Lucas Jonas, Einklang Energy: „Der Batteriespeicher wird zum intelligenten Einkaufsmanager für Strom.“

Shownotes

Batteriespeicher galten lange vor allem als Ergänzung zur Photovoltaikanlage. Für Lucas Jonas, Mitgründer und CEO von Einklang Energy, beginnt ihre eigentliche Bedeutung für die künftige Stromversorgung von Unternehmen aber gerade jetzt. Im Gespräch mit dem Moderator Jan Liepold erklärt er, warum Batteriespeicher für mittelständische Unternehmen zunehmend zum strategischen Instrument der Energiebeschaffung werden. Und zwar unabhängig davon, ob bereits eine PV-Anlage vorhanden ist.

Gemeinsam mit dem intelligenten Energiemanagement von Einklang und den dynamischen Stromtarifen von Energiepartnern wie meistro können Unternehmen ihre Stromkosten aktiv optimieren. Statt einen einzelnen Anwendungsfall zu bedienen, kombiniert das System Eigenverbrauchsoptimierung, dynamische Strompreise und Flexibilitätsvermarktung zu einer wirtschaftlich optimierten Gesamtlösung. Das Ziel: Strom genau dann beziehen, speichern oder vermarkten, wenn es den größten wirtschaftlichen Vorteil bringt.

Außerdem sprechen Lucas und Jan darüber, warum Behind-the-Meter-Batteriespeicher künftig eine Schlüsselrolle für die Energiewende spielen, weshalb viele Unternehmen ihre Energieversorgung noch immer zu eindimensional betrachten und warum intelligente Software zunehmend wichtiger wird als die Batterie selbst.

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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen, liebe Freunde und Freunde der Energiewende bei Megawatt & Friends.

00:00:05: Dem

00:00:05: Podcast von Maestro in dem wir Energie neu denken!

00:00:10: Hallo und herzlichen Willkommen, liebe Freundinnen und Freunden der Energievende bei megawatt and friends.

00:00:15: Und ich melde mich heute aus Köln.

00:00:17: Ich bin bei Einklang-Energie.

00:00:20: Der Lukas Jonas ist bei mir, der CEO und Mitgründer von Einklang energy und ich sag erst mal hallo oder was sagt man in köln lieber lukas?

00:00:30: Hi, also wir sagen meistens Moin.

00:00:33: Aber Ihnen können Sie davon eigentlich Alaf.

00:00:35: Alaf sehr

00:00:36: gut!

00:00:37: Auf jeden Fall freue ich mich sehr dass ich heute bei euch bin.

00:00:40: Ihr habt ein wirklich spannendes Energie-Startup hier gegründet und einige ... auch beeindrucken welche Mannschaft ihr hier innerhalb der Kürze der Zeit schon aufgebaut habt.

00:00:50: Also offensichtlich funktioniert euer Geschäftsmodell, vielleicht kannst du mal so ein bisschen einführen wie es zu eurer Idee kam was Einklang genau auszeichnet einfach mal so'n bisschen Schildern... Was euer Business Case ist den ihr insbesondere auch mittelständischen Unternehmen anbietet?

00:01:06: Sehr sehr gerne!

00:01:07: Ich fang immer gerne erstmal chronologisch an weil das sehr viel mit dem zu tun hat wo ich herkomme.

00:01:14: Und zwar war mein Einschick in die Energiewende damals bei dem Start-up Voltfang aus Aachen, einem Second Life Batteriespeicherhersteller vor mittlerweile über fünf Jahren.

00:01:26: Da bin ich ganz naiv und frisch eingestiegen und war aber von vornherein mitverantwortlich für die Produkte und habe das dann damals mit den drei Gründern aufgebaut und dreieinhalb Jahre mit Voltfang gestaltet und aufgebaut bis es ungefähr hundert Leute waren.

00:01:42: Und Voltfang hat damals eben viel schon im Gewerbe- und Industrie-Speichersegment gemacht, war damals also quasi Vorreiter nicht nur für Second Life Batteriespeicher sondern eben generell in diesem Markt.

00:01:52: Der war damals noch sehr jung und naiv und ich habe aber da relativ schnell gemerkt, Batterie Speicher allein sind es nicht.

00:02:01: die wurden damals vor allem für Eigenverbrauchsoptimierung von Photovoltaikanlagen genutzt oder für Laschspitzenkappung zur Netzendgeldproduktion.

