-Control waren, hatten da eine längere Phase.
00:36:16: Die sind mir jetzt ein paar Mal begegnet.
00:36:18: das ist doch eigentlich auch so einen hidden Champion.
00:36:20: vielleicht war nur mir nicht so transparent wie groß und wichtig die mittlerweile sind.
00:36:25: Das ist doch auch so ein Essent was uns in Deutschland helfen könnte unser Energiesystem mithilfe von KI mit Hilfe von intelligenten Netzen noch weiter zu optimieren.
00:36:38: Wie schauen Sie auf dieses Unternehmen auch mit Abstand jetzt vor ein paar Jahren?
00:36:42: Genau, die kommen aus der Solar-Messtechnik.
00:36:45: also haben damals zu Beginn der Photovoltaik Zeit.
00:36:48: das waren dann noch vielleicht die älteren Kennts, vielleicht nur das sogenannte Tausend Dächerprogramm.
00:36:52: was also noch vor dem EEG Ende der nun seit neunzeiger Jahre ins Leben gerufen wurde um die Photovoltak mal voranzubringen, haben die Messtechnika entwickelt zur Überwachung von Photovoltaikanlagen.
00:37:04: Und daraus sind dann immer weitere Dienstleistungen entstanden, was die Qualitätssicherung angeht von Photowoltaikanlagen und die Begleitung im Planungsprozess hinsichtlich der Qualitätzicherungen.
00:37:16: Der Hauptaugenmerk dieses Unternehmens – aber da gibt es eine ganze Reihe, die wir dann bundesweit haben vor allem halt kleine Unternehmen, die einfach in der Lage sind, Energiemessdaten zu erfassen, Intelligenz zu vereinen und dann zu helfen.
00:37:29: wie kann man als V.a.
00:37:32: als Unternehmer, das ist so die Hauptzielgruppe mit diesen Messdaten sein Energieverbrauch zu optimieren kommt aus der Photovoltaik.
00:37:40: da ist noch viel Messtechnik drin was dann die Netzsteuerung von Photovoltaganlagen angeht.
00:37:45: aber Das ist sicherlich ein gutes Beispiel wie viele Unternehmen wir haben die einfach in und mit innovativen Ideen unterwegs sind Unternehmen helfen können deren Geschäftsmodell es nicht ist sich mit Energie zu beschäftigen Und die dann daraus, da ist eine Spin-Offs entstanden aus diesem Unternehmensumfeld.
00:38:06: Die dann mit Energiedaten arbeiten und Unternehmen erklären... und Helfen.
00:38:11: erklären können wir ein bisschen überheblich aber eigentlich helfen zu sagen was könnt ihr besser machen?
00:38:16: Was könnt ihr ändern ohne großen Aufwand und wo müsstet ihr vielleicht mal ran um dann richtig großen zur Hebel zu haben.
00:38:23: was am Ende des Tages diese Senkung der Energiekosten angeht?
00:38:27: Ja spannend!
00:38:28: Vielleicht werde ich die auch mal als Interviewpartner anfragen.
00:38:31: Klingt wirklich nach so einer Spinne im Netz, die dann einen positiven Beitrag liefern kann!
00:38:36: Ich würde gerne, wir sind ja schon gerade positiv unterwegs die Chancen, die wir am Standort haben uns in diesem Feld zu positionieren.
00:38:45: und als letzte Frage an Sie.
00:38:47: Sie arbeiten ja eben im Umweltkampus Birkenfeld aber eben speziell auch in ihrem Labor für erneuerbare Energien mit der Zukunft, mit der nächsten Generation diesen Transformationsprozess voranbringen soll also sprich mit Studenten Wie ist denn da Ihr Eindruck?
00:39:03: Haben Sie das Gefühl, da wächst eine Generation dran die da nochmal pushen wird und vielleicht auch einen Durchbruch schaffen wird.
00:39:10: Auf jeden Fall.
00:39:11: Die Herausforderungen, die wir haben jetzt an dem Umweltkampf, aber das ist ein bundesweiter Herausforderung.
00:39:18: Das ganze Thema Energietechnik Klimaschutz ist.
00:39:23: man merkt es ja in der politischen Diskussion dort ich in der Grundgeräusche gerückt oder vor allen Dingen bei den jungen Menschen.
00:39:31: einfach omnipräsent, aber es ist jetzt nicht mehr so der Fokus.
00:39:34: Weil wir beobachten sich auch bei den Studierenden das ganze Thema Technikinteresse wieder.
00:39:39: Wenn sie mal auf einem abfallenden Ast wieder... Man sieht's im Bereich Maschinenbau-Elektrotechnik.
00:39:43: also fallende Zahlen einzig die Informatik hält sie noch ganz gut.
00:39:46: Also da haben wir konkret bei uns an der Hochschule aber bundesweit die Herausforderung junge Menschen nach der Schule oder vielleicht auch nach der Ausbildung wenn Sie in eine Fachhochschule kommen für das Thema zu begeistern weil es halt doch technisch und dann ein bisschen mathematisch ist.
