Amir Roughani, VISPIRON „Wer Photovoltaik, Speicher und Handel clever verbindet, schafft echte Energie-Autarkie.“
Shownotes
Vom unbegleiteten Flüchtlingskind zum Gründer einer Unternehmensgruppe mit rund 500 Mitarbeitenden: Amir Roughani hat mit VISPIRON ein Unternehmen aufgebaut, das Digitalisierung, Mobilität und erneuerbare Energien verbindet. Im Gespräch mit Moderator Jan Liepold erklärt er, warum Unternehmen ihre Energieversorgung heute nicht mehr nur als Kostenfaktor, sondern als strategische Aufgabe und unternehmerische Chance begreifen sollten.
VISPIRON entwickelt dafür schlüsselfertige Kombikraftwerke aus Photovoltaik, Batteriespeichern, Direktleitungen und Ladeinfrastruktur. Eine eigene Handelsplattform steuert, wann Strom direkt an ein Unternehmen geliefert, gespeichert, an Ladepunkten genutzt oder an der Börse vermarktet wird. So entsteht ein Multi-Use-Modell, das Stromkosten planbarer macht, neue Erlösquellen erschließt und Unternehmen unabhängiger von Preisschwankungen und geopolitischen Risiken werden lässt.
Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt der Energiepark für die Jochen Schweizer Arena: Ein Solarpark mit rund 6,3 MWp, ein Batteriespeicher mit 12 MWh und eine Direktleitung ermöglichen nach Roughanis Angaben zeitweise bis zu 90 Prozent Energieautarkie. VISPIRON setzt rund 20 Projekte pro Jahr um – entweder gemeinsam mit den Unternehmen als Investmentpartner oder als Generalunternehmer. Typische Investitionsvolumina liegen zwischen fünf und 15 Millionen Euro, die Amortisationszeit meist zwischen zehn und 13 Jahren.
Außerdem sprechen die beiden über das ChargeFarm-Konzept mit dynamischen Ladepreisen nach Sonnenstand, die Projekte bei der O₂ SURFTOWN und der Jochen Schweizer Arena sowie die Voraussetzungen für eine wirtschaftliche Eigenversorgung: einen hohen Stromverbrauch, geeignete Flächen, ein belastbares Lastprofil und vor allem verfügbare Netzanschlusskapazitäten. Gerade der Netzanschluss ist für Roughani derzeit der größte Engpass der Energiewende.
Sein Vorschlag: Netze nicht nur ausbauen, sondern durch realistischere Kapazitätsberechnungen, Smart Meter und intelligente Steuerung besser auslasten. Denn dezentrale Erzeugung stärkt aus seiner Sicht nicht nur Klimaschutz und lokale Wertschöpfung, sondern auch die Energieresilienz. Roughanis Appell an Politik und Wirtschaft: Erneuerbare Energien, Speicher und Elektrifizierung technologieoffen und über Legislaturperioden hinweg konsequent weiterentwickeln. Denn weder günstiger Strom noch unternehmerische Unabhängigkeit haben eine Parteifarbe.
Weitere Informationen
- VISPIRON ENERGY – Kombikraftwerke, Speicher und Ladeinfrastruktur
- LinkedIN-Profil vo Amir Roughani
- Energiepark für die Jochen Schweizer Arena
- Meistro Energie+,ganzheitliche Energielösungen für den Mittelstand
Transkript anzeigen
00:00:02: Hallo und herzlich willkommen liebe Freundinnen und Freunde der Energiewende bei Megawatt & Friends.
00:00:31: Und ich sage erstmal Hallo,
00:00:35: ich grüße Dich.
00:00:36: Ja, cool dass wir da sein können.
00:00:38: Ehrlich gesagt ich bin schwer beeindruckt als ich hierher gekommen bin was ihr hier mittlerweile an Gebäuden aber auch an Ladestationen aufgebaut habt.
00:00:46: also das ist kein kleiner Mittelständler mehr würde ich sagen.
00:00:49: es ist ein echt großes Firmengeflecht was du da rund um die Themen Digitalisierung aber vor allem auch Elektrifizierung aufgebaut hast.
00:00:58: Ich möchte kurz hinzufügen Das war so nicht unbedingt abzusehen Als du Unbegleiteter junger, ja man kann nicht mehr sagen junger Mann sondern als unbegleitetes Kind hier aus dem Iran angekommen bist.
00:01:12: Also insofern aller größten Respekt dafür wie du dich hier durchgekämpft hast und wie du jetzt unternehmerisch hier so ein Riesending aufgebaut hast.
00:01:20: dazu kurz zur Einleitung damit alle andere ungefähr nachvollziehen können.
00:01:25: also Vispiron ist mittlerweile ein Laden mit fünfhundert Mitarbeitern circa hundert dreißig Millionen Euro Jahresumsatz.
00:01:33: Er kommt sehr stark aus der Digitalisierung, Engineering-Dienstleistungen für OEMs also für Automobilhersteller.
00:01:40: Aber seit mittlerweile auch ein echt großer Player geworden in den Bereichen Elektrifizierung.
00:01:47: Ihr baut riesige PV Parks, Speicher angeschlossene Direkteleitungen und ich bin auf euch gekommen auf der Suche nach Unternehmern die Energie neu denken weil O-Tools, Surf Town und die Jochen Schweizer Arena.
00:02:01: Und deren Energiemanagement System ihr angeschaut habt?
00:02:04: Und jeweils gesehen habe okay das macht Vispyron!
00:02:07: Vielleicht kannst du da mal ein bisschen erläutern.
00:02:09: wie kam es dazu dass Ihr so große Räder dreht?
00:02:12: und ja was ist der Hintergrund?
00:02:14: wieso glaubst Du an diese Zukunft hier an dieser Energietzukunft und die Energiewende die dahinter steckt?
00:02:19: Ja
00:02:19: vielen herzlichen Dank lieber Jan für Deine Besuch hier und auch für die Frage.
00:02:24: muss ich nochmal kurz korrigieren die hundertdreich Millionen Euro machen wir in dem Bereich erneuerbarer Energien als ganzes.
00:02:30: In der gesamten Gruppe sind wir so bei ungefähr hundertfünfzighundertsechzig Millionen Euro Umsatz.
00:02:35: Wie sind wir dazu gekommen?
00:02:36: Also das ist eine ganz spannende Frage, ich habe im Studium, ich hab neunzeigundneunzig Wirtschafts-Innenwesen angefangen zu studieren.
00:02:42: Fachrichtung Umweltmanagement und damals wurde ich bei der Berufsberatung dahingehend beraten dass die Bereiche Umweltschutz Zukunft hat.
00:02:52: Im Studium habe ich immer natürlich auch mich mit den Neuern Energien beschäftigt, aber im Jahre zweitausend als ich mit dem Studium fertig war, war das kein Selbstläufer in dem Bereich was zu finden oder zu arbeiten und entsprechend bin ich in der IT-Branche erst gestartet.
00:03:07: Und ich habe dann in den Jahr zwei, die bis Paro gegründet mit dem Ansatz und mit dem Fokus von E-Dienstleistungen zu erbringen für die OLMs.
00:03:16: Also Testing, Dienstleistungen, Entwicklungsdienstleistung für Elektromobilität im Folgenden aber am Anfang ganz viel Steuergeräte usw.. Und wir haben angefangen uns im Bereich erneuerbarer Energien noch zusätzlich zu betätigen.
00:03:32: Das war ein Wunsch von mir, weil ich das Thema immer im Herzen irgendwie getragen habe und somit sind wir auch da reingekommen.
00:03:40: Seitdem sind wir in dem Bereich tätig.
00:03:42: als IPC bauen Solarparks Speicherkraftwerke und seit einigen Jahren ist unser Fokus das Thema Kombikraftwerken also Solar-, Speicher- und Schnelladensysteme.
00:03:52: Und Per Apü ist dann im Laufe der Zeit auch so.
00:03:55: zum Jahr haben wir die SE-Trade gegründet, das ist unsere Handelsplattform mit der wir da auch die Orchesterierung von diesen einzelnen Anlagen vornehmen.
00:04:05: Also wann wird der Strom für Direktbelieferung eines Unternehmens genommen?
00:04:12: Wann geht der Strom in den Speicher?
00:04:13: Warn?
00:04:13: wird er fürs Laden genommen?
00:04:16: Wenn verkaufen wir denn an die Börse?
00:04:17: Waren holen wir uns von der Börsen?
00:04:18: was dazu all diese Fragestellungen regelt dieser Handelplattform?
00:04:22: und dass es dann die logische Fortentwicklung unseres Geschäftsmodells gewesen?
00:04:27: und unsere aktuelle Ausrichtung ist ganz klar, das attraktivste Kombikraftwerk zu bauen um daraus dann den größten Profit zu generieren für den Anlageninvestor-Betreiber.
00:04:39: Und es geht aber für uns nur dann wenn wir natürlich auch eine hohe Nachfrage haben und die Nachfrage generieren wir dadurch dass wir ne lokale Wertschöpfung aufbauen, im Sinne dessen dass wir Sektorenkoppelungen vornehmen.
00:04:53: Also den Strom, den wir herstellen jetzt nicht nur in einer Börse Strommarktvermarkten sondern auch über die E-Mobilität verkaufen und aber durch Direktbelieferung an Industriebetriebe und dadurch schaffen wir es auch den Absatz unabhängiger zu machen als wenn wir eine reine börsenbasierte Vermarktung hätten.
00:05:16: Ich verstehe es aber richtig.
00:05:17: Ihr bringt das meistens im Auftrag für andere Unternehmen oder seid ihr mittlerweile sogar auch schwerpunktmäßig auf eigene Rechnung unterwegs und als Projektentwickler?
00:05:27: Ja, wir haben schon von Anfang an immer eigene Projekte entwickelt also vom Jahr six an seitdem sie in dem Bereich tätig.
00:05:34: Das passiert auch heute.