00:02:10: Das muss irgendwie integriert werden, mehr und mehr in die Stromversorgung auch von Gewerbe- und Industriekunden.

00:02:16: Und deutlich intelligenter und synergetischer gedacht

00:02:19: werden.".

00:02:20: Da hab ich mir überlegt, okay wir machen das!

00:02:22: Weil ich erkannt habe dass wenn ein Kunde sich einen Batteriespeicher kauft der Energieversorger davon gar nichts weiß und auch der Kunde das meistens nicht mitten seine Energieversorgungen mit eindeckt.

00:02:31: Wenn der Energie Versorger nicht weiß was die Batterie macht und die Batterien nicht weiß, was der Energie versorger macht kann das ja schon gar nicht die beste Lösung sein, für das Ziel was der Kunde am Ende hat und zwar den günstigsten Strom zu bekommen.

00:02:43: Und dadurch ergeben sich zwei Aspekte.

00:02:46: zum einen müssen wir gucken dass wir ein Energiemanagement System haben was nicht nur ein use case denkt oder vielleicht zwei in Kombination sondern eben möglichst multiuse denkt und möglichst opportunistisch Handelt und immer den jetzt lukrativsten Anwendungsfall quasi auch fährt.

00:03:04: Da hake ich mal kurz ein Multi-Use, klar der Profi weiß was damit gemeint ist, aber vielleicht kannst du es nochmal ein bisschen genauer erläutern.

00:03:11: welche News Szenarien also Anwendung Nutzungsszenarie gibt's denn für diesen Speicher wenn ich ihn als Mittelständler einbaue?

00:03:18: Genau das gibt die... Klassiker, die Eigenverbrauchsoptimierung von eigener Zeugung meistens aus PV-Anlagen.

00:03:25: Dann gibt es den Klassikern die Laschspitzenkappung ist aber auch heutzutage eher ein Auslaufmodell.

00:03:30: dann gibt's noch den großen Bruder der laschspitzenkappungen die Art und Beschnittsnutzung zum Beispiel oder das Bandlast Verhalten.

00:03:36: jetzt sind aber gerade in letzter Zeit immer mehr neue Themen aufgekommen.

00:03:39: durch die Volatilität einer neuen Bahn die eben auch dann Auswirkungen auf die Preisvolatilitet am Strommarkt haben bedeutet mehr und mehr Kunden betrachten dynamischen Strompreise als Lieferstrategie und das heißt, dass ist ein dritter großer zentraler Anwendungsfall.

00:03:54: Strompreisoptimierung von Spotprodukten am Dayhead Markt zum Beispiel Der mysteriöseste, um dem sich die meisten Basswörter auch ringen.

00:04:07: Das Thema Trading wie es manchmal verkürzt genannt wird oder auch Flexvermarktung also quasi Wie kann ich die Batterie noch nutzen?

00:04:15: Um am Stromarkt noch mehr Erlöse zu generieren wenn ich zum Beispiel gerade für meine eigene Verbrauchsoptimierung eben nicht benötige?

00:04:21: das sind so die vier zentralen Anwendungsfälle würde ich sagen.

00:04:24: und was wir jetzt anders machen ist dass wir zum einen die erst mal in den Multi-Use denken.

00:04:29: Das heißt, wenn wir ein Batteriesparch haben und Kunden platzieren oder auch in der Steuerung übernehmen dann gucken uns diese Anwendungsfälle immer gemeinsam an Gleichzeit des Simultanen und optimieren diese eben auf die größte Wirtschaftlichkeit.

00:04:43: das heißt wir erstellen einen Fahrplan, der dann der Batterie vorgibt wann er welchen Anwendungen zu fahren hat.

00:04:49: Ich stelle mich überhaupt zu einem Kundenbeziehung von Einklang vor.

00:04:53: Also werdet ihr tatsächlich zum Mittelständler gerufen, der wo so ein schlauer oder wiefer technischer Leiter sich eingelesen hat sowieso schon eine Idee hat wie er sein Energiesystem optimieren will?

00:05:07: Oder ist das eher so der Fall, wo ihr so jemanden von diesem ganzen Energiemarkt oder unser Energiebereich ist ja ein komplizierter.