00:40:03: Was ich aber beobachte, sind die Studierenden, die dann fertig werden ob das jetzt im Bachelor ist oder mit einem Masterabschluss.
00:40:09: Die haben eine Jobgarantie.
00:40:11: Im Moment ist die wirtschaftliche Lage halt etwas schwieriger.
00:40:14: da ist es vielleicht etwas aufwendiger.
00:40:16: Aber jeder der mit Interesse Und im wachen Blick unterwegs ist eine vernünftige Abschlussarbeit macht, die werden ja hinderigen gesucht.
00:40:25: Das geht ja nicht mehr weg mit der Energiewende.
00:40:27: also der Glaube wir kommen irgendwann zurück wieder zu einer Handvoll großen Kernkraftwerk ist erquatscht.
00:40:32: ganz im Gegenteil.
00:40:33: Wir werden weiter dezentralisieren und dafür brauchen wir viele junge Menschen die sich für das Thema begeistert und die dann auch mit einem ganz anderen Blickwinkeler reinkommen Denn so.
00:40:41: Energieversorger denken vielfach noch sehr konventionell Nicht alle.
00:40:46: Da gibt es auch für die innovative Unternehmen, also selbst Stadtwerke.
00:40:50: über den Gerochter ist ein Grundversorger, aber da gibt's viele Beispiele als Stadtwerkgetriebe und zum Beispiel sehr innovativ unterwegs sind trotz ihres klassischen Geschäftsfeldes der Grundversorgung mit Strom- und Wärme oder mit Gas.
00:41:05: Aber die Studierenden haben echt Spaß daran sowohl auf der Seite der Energieversorgungsunternehmen einzusteigen, aber auch jedes Unternehmen braucht Energie und damit brauche ich jemanden, der sich damit auskennt und zwar nicht nur die technische Seite.
00:41:17: Und das ist halt dann der Vorteil, den wir jetzt bei uns am Standort haben, dass wir Wirtschaftsingenieure ausbilden, die auch die wirtschaftliche Seite verstehen.
00:41:25: Denn das musste ich als Physiker hart lernen.
00:41:29: für die Physiker endet das bei der physikalischen Einheit Juul als Energieeinheit.
00:41:34: aber die wirkliche Welt funktioniert halt nur in Euro.
00:41:37: und man muss halt verstehen am Ende zählt nur das Geld.
00:41:41: tolle Konzepte habe und da ist jetzt gar nicht so gesprochen, Thema Wasserstoff.
00:41:46: Wasserstoff ist zu teuer!
00:41:48: Und das muss man akzeptieren, da kann man ganz tolle Slides mal sagen hier Wasserstoff die Zukunft und E-Fuels und dann macht man mal Strich drunter, rechnet ehrlich... ...die Investitionen aus, die Kosten die ich habe, die Erlöse die ich hab' und wenn da kein positiver Wert steht, ist das Projekt tot.
00:42:06: Das muss man den jungen Menschen beibringt und dann können sie mit innovativen Ideen in die Unternehmen rein.
00:42:11: und was natürlich jetzt auch noch neu dazu kommt, dass sie einfach mit KI groß werden.
00:42:14: Das heißt, die Angst vor der vermeintlichen Blackbox künstliche Ligenz ist es natürlich viel mehr als nur ChatGPT und
00:42:22: Co.,
00:42:23: wenn die das in den Unternehmen reintragen dann gibt da so ein Innovationsschub.
00:42:27: Die sind wirklich gut ausgebildet und dann können die da Dinge wirklich bewegen, wenn ihr mit ein bisschen Mut dann am agieren könnt.
00:42:36: Klingt super!
00:42:36: Also insofern... Könnt ihr mir vorstellen, dass unsere Personalabteilung, wie das hoffentlich auch gehört hat bei die Maestropersonalabteilungen.
00:42:43: Dass sie mal auf ihren Lehrstuhl zugeht um solche High Flyer dann mal auch an Bord zu holen?
00:42:50: Professor Thesen, ganz herzlichen Dank für das Super-Interview.
00:42:55: Das waren, fand ich super spannende Verknüpfung von Zahlen, Einschätzungen aber eben auch Expertenmeinungen also sehr inspirierend.
00:43:04: vielen dank dafür.
00:43:05: Ich weiß noch mal explizit auf Ihren Podcast hin Klima und Kohle Auf allen Plattformen verfügbar.
00:43:12: Sie veröffentlichen wöchentlich was ich auch echt beeindruckende Leistung finde.
00:43:16: Also wunderbar Und ich hoffe, vielleicht können wir ja in einem Jahr noch mal sprechen um zu schauen wie denn das Jahr XXI war.
00:43:25: Wie weit wir da vorangekommen sind würde mich freuen wenn wir dann nochmal einen gemeinsamen Blick darauf werfen könnten.
00:43:30: Sehr gerne!
00:43:33: Vielen Dank für's Zuhören bei Megawatt & Friends.
00:43:35: Schaltet auch beim nächsten Mal rein und machts gut bis dahin.
00:43:39: Ciao ciao!
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