00:05:35: Wir realisieren ungefähr zwanzig Projekter im Jahr davon sind vielleicht so fünf bis sieben Projekte für Kunden, wo wir als Auftrag diese Anlagenschüssel fertig bauen.
00:05:46: Der Rest sind eine regel eigene Investments.
00:05:49: also.
00:05:49: wir haben auch von Beginn an uns die Anlagen versucht im eigenen Portfolio zu platzieren und dementsprechend sind wir auch ein Energieversorger und auch ein Investor und Projektentwickler.
00:05:59: also wirklich die gesamte Wertschöpfungskette von Entwicklung bis hin zur Investition, Vermarktung alles ist bei uns im eigenem Portfolium in der eigenen Hand.
00:06:08: Ich würde mich gerne jetzt mal darauf konzentrieren, wie ihr das für Unternehmen macht.
00:06:11: Einfach weil ich finde dass wir gerade mit dieser Jochen-Schweizer Arena und O-Two Surf Town zwei sehr schöne Beispiele haben und davon gibt es ja einige nicht nur in München die jetzt sind beide Zufälle eben hier in Münchner umland entstanden Unternehmen, die größere Flächen vielleicht durch Kundenparkplätze haben und Mitarbeiter Parkplätze.
00:06:30: Also was braucht es damit man als Unternehmer auf euch überlegen sollte mal mit Vispyron oder Maestro zu sprechen um solche Projekte wirklich zu realisieren?
00:06:40: Es ist natürlich auch spannend eure eigenen Projekten.
00:06:43: aber ich finde gerade so wir sind ja im unternehmerischen Kontext unterwegs sich gänkt da draußen sind noch einige unterwegs die vielleicht mit einer Idee schwanger gehen Aber so die Systematik jetzt mal vom Profi erfahren können.
00:06:54: Also was brauche ich, was muss ich bauen wenn ich über eine Eigenversorgung nachdenken soll?
00:06:59: Die aber gleichzeitig auch einspeist über euer System?
00:07:01: Ich versuche die Frage über die Perspektive von Jochen Schweitzer zu erzählen.
00:07:08: Der Jochen-Schweizer selbst hatte als die Ukraine Krise begannen seine Stromversorgung über den Spotmarkt abgedeckt.
00:07:17: Das heißt er hatte keine langfristigen Stromlieferverträge zu festen Konditionen.
00:07:23: und jeder der sich daran erinnert, zu der Zeit waren die Preise extrem volatil.
00:07:28: und er kam eines Tages auf uns zu und war ziemlich verzweifelt weil er tatsächlich nicht wusste ob er am Abend aufgrund der hohen Strompreise Verluste gemacht hat oder Gewinn gemacht hat.
00:07:40: Und für ihn war klar Er muss sich unabhängig machen von den Preisschwankungen, die es ihm mag.
00:07:47: Und dann haben wir eben eine tatsächlich zum ersten Mal so eine Perspektive aufgezeigt auch für uns zum ersten mal wie so eine Direktbelieferung aussehen kann.
00:07:55: und dort war dann dieses Kombikraftwerk dann mir weniger geboren und der ist dann wirklich als Unternehmer in dem Projekt eingestiegen Die Grundstückseigentümer, die irrelevant waren, die wir eben dann genannt haben abgefahren und hat die gefragt ob sie bereit wären ihre Grundstücke für dieses Bräuchtsverfügung zu stellen.
00:08:16: Also diese Jochen-Schweizer Arena, von der wir jetzt hier sprechen.
00:08:18: Das ist in München ein großes Ding.
00:08:21: Er hat dieses Gutschein-System von dem man ihn kennt.
00:08:26: Das hatte er verkauft und hat dann hier in Münchner Umland bei Otto Brunn eine große Arena aufgebaut mit einer stehenden Welle also für Surfer einen Windkanal wo Hobby Fallschirmspringer üben können aber auch Profis diesen Windkanalen eben Skydiving und sonst was üben können plus Gastronomie.
00:08:46: also wirklich ein großes Rad, das er da gedreht hat.
00:08:49: Und ich kann mir vorstellen wenn man das dass da erstmal sehr viel Energie notwendig ist um es so zu betreiben allein die Welle und diesen Windkanal.
00:08:58: aber klar wenn man da am Spotmarkt unterwegs ist da gab's wahrscheinlich schöne Momente, schöne Abende wo man vor dem ukrainekrieg günstig eingekauft hat und dann plötzlich der Preisschlag.
00:09:08: Also es ist ein energieintensiver Betrieb und die Sportmarktbeschaffung war jahrelang der richtige Weg für viele Unternehmen, aber seit einigen Jahren nicht mehr.
00:09:16: So dann ist er die Grundstücke abgefahren hat sozusagen die akquiriert und irgendwann stand die Entscheidung.
00:09:23: also die Entwicklung hat vier Jahre gedauert.
00:09:25: Wir hatten viele Steine im Weg, die konnten wir gemeinsam mit aller Kraft lösen was die Genehmigung angeht und so weiter.
00:09:32: Und letztendlich haben wir dann das Projekt gebaut und er hat sogar mit investiert.
00:09:35: Das heißt es ist ein Joint Venture wo Jochen Schweizer und wir gemeinsam investiert haben.
00:09:41: Der Energiepark ist eine autakel Gesellschaft und wir haben Lieferverträge an ihm wie belieferenden Strom und ich beschreib's mit dem Beispiel dass viele Unternehmer auch ein eigenes Gebäude haben, was sie dann an ihrer Firma vermieten.
00:09:58: Das ist ja auch nochmal eine separate Anlage, Geldanlage.
00:10:01: Also sale-and-deaseback im Energiebereich zum Gesäuse?
00:10:04: So
00:10:04: ungefähr wobei in dem Falle da keine Deaseback stattfindet sondern der Verkauf des Stromslandstads findet.
00:10:10: So Sale and Earn Back!
00:10:11: Genau so und das hat den Vorteil dass du natürlich auf der einen Seite mit einer Quelle sitzt.
00:10:17: Das heißt die Energiekwelle für sein energieintensives Unternehmen ist bei ihm am Standort.
00:10:23: er ist daran beteiligt.
00:10:24: Das hat es ja vorher nie gegeben, so eine Konstellation.
00:10:27: Dass du sozusagen an eigener Energie lieferant bist als Unternehmer.
00:10:29: Das hatte ich auch gar nicht interessiert, das war ja gar nicht früher.
00:10:32: was erfragtlos, dass du den Strom irgendwo vom Stadtwerk oder wo auch immer bekommst.
00:10:37: und der zweite Aspekt ist natürlich auch ne Geldanlage.
00:10:40: Das heißt er stabilisiert damit die Stromkosten für seinen Unternehmen?
00:10:45: Er macht sich unabhängig!
00:10:46: Er kann ganz klar behaupten, dass er saubere Energie für den Betrieb seines Unternehmens zur Verfügung stellt.
00:10:54: Und das Dritte ist, der hat natürlich auch eine Anlage getätigt.
00:10:58: Ein Investment-getätigt die ja auch lukrativ ist.
00:11:01: Das heißt neben den normalen Erträgen, die diese Gesellschaft generiert hatte er noch vierzig Prozent Sonderaffa.
00:11:07: Klingt
00:11:07: erst mal gut aber ich würde gerne nochmal ein bisschen genauer verstehen was braucht es dafür?
00:11:11: Also Jochen Schweizer Arena ist schonmal wahrscheinlich war das oder da ist ein Riesenanfangs Invest gewesen und dass er vermutlich ja auch aktuell nur abbezahlt.
00:11:20: Dann kam eben noch mal ein neues großes Projekt auf ihn zu.
00:11:27: Du hast jetzt gesagt, er hat die Nachbarn abgefahren.
00:11:28: Wie viel Fläche brauche ich denn wenn ich über so was nachdenken möchte?
00:11:31: Also wie groß muss eine PV-Anlage sein?
00:11:35: Wieviel megawatt Peak müssen installiert werden?
00:11:37: und vielleicht kannst du auch nochmal sowas zum Energiebedarf sagen der da bei ihm per se erstmal
00:11:41: herrscht.
00:11:42: also wir gehen wie folgt vor in der Regel steht am Anfang eine sogenannte Hexstudie.
00:11:47: mit dieser Studie bekommen wir heraus wie denn das Lastprofil beim Unternehmen ist.
00:11:51: Das heißt, welchen Verbrauch er in bestimmten Zeitfenstern hat und das führen wir in einem digitalen Modell und versuchen dann darauf basierend die Produktionsseite zu konzipieren.
00:12:04: Und bei ihm war dann die Lösung dass wir glaube ich ungefähr sieben acht Megawatt Solar haben und ungefähr zehn zwölf megawatt Stunden Speicher.
00:12:13: Genau, ich habe von zwölf Megawattstunden gelesen und eben sechs Komma zwei acht Megawatts Pieck Solarpark den ihr da installiert habt.
00:12:20: Was hier schon mal ein größeres Größe Fläche auch ist?
00:12:24: Kannste die noch ganz grob
00:12:26: so... Ja es sind ungefähr sechs Hektar ja fünf hektar sechs hektare große Fläche.
00:12:30: Und das ist dann oft so dass dann das Ziel natürlich ist einen bestimmten Autarkigrad oder Eigenversorgungsgrad zu generieren.
00:12:38: Und beim Jochen-Schweizer haben wir jetzt zum Beispiel in den letzten Monaten ungefähr neunzig Prozent Energieortakie gezielt.
00:12:44: Es gibt natürlich Monate, wo es dann ein bisschen niedriger ist, Monate, wo's höher ist aber im Schnitt sind wir immer bei achtzig, neunzig Prozent rum.
00:12:51: Also das ist sozusagen das Ziel dieser Studie.
00:12:54: um zu sagen wie sieht denn der Verbrauch aus?
00:12:56: Wie sieht die Produktionsseite aus?
00:12:57: und daraus leitet sich ab.