00:05:16: Die Regulatoren kommen viele nicht so ganz im Blick.

00:05:19: Also ist es viel Beratung erstmal in Schritt eins?

00:05:22: Oder ist es sehr schnell Implementierung wenn ihr beim Kunden unterwegs seid?

00:05:26: Ich würde sagen beides.

00:05:27: Es kommt darauf an ob der Kunde schon Batteriespeicher hat oder nicht.

00:05:31: Wir können nämlich dahingehend beide Kunden erst mal bedienen.

00:05:33: Also wenn der Kundinbatteriespeicher hat, dann ist der größte Schritt schon getan.

00:05:37: Dann kommen wir manchmal mit ins Spiel um aus einer statischen Optimierung eine einfachen Optimierung wirklich in die dynamische Multiusoptimierung zu gehen und mehr rauszuholen aus dem getätigten Investment.

00:05:50: Das ist der einfachste Fall.

00:05:51: und der zweite Fall Der Kunde hat schon mal von Batteriespeichern gehört, sein Ziel ist es eigentlich günstigen Strom zu beziehen.

00:05:57: Wie kommt da jetzt dahin?

00:05:58: Und das ist dann natürlich relativ beratungsintensiv.

00:06:02: Da ist eben die Kunst das möglichst einfach runterzubrechen so dass der Kunde das in seiner eigenen Sprache wieder so versteht, dass am Ende versteht wie kann ich damit mein Strom eigentlich günsteriger bekommen.

00:06:10: Apropos einfach runterbrechen.

00:06:12: Ich würde gerne nochmal einen Schritt zurückgehen.

00:06:14: ehrlich gesagt fand ich euer Modell auch deswegen sehr spannend weil ihr Atmosafora Website in eurem Blog relativ stark nach vorne stellt, dass ihr dieses Speicherthematik oder die Batteriethematik für im gewerblichen oder im industriellen Bereich sehr stark auch ohne PV jetzt denkt und beziehungsweise auch Kunden ermutigt.

00:06:36: Nicht ausschließlich in dem Szenario ich baue mir eine große PV-Anlage dazu ein Speicher und dann eben noch ein Energiemanagement System sondern eigentlich funktioniert es aus eurer Sicht auch nur der Speicher mit eurem Energiemanagementsystem.

00:06:48: Genau, richtig.

00:06:49: Ich glaub das merken gerade viele vor allem in der PV-Branche, dass so ein bisschen die heiße Phase der PV Anlage ist ausgedient.

00:06:56: Wir haben jetzt zehn Jahre, sorry, zwanzig Jahre viel PV Anlagen gebaut und da bricht es ein bisschen der Markt weg weil wir auf einmal zuviel PV-Systemen haben und wenn zu viel Angebot ist um die Nachfrage nicht mehr nachkommt eben der Preis der Wert sinkt und man bekommt nicht mehr viel für seine PV Einspeisungen.

00:07:14: Und diese Indefizienz kann man sehr gut mit Batteriespeicher nutzen.

00:07:18: Also ich glaube mittlerweile wissen ja alle, dass wir mehr Flexibilität jetzt im System brauchen als Verhältnis zumindest Erneuerbare.

00:07:24: Um das System wieder aus der Kippstellung ins Gleichgewicht zu bekommen auf einer ökonomischen Ebene und da können die Batteriespeicher helfen weil wir jetzt mit Batterie speichern wenn wir unseren Last flexibel verschieben können eben von negativen oder sehr günstigen Strompreisen ... eben erzeugt durch die PV Einspeisungen von anderen sehr profitieren können.

00:07:46: Das heißt, wir bei Einklang, wir matchen Flexibilität im Verbrauch mit Volatilität im Strompreis, erzeugte durch erneuerbare Energien und was früher mal die PV Anlage war wird jetzt glaube ich erstmal der Batteriespeicher sein... Und das wird sich irgendwann wieder einpendeln.

00:08:02: also ich würde jetzt jedem Kunden erst einmal raten wenn er aktuell noch nichts hat erstmal eine Batterie zu investieren Und in fünf Jahren sich vielleicht noch eine Photovoltaikanlage anzugucken, um die Themen Energieautor-Key Eigenverbrauch optimieren.

00:08:15: Aber gerade kann man extrem viel von der Ineffizienz und der Volatität des Strommarktes profitieren.