00:12:59: Aber es kann auch gut sein dass man die Anlage bewusst größer macht wenn die lokale Gegebenheit das erlaubt Denn nicht nur primär für die eigene Strombelieferung spannend, sondern man kann ja mit so einem Projekt auch zusätzlich noch Geld generieren.
00:13:13: Wenn man das schon entwickelt und baut dann sind die Skaleneffekte auch deutlich höher wenn man das größer machen kann als wenn man es jetzt kleiner baut.
00:13:22: Okay also ich habe verstanden er kommt zu euch hat dieses Problem.
00:13:25: Versorgung merkt dann eben okay da kann ich vielleicht sogar noch was zusätzlich verdienen.
00:13:29: das sind zusätzliche Erlösströme dies vorher in meiner Anlage gar nicht gab.
00:13:33: Und ich kann mir vorstellen, dafür muss sich nicht unbedingt eine stehende Welle haben.
00:13:37: Sondern das kann auch genauso für einen produzierenden Betrieb sagen wir mal ein groß egal Warnig-Anlage die viel Strom benötigt und so.
00:13:43: Das kann jeweils auch sein.
00:13:45: jetzt noch hat die Rückfrage bisher hat man doch eher hört mehr EG Förderung macht alles keinen Sinn mehr für Solar und PV dass die goldenen Zeiten sind vorbei.
00:13:55: dribbelt ihr dann diese Thematik so ein bisschen aus mit eurem Konzept oder leidet euer Konzept schon auch darunter, dass so Einspeisevergütungen und so weiter nicht mehr so funktionieren?
00:14:04: Also bei uns wenn man über Leiden spricht dann ist es bei uns sicherlich der Netzanschluss.
00:14:09: Das ist unser größtes Thema aktuell das es zu wenig Netzanschlüsse gibt oder dass es sehr stark reglementiert wird wie denn der Einsatz von Batteriespeichern folgen darf.
00:14:21: Genau das ist ein Punkt.
00:14:22: aber ansonsten ist es schon so dass Solar Standalone sicherlich aktuell wenig Perspektiven hat.
00:14:29: Aber als Kombikraftwerk in der Kombination mit Direktbelieferung und Ladeinfrastruktur finden wir die Projekte aktuell attraktiv.
00:14:38: Für uns macht es Sinn, die Projkte so zu bauen.
00:14:41: aber es sind unglaublich viele Kriterien im Spiel um zu entscheiden ob ein Projekt spannend und attraktiver ist oder nicht.
00:14:48: also Standort Sonneneinstrahlung Netzanschluss Entfernung des Netzanschlüsstes Zinsen Wo sind gerade die Finanzierungszinsen?
00:14:56: dann Steuerkonzept, natürlich Lieferantenauswahl Komponenten Betriebsführung Vermarktungskonzept.
00:15:03: All diese Dinge sind natürlich relevant am Ende des Tages die eine Rolle spielen und unter dem Strich kann ich sagen das momentan das Thema Netzanschluss und auch die hohen Zinsen momentan große Dämpfer für die gesamte Branche sind.
00:15:16: Also bei Netzanschluss, da sprechen wir von Netz-Anschlusskapazitäten.
00:15:20: Wenn ich im besten Fall habe ja vielleicht als Unternehmen nicht genutzte Netz Anschlusskapazität das wäre ein riesen Pluspunkt.
00:15:26: wenn man die hat dann sollte man unbedingt darüber nachdenken.
00:15:29: vermutlich zusammen mit hohem Stromverbrauch sehr gute Ausgangslage.
00:15:33: aber ansonsten gibt es halt riesige Wartelisten bei den Netzbetreibern in dem fall wahrscheinlich Münchner Stadtwerke.
00:15:39: oder wer hat da das Netz betrieben?
00:15:41: Ja das ist dann eher Bayern-Netz oder Lechwerke.
00:15:48: Das war dann auch ein Punkt, an dem ihr lange laboriert habt um da den Netzanschluss hinzubekommen?
00:15:53: Ja.
00:15:54: Also das Thema Netzanschlüsse sind momentan speziell auch im Bayernwerk-Netzgebiet sehr langfristige oder langwierige Prozesse.
00:16:03: Da muss man gute Nerven haben und Geduld haben bis das dann gelingt.
00:16:08: Dazu auch noch mal die Frage, wer muss da die Geduld haben?
00:16:10: Also natürlich letztlich der Unternehmer auch aber ihr als Partner Schreckstrich Contractor oder wie also ist es seit ihr da so eine Art Wontstop Shop, der dann alles erledigt wie ein Generalunternehmer?
00:16:23: oder wie stelle ich mir das vor?
00:16:24: Bei
00:16:25: uns wird Park oder Energiepark schlüsselfertig voll integriert dahingestellt selbst die Regelungstechnik innerhalb der jeweiligen Anlagenteile also zum Beispiel Speicher, Solar, Ladeinfrastruktur, Direktvermarktung.
00:16:39: Das alles muss ja irgendwo geregelt werden und das alles programmieren wir selbst.
00:16:43: Da haben wir eigene Controller.
00:16:44: Wir haben sogenannte Plant-Controller die dann im Park die Regelungen vornehmen, wir haben Cloud-Controllers über die Handelsplattformen, übers Internet dann wiederum die Handelstignale weitergeben.
00:16:54: Das ist bei uns eine eigene Domäne, das entwickeln wir als selber.
00:16:58: Und das ist glaube ich auch der Riesenvorteil.
00:16:59: Das heißt neben der Wartezeit auf die diversen Genehmigungs... rechtlichen Themen und netzrechtlichen Themen ist natürlich auch die Schnittstellen-Thematik eine wichtige Komponente, wo wir merken das wenn nicht Partner oder die Firma, die das Bautes nicht beherrscht.
00:17:18: Das natürlich dann auch noch mal lange dauern kann.
00:17:20: Und heutzutage ist es leider die Regel dass nach der Fertigstellung nochmal ungefähr ein Jahr die Anlagen stehen bis da Netzanschluss, Finale, Konfigurationen, Onboarding alles abgeschlossen.
00:17:31: Ich habe jetzt auch noch gesehen, also ihr habt ja beim Schweizer eben auch eine Direktleitung verbaut.
00:17:36: Das ist ja auch nochmal eine Besonderheit so wie ich es verstehe, dass man das was man selbst benötigt nicht wieder erst mal ein Netz einspeisen muss und zurückgehen sondern ihr habt dann einen riesen Netz direkt Leitung gebaut die das direkt in seinen Park dann eben einleitet.
00:17:49: Wann macht sowas Sinn?
00:17:50: Vielleicht kannst du das nochmal ein bisschen erläutern.
00:17:52: Also
00:17:52: vom Prinzip macht es Sinn wenn die Entfernung nicht allzu groß ist und wir suchen da die Standorte bewusst so aus.
00:17:57: aber wir kennen es auch von Großkonzernen Also BISL, VW und wie sie alle heißen.
00:18:02: Die haben ja alle eigene Kraftwerke auf ihrem Gelände.
00:18:05: Wir haben ja häufig eigene Kraftwerk auf dem Gelände also schon immer gehabt.
00:18:09: Immer für als Notstrom oder als Beimischung zu dem Grundlaststrom was die kriegen.
00:18:14: Und so muss man sich das vorstellen dass es jetzt auch passiert nur dass dann inzwischen auch deutlich kleinere Betriebe im Verhältnis für Sie sich lohnt sowas zu bauen.
00:18:24: Das ist mit erneuerbaren Energien erfolgt Aber in der Regel wird es ja von vornherein genau daraufhin konzipiert.
00:18:30: Das heißt, wenn ein Betrieb irgendwo die Gelegenheit hat in den Nähe je nach Größe des Betriebes, je nach Verbrauch, irgendwo ab einem Hektar oder zwei hektare Größe – manchmal sind's auch Dächer aber Freifläche ist immer einfacher für dieses Konzept – dann kann man da wirklich davon ausgehen dass sich das umsetzen lässt eine Direktbelieferung mit einem eigenen mit einer eigenen Leistung das hinzubekommen.
00:18:56: Ich habe mich immer gefragt, es gibt ja noch diese Riesen... Mitarbeiter Parkplätze oder wenn es touristische Attraktionen oder ja sowas wie Norden Frisia, diese Rederei die da den E-Cat daran betreibt.
00:19:08: Ich verweise auf Folge drei dieses Podcasts.
00:19:10: oder in Bad Wehreshofen die Therme.
00:19:12: Die haben alle diese Riesenparkplatzflächen überdacht und haben darüber dann das eben nochmal doppelt genutzt.
00:19:18: Das ist doch eigentlich wenn jemand große Parkplatz Flächen hat Dann sollte der auch darüber nachdenken Oder?
00:19:23: Oder dann hat er zumindest schon mal das Problem gelöst muss nicht mit dem Fahrrad die Nachbarschaft abkleppern?
00:19:28: Ja, absolut.
00:19:28: Also letztendlich wird man das vom Fall zu fall bewerten.
00:19:32: aber die Beispiele du genannt hast geben definitiv das Potenzial hier weil sie oft auch außerhalb sind.
00:19:40: und sobald es außerhalb einer Großstadt ist hast ja immer irgendwo Flächen in der Nähe oder Überdachungen.
00:19:45: Und ich kann wirklich nur jedem Unternehmer empfehlen das zu prüfen Weil am Ende des Tages sind es ja mehrere Faktoren die da rein spielen.
00:19:52: Das eine ist Unabhängigkeit also Planbare Stromkosten für die Zukunft zu haben, unabhängig davon was an den Weltmärkten passiert.
00:20:01: Also unter sich unabhängt von den geopolitischen Ereignissen zu machen.
00:20:05: Das andere ist ein Investment Case macht sich auf.
00:20:08: und das dritte ist natürlich das Thema klimafreundliche Versorgung.
00:20:12: Viele Verbraucher und Kunden achten auch darauf dass das Unternehmen auch einen Beitrag leistet das wir damit auch gedeckt.
00:20:18: Und letztendlich, finde ich ist es ja auch eine gesellschaftliche Verantwortung.
00:20:22: Wenn wir das mal übergreifend uns angucken dann ist es so dass mit Strom der fossil hergestellt wird oder auch fossile Fahrzeuge am Ende des Tages wie auch irgendwo die Unruhen dieser Welt mit finanzieren.
00:20:37: Indirekt landet das Geld irgendwo wo wir nicht wissen wofür das verwendet wird wenn das dann zugute kommt aber erfahrungsgemäß sind es dann nunmal die Brennherde dieser Welt, wo dann das Geld landet.
00:20:49: Und das finde ich auch noch mal was Erfüllendes wenn, wenn ich als Unternehmer einen kleinen Beitrag dazu leiste dass auch neben der Unabhängigkeit auch nochmal ein Stück weit meine Wahl dazu führt, dass das Geld nicht irgendwo landet, wo ich es nicht möchte.
00:21:04: Was wir jetzt bisher noch nicht so besprochen haben ist das Thema der Speicher.
00:21:08: also in dem Fall war's jetzt eben ein zwölf Megawattstunden Speicher den ihr da verbaut habt.
00:21:14: Der führt ja weil häufigsten hier die Vorbehalte.
00:21:17: Ich will aber auch meine Welle betreiben, wenn die Sonne nicht scheint.
00:21:20: Dafür ist der Speicher da.
00:21:21: plus ihr habt dann Flexibilitäten, die ihr selbst vermarkten könnt und die mir das eben günstige Einkaufsteuer wieder einspeist oder aber auch euer selbst produzierten Strom im Sinn von Direktvermarktung dann eben so lange er da nicht in Ottobrunn verbraucht wird auf den Stromarkt bringen könnte.
00:21:39: Also unser Netz- und Messkonzept sieht vor dass wir eine hohe Direktbelieferung schaffen Und das, was an Delta da ist wird halt letztendlich dann von der Börsorganisierung.
00:21:49: Das heißt wir haben eine Energieversorger-Lizenz und beliefern dann Jochen Schweizer mit Strom.
00:21:56: Wo der Strom herkommt, ist erstmal ihm egal.
00:22:00: Wir versuchen natürlich die Anlage so gut wie möglich zu vermarkten für seine Belieferung aber am Ende des Tages sind wir ganz normal wieder andere Stromversorgers in der Pflicht hinzu versorgen und das machen.
00:22:12: Also das heißt, in dem Fall sucht ihr nicht noch mit Maestro einen neuen Direktvermarkter für eure Projekte.
00:22:17: Das macht ihr auch selbst?
00:22:18: Ihr habt eine eigene Lizenz und okay verstanden.
00:22:21: jetzt würde ich gerne noch mal bitten so eine Art Checkliste vielleicht hast du die.
00:22:26: welche Art von Unternehmen stellen sich häufig nach eurer Prüfung als besonders geeignet raus?
00:22:31: also was müssten so die Tickboxen sein die angeklickt werden müssen damit man damit ihr sagt ja machen wir mal so ne Vorstudie.
00:22:38: Also ich würde auf jeden Fall sagen, energieintensivere Betriebe.
00:22:41: Ein Büro-Unternehmen kann es natürlich auch machen aber da ist der Strom darf in der Regel relativ schnell gedeckt.
00:22:46: Da kann es aber ein Investment Case sein.
00:22:47: wenn man außerhalb ansässig ist oder die Fläche dafür hat kannst du trotzdem spannend sein das zu machen ja?
00:22:52: Aber in der Regel dort wo überdurchschnittlich viel Strom notwendig ist, ist schon mal eine Frage.
00:22:58: Wo Stromkosten ne Rolle spielen im Unternehmen.
00:23:01: Dann wäre der nächste Punkt wie weit entfernt sind mögliche Flächen genutzt werden können.
00:23:08: Dann ist die Frage, was habe ich für ein Netzanschluss?
00:23:11: Brauche ich eine Aufstockung meines Netzanschlusses?
00:23:14: Braue ich möglicherweise einen neuen Antrag oder kann ich mit der Kapazität, die da als klar kommt?
00:23:19: und letztendlich ist es dann nur noch eine Frage der Wirtschaftlichkeitsanalyse und einer technischen Analyse, die wir in so ner Studie Anbieten, das heißt wir brauchen eigentlich die Lastprofile mit entsprechenden Zeitfenstern und dann können wir ziemlich schnell sagen welche Anlagen Dimension dafür notwendig ist.
00:23:38: Und können auch gleichzeitig auch die Einspareffekte zum heutigen Stromtarif aufzeigen.
00:23:44: Aber natürlich auch die Wirtschaftlichkeit für das Investment aufzeige.
00:23:50: Ja oder nein?
00:23:51: Und wenn es dazu kommt, dann würden wir gemeinsam dieses Projekt entwickeln.
00:23:54: Wir übernehmen die Gesamtverantwortung, brauchen vielleicht hier und da nochmal Unterstützung.
00:23:58: Wenn's eben darum geht Grundstücke gegen gemeinsam zu finden und die Eigentümer anzusprechen oder im Genehmigungsprozess macht das auch immer Sinn, die lokale Präsenz mit einzubinden.
00:24:08: Ansonsten investieren wir in den Projekten der Regel mit rein, wenn die lokalen Unternehmen gar nicht investieren wollen, sondern nur Strom beziehen wollen.
00:24:16: Das ist für uns auch okay.
00:24:17: Also wir investieren von einem Minimum von ca.
00:24:19: und zwanzig Prozent wollen wir schon erhaben.
00:24:21: das ist auch ganz oft gewünscht von den Unternehmen weil die letztendlich dadurch auch uns mit dem Feuer haben dass wir auch dafür gerade stehen dass es funktioniert und die Motivation bei uns natürlich auch eine andere ist.
00:24:33: Und wir kümmern uns wirklich um alles Finanzierung Betriebsführung Alles was notwendiges machen wir dann.
00:24:38: Aber es könnte doch auch, ich meine da gebe ich dann als Unternehmer schon ein bisschen was ab.
00:24:42: Also man könnte jetzt zum Beispiel der technische Geschäftsführer oder der technischen Leiter dieser Terme in Bad Wirshofen... Das war ein sehr gewannter Mann, der selbst am Sportmarkt auch getradet hat und eben diese Abläufe sehr gut verstanden hat.
00:24:56: Der würde sich das wahrscheinlich nicht so komplett aus der Hand nehmen lassen.
00:24:58: aber auch dass ist möglich oder?
00:25:01: dass ich das weiter selbst in der Hand habe und ihr euch als Generalunternehmer reinhole, die es eben für mich jetzt infrastrukturell hinstellt.
00:25:09: Klar!
00:25:09: Dann ist es ein anderes Konzept.
00:25:10: Das heißt, das Modell was ich jetzt gerade vorgestellt habe ist wenn wir als Joint Venture Partner gemeinsam das machen aber wenn ein Unternehmen das selbst machen möchte also selbst investieren, selbst vermarkten dann ist das ein klassischer IPC-Auftrag den wir auch machen.
00:25:26: Wie ich es vorhin gesagt habe, so von ungefähr zwanzig Projekten werden so fünf bis sieben Projekte auch für Kunden in dem Modell umgesetzt.
00:25:33: Ein anderer Punkt ist doch noch das Thema und da hab' ich eben auch gesehen dass ihr da sehr aktiv seid.
00:25:37: Da kommt der ja glaube ich auch her.
00:25:39: Das Thema Ladeinfrastruktur die er auch mit aufbaut.
00:25:42: also sprich wenn ich meine Mitarbeiter Parkplätze überdache kann natürlich mein Mitarbeiter dann auch direkt anbieten vergünstigt wie auch immer zu laden.
00:25:50: Und plus eben Jochen Schweizer bietet das vermutlich seinen Kunden an und kann da vielleicht auch noch mal einen Scentiff bieten, bei ihm zu surfen.
00:25:59: Kannst du da nochmal ein bisschen erklären was für ein Modell dahinter steckt?
00:26:02: Und weswegen das vielleicht besonders attraktiv ist.
00:26:04: Stell
00:26:04: dir mal vor, du gehst jetzt von der Tankstelle und die Ölkwelle ist direkt dabei.
00:26:10: daneben wird gleich auch vor Ort referiert und die zur Verfügung gestellt.
00:26:15: Das heißt, der Tankstellenbetreiber sitzt auf seiner eigenen Ölquelle.
00:26:19: Dieses Modell ist dieses Charge Farm Concept wie wir es nennen.
00:26:23: Wir erzeugen den Strom, den wir den E-Mobilisten verkaufen direkt vor Ort selbst.
00:26:29: Es ist bayerischer Strom in dem Falle, der nicht aus mittleren Osten oder USA oder Russland oder irgendwo kommt sondern der Strom wird hier im Bayern produziert dort vor Ort auch lokal zur Verfügung gestellt.
00:26:42: Das ist das Konzept und was ist da der Vorteil?
00:26:45: Der Vorteil ist, dass der Strom lokal auch wiederum völlig unabhängig von einer Lieferkette hergestellt wird und uns es egal ist, was gerade in der Welt los ist also in dem Sinne egal.
00:26:59: Es ist uns nicht egal aber Produktion von Strom in dem Moment angeht, sind wir unabhängig von allen Schwankungen der Welt.
00:27:06: Das heißt wie haben jetzt auch aktuell als die ganze Welt darüber gesprochen hat zumindest in Deutschland Benzinpreise und Dieselpreise zu stützen und irgendwelche Zuschüsse zu geben hatten wir Tage gehabt wo wir bis auf neun Cent pro Kilowatt Stunde runtergegangen sind an einem Wochenende.
00:27:21: unser Konzept ist ja Ladepreis nach Sonnenstand das heißt wenn der Sonnenstand recht gut ist und viel Solarstrom produziert wird am Standort Dann können wir auch den Strom runterbringen.