00:08:21: Wie läuft das da normalerweise?

00:08:23: Du sagst, der eine oder andere hat den sich schon selbstständig gekauft.

00:08:27: Er kann aber genauso gut es übereinklangen.

00:08:29: also dass er euch damit beauftragt dieses Gesamtsystem aufzubauen.

00:08:33: dafür habt ihr einen Partner mit denen ihr diese Batteriespeicher installiert.

00:08:37: oder wie stelle ich mir das vor?

00:08:39: Einer unserer USPs und unseren zentralen Einstiegspunkte ist, dass wir eben die All-in-ones Solution anbieten aus Kombination von Batterie Software und Energietarif.

00:08:49: Das heißt, der Kunde kann von uns von A bis Z alles bekommen end-to-end.

00:08:53: und dann was das Thema Batteriespeicher angeht arbeiten wir mit Installationspartner zusammen.

00:08:58: Wir haben selbst einen Batterie-Portfolio mit Batterien die mit uns kompatibel sind, dass es zum Glück relativ breit ist Und wir haben eben auch ein Installation Portfolio Mit einem großen Overlap und dann können wir sobald der Auftrag steht an unser Installations Partner abgeben.

00:09:16: Behind the Meter speichern kannst du das vielleicht noch mal ein bisschen ausführen, auch weil häufig höre ich im Gespräch mit Unternehmern ja wir haben ja gar keinen Netzanschluss oder die Netzanschlusskapazität reicht nicht aus.

00:09:29: Das sind ja Sorgenbefindlichkeiten, die ihr dann ausräumen könnt.

00:09:33: Genau also wir hängen zum Glück nicht so sehr von dieser Thematik ab.

00:09:37: neue Netzanschlüsse, netzanschlussbegehren hat uns strategisch gegen entschieden in diese Abhängigkeit zu geraten Und es ist auch eine visionäre Komponente mit drin im Sinne der Energiewende.

00:09:50: Der Name Einklang kommt eigentlich auch daher und ist auch der Grund dafür, dass wir nur behind the meter Lösung anbieten weil Einklang aus unserem Slogan Stromverbrauch im Einklang mit Sonne und Wind bedeutet.

00:10:02: Wir wollen immer netzdienlich agieren und meiner Meinung nach ergeht man am Netz dienlisten wenn man im Verbrauch optimiert.

00:10:08: das heißt Behind The Meter und nicht nur Front-Limiter opportunistisch am Strohmarkt traded und handelt, quasi mit Schollklappen am Netz vorbei agiert.

00:10:18: Sondern wirklich Strohmakt und Netz zusammendenkt!

00:10:22: Und das schafft man aktuell, zumindest merkte aktuelle Regulaturik.

00:10:25: und auch in Zukunft... Nur behind the meter und regulatorisch entwickelt sich ja auch zum Glück alles dahingehend.

00:10:30: Das heißt unsere Wette war, wenn wir immer netzli nicht agieren wird die regulatorik sich da hingehen entwickeln und während alle auf Großspeicher- und Frontmeter- und Trading gerannt sind Wir bewusst dagegen gerannt in den Gewerbenindustriemarkt für Behind The Meter Lösung.

00:10:42: Wir haben zwar einige Energieexperten unter unseren Hörern und Höreren Aber vielleicht können wir das nochmal so ein bisschen aufdröseln.

00:10:48: Was ist noch mal genau der Unterschied zwischen behind the meters and front of the meter?

00:10:54: Diese Speziell diese Unterscheidung, aber vielleicht wenn du auch noch mal ansonsten ein bisschen genauer erläuterst wie ich mir die Nutzung von großen oder mittelgroßen Energiespeichern für KMUs vorstellen muss.

00:11:09: Also Front-Demeter-Speicher sind die, die meistens auf der Freifläche projektiert werden.

00:11:13: Die man heute so auch gerne in Nachrichten sieht wenn wieder ein drehundert Megawatt schon Speicher ans Netz geht.

00:11:18: Diese Speicher haben erstmal per se nichts mit Stromabnahme, Stromverbrauch zu tun sondern fahren quasi rein netzparallel, haben einen Eigennetzanschlusspunkt und sind eigentlich nur da oben eine Investition wieder zu... durch Erlöse wieder lukrativ zu machen, indem sie am Strommarkt handeln aber eben auch Regeleistungen und sekundäre Leistung anbieten.