00:27:33: Wir haben dynamische Strompreise, unsere Strompreisen passen sich alle fünfzehn Minuten an und die E-Mobilisten wissen ganz genau bei uns über unser Website dafür.
00:27:41: oder aber auch einfach mal schauen wenn die Sonne draußen ist dann geht der Ladepreis runter Und das ist das Konzept dahinter.
00:27:47: im Übrigen hat der Jochen Schweizer jetzt auch Fliegen und Surfen nach Sonnenstand gemacht Weil der bietet sogar dynamische Preise an für seine Gäste.
00:27:56: Wenn sie in der Mittagszeit, wenn die Sonne da ist, Surfen gehen oder in den Münchkanal gehen, kriegen Sie es günstiger.
00:28:01: Weil der Strompreis auch günstig ist.
00:28:03: Das heißt das sind einerseits bietet ihr das solchen Kunden und für solche Projekte an?
00:28:08: Dass die dann eigenes Ladesystem ... ihren Kunden wiederum an oder Mitarbeitern anbieten können.
00:28:14: Und andererseits betreibt ihr auch selbst, dass ihr jetzt Ladeparks mit eurem Logo, Vespiren-Logo gesehen hast, also das heißt ihr bietet auch eigene im Wettbewerb dann zur Ionity oder NBW eigene LadeParks oder Ladefarm und glaube ich nennt die es an?
00:28:29: Ja richtig sind Charge Farmen so nennen wir das.
00:28:31: Das sind Systeme, die wir selbst früher entwickelt haben.
00:28:36: Wir haben dieses Unternehmen an die Firma Mannekes inzwischen verkauft Und diese Ladesäulen sind von uns, also wir integrieren auch momentan nur unsere eigenen Ladensysteme da rein.
00:28:46: Weil es einfach gewisse Vorteile hat wenn man die Schnittstellen und das System kennen und darauf dann auch wiederum durchgängig Einfluss haben.
00:28:52: Genau!
00:28:53: Aber wir stellen sozusagen auch beim Surftown... Beim Jochen-Schweizer wird's jetzt nachgerüstet.
00:28:58: Die haben dort ein Zentrum gebaut, da kommt's jetzt rein.
00:29:01: Aber wir haben auch an diversen Stellen Autobahnen oder Landstraßen dieses Charge Farm Konzept umgesetzt.
00:29:07: Wir liefern letztendlich dann den Strom nicht nur direkt zum Industriebetrieb oder vermarkten es, sondern auch über die Lade sollen an Ladekunden.
00:29:17: Also ich möchte mal ein kurzes Zwischenfazit zu unserem Gespräch machen.
00:29:20: Mein Eindruck ist da sitzt jemand vor mir der... tickt sehr unternehmerisch, hat da selbst relativ viel entwickelt und hat dann aber auch festgestellt dass sie in diesem Spezialbereich Energieversorgung, Eigen- und nachhaltige Energieversorgen, das ist ja gerade auch ziemlich große unternehmerische Chancen für Kunden oder Partner in solchen Konstellationen ergibt.
00:29:40: Das heißt, das kriegt ihr offensichtlich gut hin.
00:29:43: also wenn du sagst, dir setzt zwanzig Projekte pro Jahr um, dann ist es mittlerweile dann skaliert dieses Modell mittlerweile auch.
00:29:51: Ich könnte mir vorstellen, ist vielleicht eben auch eine Blaupause für andere Unternehmen die wenn sie so was hören und wenn Sie sowas vielleicht auch erleben in der O-Two Surftown oder bei Jochen Schweizer oder in der Terme Bad Würsthofen.
00:30:04: Bei der Räder Rhein-Norden Frisia, wenn sie nach Norderney fahren da kommt man dann schon ins Nachdenken und sagt wieso mache ich das eigentlich nicht?
00:30:10: Also das ist glaube ich ein ganz wichtiger Punkt dass ihr also ich fasse mal zusammen so ne Art System Haus seid Elektrifizierung von Prozessen oder eben auch von unternehmerischer Energieversorgung.
00:30:23: Würdest du dich so begreifen, als eine Art Systemhaus ist das was?
00:30:28: Weil ich mich eben frage braucht es jetzt zukünftig in ein neue Accenture oder Bechtle oder was auch immer die nicht mehr ein IT-System aus ist sondern einen Elektrifiziertesystem Haus und wäre bis Pyrone möglicherweise
00:30:40: sowas?
00:30:41: Ja das hast du sehr gut beschrieben.
00:30:43: wir sind letztendlich Tönki, also schüsselfertiger Anbieter von Kombikraftwerken.
00:30:49: Wie sagen das unsere Kombikrafwerker?
00:30:50: direkt Belieferung abdecken und aber auch ein Charge Farm Concept abdeckend wo wir dann auch die Ladeinfrastruktur mit berücksichtigen.
00:30:58: und das Ganze ist voll integriert schlüsselfertig d.h.
00:31:01: Von der Projektentwicklung bis hin zur Anlagenplanung Bau in Betriebnahme Betriebsführung Finanzierung Investment Vermarktungen ist alles bei uns im Haus abgedeckt.
00:31:13: Das finde ich schon interessant, weil ich ansonsten viele Gewerke koordinieren muss und diese ganzen Gewerken für Unternehmen die sowas nicht so oft machen zu Koordinieren ist schon eine Herausforderung.
00:31:25: Und das bieten wir ja aus einer Hand an!
00:31:28: Jetzt biegen wir mal auf diese Deine Einordnung ein... Wie du das denn insgesamt die Situation für Unternehmen einschätzt?
00:31:36: Also wir haben ja davon gesprochen, dass sowohl die Preise als auch die Versorgungssicherheit wirken derzeit relativ volatil.
00:31:43: Also wer noch mit Prozesswärme schwerpunktmäßig mit fossilen Energien versorgen muss, der überlegt ob er vom Standort abwandert.
00:31:53: Insgesamt wird sehr häufig eben immer noch das Thema Energieversorgung als ein Engpass bewertet oder eben reiner Kostenfaktor.
00:32:02: Aus deiner unternehmerischen Brille, wie würdest du es denn einschätzen?
00:32:05: Also was rufst Du den Unternehmern zu, die da vielleicht auch ein neues selbstverantwortliches Verständnis entwickeln wollen.
00:32:13: Wo siehst Du da eher Chancen als Probleme in der Energieversorgung?
00:32:17: Ich sehe da zwei Dinge, die ich glaube wichtig sind zu berücksichtigen.
00:32:20: Das waren doch vielleicht drei Sachen.
00:32:21: Einmal mal paar Zahlen!
00:32:22: Wir haben in Deutschland tatsächlich eine sehr langsame Elektrifizierungsquote Wenn man jetzt Wärme und Strom zusammensieht, dann haben wir in Deutschland immer noch seventy- acht Prozent der Versorgung fossil.
00:32:36: Wir haben nur zwanzig Prozent Strom und Wärmen zusammen elektrifiziert.
00:32:40: Das ist viel zu wenig.
00:32:41: Im Mobilitätsbereich schaut es auch nicht gut aus als noch weniger.
00:32:46: auch für Schwertransport, Flugbetrieb und so weiter.
00:32:50: Um kurz
00:32:50: was Positives zu sagen also bei der Rhein-Stromerzeugung sind wir dagegen schon
00:32:54: mal sehr gut.
00:32:54: Ja da haben wir gute Fortschritte gemacht.
00:32:56: genau das ist absolut richtig.
00:32:57: ja So und was es jetzt heißt ist letztendlich wenn wir es schaffen die Prozesse die Industrieprozesse Mobilität Stromversorgung Wärmeversorgungen Wenn wir das alles elektrifizieren mit Wärmepumpen mit alles was dann Möglichkeiten da sind Dann schaffen wir es.
00:33:14: Denn es läuft mir den ersten Schritt, dass wir uns unabhängig machen von teurem Gas und anderen fossilen Brennstoffen.
00:33:22: Dann ist aber die Frage wo kommt der Strom her?
00:33:24: Und der Strom kommt zu sechzig Prozent aus erneuerbaren Energien.
00:33:28: Momentan ist es aber so das die Erneuerbare Energien ja nicht immer zu hundert Prozent den Bedarf abdecken können.
00:33:34: Die Differenz, die momentan nicht abgedeckt wird, wird aktuell häufig über Gaskraftwerke abgedickt.
00:33:41: Das macht den Strompreis auf der einen Seite teurer.
00:33:43: Auch übrigens, wenn jetzt über die Sommerzeit die Wassertemperatur in den Flüssen runtergegangen ist oder nicht genügend Wasser da war sind viele Atomkraftwerke runtergefahren worden.
00:33:54: In Frankreich, in Ungarn und in Rumänien.
00:33:56: also auch das zeigt die Grenzen der fossilen Energien.
00:33:58: es muss noch nicht mal irgendwo unruhe entstehen.
00:34:01: Die Hitzeentwicklung über viel im Monat des Jahres sorgen auch dafür dass weniger Strom da ist Und dementsprechend springen dann Gaskraftwerken und Gaskraftwerk sind das teuerste sind der teuerste Strom.
00:34:14: Wenn Strom bei Gaskraft produziert wird, dann schießt es hoch und einer Börse ist die Logik so dass der teureste Lieferant in den fünfzehn Minuten takt den Strompreis für die Gesamtmenge bestimmt.
00:34:25: Das heißt wenn wir günstigen Strom produzieren mit erneuerbaren Energien zu neunzig Prozent in den fifteen Minuten aber nur zehn Prozent noch Gas preis dazu geben, dann wird alles teurer.
00:34:35: Das ist die sogenannte Married Order und die macht uns genau damit immer wieder die Strompreise in gewisser Weise kaputt.
00:34:40: Und davon müssen wir wegkommen, sind dann Speicher die Lösung?
00:34:46: Das ist genau der Punkt!
00:34:47: D.h.,
00:34:47: diese Diskussion wird momentan sehr stark emotional geführt.
00:34:52: Ja Gaskraftwerke brauchen wir aber und es geht gar nicht darum ob wir Gaskraftwerk gebrauchen oder nicht brauchen.
00:34:58: Häufig wird gesagt ja als Backup Aber wir haben momentan ungefähr zu vierzig bis fünfundvierzig Prozent der Zeit Gaskraftwerke im Einsatz.
00:35:06: Das ist zu viel und das können wir mit Speicher reduzieren, und das hat jeder in der Hand.
00:35:13: Wir wissen auf der einen Seite dass wir die Unabhängigkeit und stabile Preise für den Standort herstellen können – mit erneuerbaren Energien wenn wir dann Anteil von Gas weiter zurückfahren.
00:35:23: Und das andere Thema ist, dass am Ende des Tages die Endpreise beim Strom aktuell zu ungefähr Wir haben ganz viel Umlagen, Steuern die dann den Strompreisteuer machen und eine Direktversorgung sorgt dafür dass ich sie umgehe.
00:35:42: Das heißt was der Jochen Schweizer sich mit seiner Direkteleitung gekauft hat ist sich von diesen Abgaben von diesen Umlagen und Steueren in gewisser Weise zu befreuen?
00:35:50: Nicht
00:35:50: ganz sondern den Anteil denn nicht am Markt erwerben muss.
00:35:54: da teile es auch weiterhin drauf.
00:35:56: aber ich habe den Mix optimiert
00:35:58: Und wenn du sagst teilweise sind's bis zu neunzig Prozent Autarkie Das ist in
00:36:02: dem Moment ...
00:36:05: Also auf diesen neunzig Prozent ist dann, okay.
00:36:09: Und so ist es glaube ich zu sehen.
00:36:11: das heißt die Einordnung sind die erneuerbaren Energien sind die günstigste Energiequelle und mit Speicher wären sie mega attraktiv für Unternehmen.
00:36:20: wenn wir Sie aber einfach nur am Netz anschließen Partizipieren wir daran genauso wie viele andere auch, wenn wir sie aber neben dem Netzanschluss auch noch mit einer Direktbelieferung verbinden und noch mit der Vernetzung zu Ladesystemen habe ich eine so genannte Multi-Usevermarktung oder Multiuseinsatz.
00:36:41: Und dann habe ich die Anlage extrem intelligent und vernetzt zum Einsatz gebracht.
00:36:45: Das sorgt dafür dass sich Die Anlage optimal vermagte und auch irgendwo den Nutzen fürs Gesamtsystem verbessere.
00:36:55: Denn der Speicher, die Anlage versorgt zwar auf der einen Seite den Betrieb aber hat auch immer noch genügend Power um auch Systemstabilität, Netzstabilitet zu leisten weil ich ja darüber auch nochmal sozusagen Einnahmen generieren kann.
00:37:11: Das ist aus meiner Sicht der Vorteil von solchen Konzepten.
00:37:14: Also
00:37:14: es klingt für mich nach im Bezug auf Zukunft unseres Energiesystems sehr vielversprechend.
00:37:20: Ich würde als Unternehmer glaube ich auch sehr ernsthaft darüber nachdenken, wenn ich es dann aber meinem Controller oder meinem Investor noch erläutern muss, dann würde mich natürlich jetzt nochmal so eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung interessieren.
00:37:32: Ich weiß nicht ob du das jetzt vielleicht abstrakt sagen musst oder vielleicht ja auch ein Beispiel, die auch in Schweizer grob so einen Finanzierungsvolumen benennen kannst und dann aber vielleicht auch so einen Return on Investment benennen könntest.
00:37:44: in diesem konkreten Fall gab?
00:37:45: Also zu dem konkreten fall kann ich das nicht sagen.
00:37:47: Ich kann es dir allgemein erklären oder sagen, in der Regel ist es natürlich abhängig von einer anlagengröße.
00:37:53: die anlagen die wir bauen schwanken vom vom investment investment case hier so zwischen fünf und sagen mal fünfzehn millionen euro dass ist so der betrag pro projekt und tendenz eher steigen weil die anlage größer werden und die finanzierung ist in der regel etwa dreißig vierzig prozent eigenkapital und der rest ist dann fremd kapital.
00:38:14: Das heißt, wenn wir jetzt mal so ein Fünfzehn Millionen Euro Case nehmen.
00:38:17: Dann wird man immer mit Vierundhalb, fünf Millionen Euro, sechs Millionen Euro Eigenkapital dabei sein und der Rest ist fremdfinanziert über langfristige Finanzierung.
00:38:25: Und durch den Leverage Effekt erzieht man dann schon eine gute Rendite.
00:38:28: Wir sind im einstelligen Bereich aber in einer zufriedenstellenden einstelligen Bereich und durch die entsprechenden Steueroptimierungen, die jedes Mal individuell sind, kriegt man auch nochmal Obolus oben drauf.
00:38:40: betrachtet, neben dessen dass ich planbare Stromkosten habe.
00:38:44: Steuerliche Abschreibungen generiere Anlageninvestment habe ist es in der Regel attraktiv genug um zu sagen ja ich mache das.
00:38:52: Kann man da auch von Amortisationszügel entsprechen oder hast du die ganz grob?
00:38:56: Das heißt mal irgendwo zehn Jahre plus würde das irgendwo liegen.
00:38:59: Das ist immer abhängig davon was hab' ich für Sonnenträge, was habe ich für Netzanschlusskosten und Entfernung?
00:39:05: aber man kann irgendwo zwischen zehn und dreizehn Jahren sagen kriegt man dann so eine Armutstation im Laufe der Zeit?
00:39:11: Ja, also das was du skizzierst.
00:39:13: Ich finde es sehr spannend!
00:39:16: Mich würde sie auch freuen wenn Meister und ihr da auch mal zusammenarbeiten könntet in solchen Sucht.
00:39:20: Also deswegen die konkrete Frage sucht ihr Kooperationspartner für sowas auch oder seid ihr eher auf dem Trip?
00:39:27: Das müssen wir alleine machen.
00:39:28: Wir sind absolut offen für Kooperationspartnerschaften.
00:39:31: Anders geht es auch gar nicht.
00:39:33: Ich glaube, die Energiewende geht immer mit lokalen Partnern schneller und einfacher.
00:39:37: als wenn jetzt jemand alles versucht alleine zu machen ist absolut offen für was uns halt wichtig ist dass wir bei den Projekten unser technisches Konzept umsetzen können.
00:39:46: Wir sind kein Finanzinvestor.
00:39:48: wie möchten die Anlagen auch bauen Und wenn wir dann gemeinsam investieren können, sind wir immer offen für.
00:39:53: Entsprechend dessen was ihr damit reinbringt.
00:39:55: das heißt wenn Standort mit reingebracht wird es natürlich entsprechend bewertet und berücksichtigt.
00:40:00: aber uns geht's halt darum dass wir schon die Anlagen nach dem erprobten Konzept bauen und auch dass wir sie plan- und bauen können.
00:40:07: Dann sind wir für Partnerschaft noch mal offen.
00:40:09: Okay das klingt doch gut.
00:40:10: Amir, ich würde jetzt gerne zum Abschluss noch in zwei Fragen stellen.
00:40:14: Sie nacheinander nochmal so ein bisschen deinen Antreiber dahinter diesen unternehmerischen Tun verstehen.
00:40:22: Man könnte jetzt ja so leihen psychologisch sagen der elfjährige, der damals aus dem Iran geflüchtet ist Erstmal sich da ran gearbeitet über eine sehr gute Ausbildung.
00:40:35: Du warst zuerst chemikant bei Schering, ein bisschen Berlin hast du dann eine Lehre gemacht und neun Jahre gearbeitet und als Unternehmer hier so einen Riesen-System aus für Elektrifizierung aufgebaut.
00:40:49: Glaubst du, dass da irgendwie mit drinsteckt auch, dass du dem Öl-Standort Iran und dem Regime die Unabhängigkeit davon, dass das vielleicht auch so ein Treiber sein könnte?
00:41:01: Den so ein bisschen was streitig zu machen oder...
00:41:04: Definitiv.
00:41:04: Es geht mir aber jetzt gar nicht spezifisch um das Thema Iran.
00:41:07: Ich glaube meine Erfahrung oder meine Lebenserfahrung ist, dass Kriege ganz viel zerstören.
00:41:13: Lebensgrundlage für Trennungensorgen, für Leidsorgen Einige Dinge, wofür wir Menschen gar nicht stehen.
00:41:21: Also deine Eltern haben dich sozusagen nach Deutschland geschickt um zu verhindern dass du als Kindersoldat in irgendwelchen Minengebieten eingesetzt wirst?
00:41:30: Korrekt ja und das heißt Trennung Leid Verlust und Heimatverlust.
00:41:36: Und das ist glaube ich keine Situation, in der wir uns gerne begeben wollen.
00:41:42: Und natürlich ist es für uns alles weit weg!
00:41:44: Für uns kommt ja die Energie aus dem Zapf fahren oder aus dem Strom, aus der Steckdose und deswegen ist das ganz weit weg.
00:41:52: aber wenn wir uns ehrlich machen und uns wirklich dann die Lieferketten anschauen Dann sind häufig die Quellen dieser Ressourcen umkämpft Ganz brutal.
00:42:02: auch jetzt.
00:42:03: also ich meine zwischen Ukraine und Russland ist es auch zum Teil Energiekrieg.
00:42:07: Jetzt am Persischen Golf, also überall gibt's ja im Grunde genommen gehts auch ganz viel um Öl, um Gas und fossile Energie vor Herrschaft oder um deren Routen nach Europa, wo auch hin?
00:42:16: Auch immer!
00:42:17: Und das ist in der Tat für mich seitdem ich so fünfundreißig-sechsunddreißig bin.
00:42:22: Es ist bewusst für mich ein Punkt den ich mit Erfüllung verbinde und dementsprechend ist mein Antrieb nicht nur dass wir uns von den fossilen Energiequellen unabhängig machen als Unternehmen, sondern dass wir es vielleicht global auch schaffen.
00:42:38: Und entsprechend freue ich mich auch über jede andere Anlage die gebaut wird und ans Netz geht.
00:42:42: Denn jeder Anlage in sich betrachtet ist natürlich ein Tropfen auf dem heißen Stein.
00:42:46: aber die Summe, ich meine wir haben in Deutschland inzwischen fünf Millionen Solaranlagen, Batteriespeicher- und Wärmepumpen das ist gigantisch!
00:42:55: Und wir reden ja überall jetzt von Resilienz.
00:42:58: und was mir zu kurz kommt ist, Resilience wird heute immer damit verbunden dass uns Drohnen und Panzer fehlen.
00:43:03: Aber das ist ja zu kurz gegriffen.
00:43:05: Energieresilient ist noch viel stärker und viel nachhaltiger, viel langfristiger.
00:43:10: Ich habe letztens einen Beitrag gelesen in der Ukraine Ungefähr dreißig Prozent der Energieversorgung innerhalb von einer Nacht ausgeschalten wurden.
00:43:18: Von den Russen mit wenigen Raketen, ein zwei drei Raketen.
00:43:20: also ist eine zentrale Energieversorgerung mit großen AKWs Kohlekraftwerke Gaskraftwerke die sind auch sehr schnell angreifbar Mit wenig Kosten.
00:43:31: wenn wir aber sagen wir mal Wir haben jetzt fünf Millionen Kraftwerke dezentral verteilt Da müssen wir da fünf Millionen Raketen dafür einsetzen das wird sich gar nicht rechnen die Frage der Resilienz auch mal aus der Perspektive in der Politik, auch bei uns zu verarbeiten und einer entsprechenden Strategie zu überführen halt ich für immens wichtig.
00:43:52: Kommt viel zu kurz!
00:43:53: Und dann sehen wir das da wirklich auch ganz viel lokale Wertschöpfung, lokale Stärkung stattfindet mit den erneuerbaren Energien.
00:44:00: Das ist für mich mein Antrieb.
00:44:02: Deswegen zum Abschluss die Frage eine gute Fee oder sagen wir mal, eine gute Wirtschaftsministerin Katharina Reiche gibt dir per Zauberstab die Möglichkeit so ein Hindernis der Energiewende aus dem Weg zu räumen.
00:44:15: Was wäre es was du aktuell per Zauerstab oder per guten Ratschlag an eine Wirtschafts- ministerin oder wen auch immer der in dem Zusammenhang etwas zu sagen hat?
00:44:24: Was welchen Stolperstein ... Du hast?
00:44:26: leider muss dich für eine entscheiden.
00:44:28: Ich würde Netzanschlüsse in Überfluss anbieten.
00:44:31: Okay, nachvollziehbar und ist das realistisch?
00:44:34: oder also weil wir hatten gerade in der letzten Ausgabe war der Jörg Reichert, der CEO von Netzebeweber uns zu Gast?
00:44:42: Und er hat schon auch gesagt man muss ja auch schauen dass es synchronisiert stattfindet.
00:44:45: natürlich ist netzausbau mega wichtig aber man kann sich jetzt nicht herzaubern.
00:44:49: Also allein die Ressourcen natürlich geht immer mehr als man denkt.
00:44:53: ich glaube da muss man sich auch vielleicht einen USA orientieren.
00:44:59: Aber gut, du hast jetzt den Zauberstab.
00:45:02: Wie machen wir das?
00:45:03: Also
00:45:03: ich habe da zwei oder drei Dinge dazu.
00:45:05: Das eine ist ja die Auslegung des Netzes in Deutschland ist so wie viele anderen Dinge auch sehr doppelt und dreifach abgesichert.
00:45:15: im Baubereich regen sich alle darüber auf dass es zu viele zu hohe Anforderungen gibt und deswegen baunteuer geworden ist.
00:45:22: Und in der Netzauslegung ist aus meiner Sicht ähnlich.
00:45:27: Wenn wir uns das mal anschauen, bei der Berechnung von Netzanschlüssen wird ja angenommen, dass in dem Gebiet alle Solaranlagen gleichzeitig voll einspeisen.
00:45:37: Alle Speicher gleichzeitig ein- und ausspeisen, alle Ladesäulen gleichzeitig Last haben oder auch alle Industriebetriebelast haben kann man natürlich so machen?
00:45:46: Dann haben wir auch irgendwie hundert Prozent Versorgungssicherheit.
00:45:50: Aber wenn du die USA und Co.
00:45:52: anschaust, wo wir immer zitieren, wenn es um günstige Strompreise geht dann haben sie eben keine hundertprozent Versorgungssicherheit Und die legen das net auch nicht so aus.
00:46:01: Wenn man das auf das Straßennetz übertragen würde Dann würden wir die Straßen so auslegen als ob fünfzig Millionen Autos rundum die Uhr überall fahren würden.
00:46:09: Das Ergebnis wäre viel zu überdimensionierte Straßen und viele Straßen wären leer und viel zu hohe Kosten.
00:46:15: Also aus meiner Sicht kann man mit zwei Schritten ziemlich schnell viel Platz schaffen.
00:46:21: Das eine ist, entsprechende Risikopuffer reduzieren die momentan da sind.
00:46:27: das macht das Netz freier und das andere ist dass wir momentan die Netzbetreiber dahingehend insintivieren, dass sie im Grunde genommen der Kupferplatte bauen.
00:46:37: Das heißt je mehr Kupffer Sie buddeln umso mehr Geld kriegen sie.
00:46:40: aber die Intelligenz fehlt weil
00:46:41: es eben garantierte Renditen gibt und die sind wahrscheinlich auch relativ attraktiv.
00:46:47: so Die kriegen, glaube ich auf fünfzig Jahre eine garantierte Rendite und Hauptsache ist die Kupfer im Boden.
00:46:52: Wobei ich zur Ehrenrettung ja sagen will dass die Großen schon auch an Intelligenz oder smarten Smartgrits und Intelligenz im Netz arbeiten?
00:47:00: Also der
00:47:00: Ausbau von Smart-Mietern in Deutschland ist glaube ich bei fünf Prozent aktuell.
00:47:04: das heißt wir reden auf der einen Seite über Redis Patch Kosten und ungebremsten Ausbau und Synchronisation usw.. Aber wir können ziemlich schnell, also in Schweden sind wir bei hundert Prozent Smart Meter.
00:47:19: In Spanien bei neunzig Prozent Smart-Meter Ausbau?
00:47:22: In Deutschland fünf!
00:47:23: Und wenn wir das Problem der Netzanschlüsse kurzfristig ernsthaft lösen wollen dann wären es diese zwei Punkte.
00:47:30: Also einmal wirklich die Berechnung nochmal überprüfen und da mehr zulassen und des zweites Smartmeter ausbaut damit dann im Grunde genommen Verbrauch und Produktion intelligenter gesteuert werden.
00:47:41: Der Netzbetreiber kann man ja auch sagen, du kriegst dann Incentivierung wenn die Netze auch intelligent sind.
00:47:46: Wenn Smart-Meter Ausbau drin ist weil dann kann ich hier auch letztendlich sehr viel besser Steuern auch den Speichern sagen jetzt Ja Jetzt Nein.
00:47:54: Also weißt du, das alles findet in die Stadt.
00:47:56: Wir haben keine Intelligenz im Netz!
00:47:58: Okay verstanden dann die Frage dazu fragt dich denn jemand aus dem also oder kannst du dich da irgendwo einbringen mit dieser fundierten Sichtweise?
00:48:06: Also sprich gibt es in irgendeinem Verband oder in einem Ministerium der früher du hast ja auch mal entrepreneur des Jahres von IY gekürzt?
00:48:14: eigentlich müsstest du immer wie du noch lauter die Stimme erheben und fordern.
00:48:18: Ich bin ja im Wirtschaftsbeirat der Bundestagsfraktion der Grünen Und dort versuche ich natürlich, das reinzubringen.
00:48:24: Aber ich glaube, ich muss die Grünen auch nicht überzeugend davon.
00:48:28: Die Frage ist halt was haben wir für eine politische Haltung aktuell zu dem Thema?
00:48:33: Ich erkenne momentan wenig Bereitschaft oder wenig Haltung für diesen Aufbruch den wir erzeugen können.
00:48:42: Das sind ja keine Themen, die ich weiß und die die Politik oder Frau Reiche nicht wüssten!
00:48:47: Das sind hier keine Themen jetzt neu wären, die stehen da schon seit Jahren auf der Agenda.
00:48:52: Aus meiner Sicht ist es eine Frage von Machen und auf sozusagen politisch das Einfordern und Priorisieren.
00:48:58: Und dazu braucht's ja auch gar nicht so viel, ich muss ja nur im Grunde genommen zwei oder drei Dinge ändern, indem ich dann bei der Vergabe von Netzkonventionen die Intelligenz mit reinnehme und sage wer ab jetzt die netzelich intelligent macht kriegt keine Konfessionen.
00:49:11: und das andere wäre bitte die entsprechende Berechnung künftig per Verordnung wie auch immer anders vornehmen.
00:49:18: Das ist ganz sämtel gesprochen.
00:49:20: Und wenn man jetzt wahrscheinlich mit irgendwelchen Netzbetreiber-Experten sprechen würde, würden sie sagen, was das redet dort?
00:49:25: Aber die arbeiten ja auch im Grunde genommen nur nach ihren Vorgaben und nach ihren Normen und Standards, die Sie haben.
00:49:31: Man muss daran – genauso wie wir sagen, wir müssen den Normen oder Standards für den Baubereich vereinfachend, also eigentlich überall Bürokratieabbau dann kann man auch sagen, dass im Bereich Netzanschlussvergabe wir auch das vereinfachen müssen.
00:49:44: Dann wird es ja auch funktionieren, da gibt's auch völlig Absurde Geschichten, also auf der einen Seite muss man den vollen Baukostenzuschuss zahlen.
00:49:50: Aber ich darf dann den Netzanschluss mit einem Batteriespeicher nicht so nutzen wie wenn ich ein Betrieb wäre.
00:49:58: Da werden Rampen vorgegeben und die Aussagen kann ich wirklich nicht verstehen, da wird ja häufig jetzt auch damit verargumentiert... Ich lese es auch bei den IHK-Stellungnahmen, da bin ich auch Minergie-Ausschuss oder gesagt wurde Ja, der Ausbau muss synchron gemacht werden.
00:50:11: Ja, was heißt denn das?
00:50:12: Dass jetzt der Ausbau von denjenigen die schneller sind an denenjenigen, die langsamer sind angepasst werden muss.
00:50:17: Also geben wir jetzt die Leistungsgesellschaft auf oder machen wir dann eine Ausnahme oder weiß es dahintergrund?
00:50:23: oder Wir müssen ja schon entscheiden alle müssen gleich geschaltet werden beim Netzanschluss nicht dass Solar und Batteriespeicher Vorfahrt vor Rechenzentren oder Industrie oder Wirtschaft.
00:50:34: Betriebe bekommen vollkommen falscher Ansatz.
00:50:36: warum?
00:50:37: weil hier Angebot und Nachfrage im Konkurrenzgesetz werden.
00:50:41: Die Industrie- und Rechenzentren werden durch günstige Energie erst ermöglicht, das heißt wenn wir nicht zulassen dass wir günstiger Energie erzeugen in der Gegend dann können die gar nicht wirtschaftlich oder wettbewerbsfähig entstehen.
00:50:53: und diese wie soll ich sagen taktischen Aussagen geben mir keine Zuversicht, dass da eine positive Haltung zu dem Thema ist.
00:51:02: Das alles rückwärts gewandt um letztendlich den Ausbau und das Tempo einzubremsen aber es ist ja für den Standort fatal.
00:51:10: Der Standort Deutschland braucht günstige Energie und der Nachweis und beweist, dass die erneuerbaren Energien in Kombination mit Speicher der zentral sehr günstig Energie produzieren können haben wir schon längst erbracht bringe alle tagtäglich Und das ist halt leider sehr, sehr schade und ich wundere mich dass alle die von Ordnungspolitik sprechen allen voran frau reiche beim Thema Energie.
00:51:34: Das Thema Ordnungspolitik sobald sie das Ministerium betritt draußen stehen lässt und in der Bundesregierung auch gar niemand darauf hinweist weil so stark eindimensional wie die Energiepolitik auf die Versorgung mit Gaskraftwerken momentan ausgestellt ist es unverantwortlich.
00:51:51: Das sorgt dafür, dass der Strompreis für alle Branchen.
00:51:54: wie gesagt Gas ist als Maginalkraftwerk preissetzend sehr oft und das darf also eigentlich die höchste Aufgabe von Frau Reichen muss sein.
00:52:03: Wie kann ich den Einsatz von Gaskraftwerken so stark wie möglich reduzieren damit der Strom Preis nicht hochgeht?
00:52:12: Und jetzt setzen wir da irgendwie zehn zwölf Gigawatt Gaskraftwerke im System rein und es ist dann wirklich manifestiert dann dauerhaft und führt dann dauhaft zu hohen Strompreisen.
00:52:21: Und wir merken ja auch, dass eben hohe Gaspreise durch Gasknappheit uns immer wieder so Richtung Herbst die Schweißperlen auf die Stirn treiben aus der Angst davor, das wäre die Lager nicht.
00:52:32: Das ist
00:52:32: der Worst Case Fall!
00:52:33: D.h.,
00:52:34: der Gaspreis geht hoch?
00:52:35: Und dann brauchste irgendwo nochmal Atomkraftwerke, können ich mir genug Strom liefern in Europa oder... was auch immer, oder du hast höheren Stromverbrauch aufgrund von Rechenzentren und dann hast du hohe Preise.
00:52:48: die eh schon da sind.
00:52:49: oder sagen wir hohen Verbrauch, hohe Nachfrage da ist und dann noch mit teuren Grafwerken.
00:52:54: Das ist fatal!
00:52:55: Und in dieser Abhängigkeit begeben wir uns gerade.
00:52:58: Da würde ich mir wünschen dass wirklich die liberal denkenden Ordnungspolitik denkenden Menschen wo wir die Rahmenbedingungen für den Standort mit günstiger Stromversorgung dafür sind sie alle angetreten auch von der CDU das wir die Strompreise reduzieren wollen.
00:53:12: Ich erkenne da keinen Ansatz, der die Strompreise reduziert.
00:53:15: Im Gegenteil alles was da gerade entschieden wird führt dazu dass die Stromreise nach oben gehen.
00:53:19: Ich denke aber genau deswegen braucht es eben auch diesen unternehmerischen Anteil in der Energiewende also Unternehmer wie du oder die Unternehmer über die wir vorhin gesprochen haben die einfach trotzdem durchziehen und das aus einerseits wahrscheinlich aus den intrinsischer Nachhaltiger Motivation oder Motivations in Richtung Nachhaltigkeit Aber eben auch aus unternehmerischer Denke heraus, sich diese Autakie zu ermöglichen.
00:53:42: Eben auch eine gewisse Preisstabilität und Unabhängigkeit von fluktuierenden Preisen zu schaffen.
00:53:48: Das ist für mich der Hoffnungsschimmer dass es da noch genug gibt die trotzdem durchziehen obwohl es gerade schwierig ist von politischen Rahmenbedingungen her und deswegen gibt mir der heutige Besuch weiterhin Zuversicht das wir in zwei drei Jahren nochmal ganz anders dastehen.
00:54:03: Ja,
00:54:03: ich glaube das Schiff den Hafen verlassen hat und auch nicht mehr aufzuhalten ist.
00:54:07: Und was glaube ich ganz wichtig ist dass wir als Unternehmer uns nicht einreden lassen, dass Energieversorgung eine politische Farbe hat.
00:54:15: Das ist leider in den letzten Jahren sehr polemisch und sehr stark ausgenutzt worden aus parteipolitischen oder Wahlkampftaktiken dass man irgendwie das Gefühl hat, wenn man auf Solar oder Wind oder Speicher setzt, dass man dann grün wäre.
00:54:29: Und ich sage aber der Preis an dem Strom hat keine Parteifarbe und die Unabhängigkeit hat keine Partei-Farbe.
00:54:35: Am Ende des Tages geht es darum, dass wir den Standort attraktiver machen und ich würde mich sehr freuen, wenn alle egal aus welcher Partei überparteiligt sich mal dazu bekennen welche Energiemix, welche Energiestrategie auch über eine Legislaturperiode hinaus für Deutschland Die richtige Strategie ist, damit wir nicht alle drei vier Jahre permanent wieder in eine Richtung lenken.
00:54:57: Weil das ist ja auch das was uns hier verlangsamt weil die Rahmenbedingungen immer wieder ein paar Jahre mal in eine oder andere Richtung gehen.
00:55:04: und wir haben glaube ich wirklich jetzt genügend Erfahrungen den letzten Jahren gesammelt dass wir Auch das Thema Atomenergie, da hört man ja gar nichts mehr von den Atomenergieber für Walter.
00:55:13: Jetzt wo im Sommer alle runtergefahren waren in Frankreich, in Ungarn, in Rumänien, wo überall die am Netz waren... Da habe ich von niemandem etwas gehört, die jetzt hier die ganze Zeit Atomenergie wieder haben wollen.
00:55:25: und die Themen sind glaube Wirklich physikalisch, wissenschaftlich längst bewiesen.
00:55:31: Die sind inzwischen immer wie produzieren.
00:55:33: Sechzig Prozent des Stroms in Deutschland mit erneuerbaren Energien das ist ja da muss man nichts mehr beweisen.
00:55:38: es müssen wir den Weg nur noch konsequent weitergehen und dass ganze intelligent vernetzen mit Speicher ergänzen die Elektrifizierung voranbringen in Industrieprozessen im Mobilität Und dann haben wir wieder einen wahnsinnig tollen Standort hier was Strompreise betrifft.
00:55:52: alles andere ist echt toll.
00:55:55: Natürlich muss auch der Gesetzgeber sich überlegen, ob diese ganzen Fremdkosten noch auf Strom kommen müssen.
00:55:59: Die Gestärungskosten in Deutschland sind nicht hoch!
00:56:02: Wir haben einfach drum herum sehr viele Kosten, die noch oben draufkommen.
00:56:05: Ich denke und das ist dann aber auch mein Abschlusswort Das Thema Wärme-Wende braucht eben auch ein paar unternehmerisch denkende Vorreiter oder Vordenker wie dich.
00:56:14: Und das ist sicherlich auch nochmal ein Thema wo wir sehr viel... vorangehen brauchen von Unternehmen, damit es da tatsächlich auch schnell PS auf die Straf die Energiewende Straße kommt.
00:56:26: Okay Amia, du das war sehr beeindruckend was ich hier von dir gehört habe und was ich auch gesehen hab was ihr heraufgebaut habt also Respekt und Glückwunsch.
00:56:34: dazu würde mich freuen wenn sich da mit Maestro Ansatzpunkte ergeben wo man vielleicht auch mal gemeinsam an so ein Projekt schnitzt.
00:56:40: Also Ich werde den Kollegen Bescheid geben Und ich sage herzlichen Dank, dass du bei megawatt and friends warst und so offen Rede und Antwort gestanden hast.
00:56:47: Herzlichen Dank dir!
00:56:48: Macht's gut.
00:56:49: euch vielen dank fürs Reinschalten und zuhören bis zum nächsten Mal.
00:56:53: Ciao ciao!
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