00:11:39: Das heißt irgendwo auch netzdienlich... sind, aber eben auch am Strommarkt agieren.

00:11:45: Das ist meistens immer sehr opportunistisch und nicht wirklich im Sinne des Gesamtsystems sondern eher rein wirtschaftlich optimiert.

00:11:51: Es sind

00:11:51: eigentlich auch so eine Art Spekulationsobjekte und eigentlich Finanz?

00:11:57: Genau, das ist ein reiner Investitionscase.

00:12:02: Da wird jetzt kein Endabnehmer oder so mitgedacht, kein Kunde, kein Mitsteller mit gedacht, sondern es ist einfach ein reine Investment Case.

00:12:09: Der Markt wird auch sich dahin gehen entwickeln, dass es regulatorisch immer ein bisschen mehr weiter abgestraft sein wird.

00:12:14: Die Netzengeldbefreiung von solchen Batteriespeichern wird Ende'-Achtenzwanzig auslaufen und die Märkte werden sich dahingehend auch ein bisschen beruhigen und abnehmen.

00:12:24: Gerade der Intradaymarkt stagniert stark.

00:12:28: Regelleistungen sind fast saturiert.

00:12:31: deswegen gucken wir uns das gerade nicht mehr an sondern unser Fokus ist wirklich auf behind the meter speichern In der Verbrauchsoptimierung bei Kunden, also wirklich auf der Abnehmerseite nicht auf den Autobahn oder Transportseite des Netzes sondern wirklich auf die Abnehmer-Seite.

00:12:44: Weil wir glauben dass wir langfristig in der Energiewende gucken müssen das wir Erzeugung und Verbrauch eben im Einklang bringen müssen.

00:12:52: Und wir kümmern uns um den Verbrauchtal Indem wir Batteriespeicher hinter dem Zähler behind the meter Also aus der Netzsicht gesehen hinter dem zähler Auf der Verbaucher Seite des Kunden Batterie Speicher platzieren vor dem Zähler über Flexibilität im Verbrauch zu kompensieren und so wirtschaftlich zu monetarisieren.

00:13:12: Was wir bisher noch nicht so stark thematisiert haben, da kommt ja teilweise dann vielleicht auch wieder Maestro ins Spiel sind diese dynamischen Stromtarife die ihr dann zusätzlich noch mit anbietet.

00:13:24: also das ist ja auch etwas was glaube ich viele jetzt mit ins Kalkül ziehen von diesen Spreads, die es am Energiemarkt gibt mit zu profitieren.

00:13:34: Einerseits wenn ich es dann eben einspeichere in meinen Speicher, aber auch überhaupt diese Volatilitäten mitzunutzen, meinen Verbrauch vielleicht dieser Angebotsseite stärker anzupassen.

00:13:46: also da gibts ja doch eine ganze Reihe von Optimierungsmöglichkeiten über die Tarife, die ihr damit anbietet.

00:13:52: Genau richtig!

00:13:53: Also unser Hauptaugenmerk in wie wir Wert schaffen ist neben dem Multi-Use, sag ich mal.

00:14:00: Wo wir zwanzig bis dreißig Prozent mehr Erlöse generieren können als ein Status-Energiemanagement-System oder ein klassisches Standardenergiemanagementsystem was zum Beispiel Herrscher Nativ ist.

00:14:09: von der Batterie können wir eben die Spotoptimierung maximieren bedeutet Wir können am Day Head Markt eine Kost-Abitrage machen das heißt wir verschieben den Verbrauch dahingehend in günstige Stromzeitfenster.

00:14:25: Der Strommarkt ist ja dahin aufgebaut, dass die Volatität am Spot-Markt abgebildet wird.

00:14:30: Die durch erneuerbare oder Gaspreise nach der Married Order quasi abgebilt wird und die Crux eben bei uns ist das wir das nicht nur am Day Head Markt machen können sondern durch die Kombination aus Batterie, Multius EMS mit interriter Trading Plattformen und dass wir der Energieversorger sind und somit auch quasi der Bilanzkreis verantwortlich für den Kunden können wir auch kurzfristiger am Strommarkt handeln beschaffen, als wenn man jetzt sich irgendwo einen dynamischen Stromtarif holen würde.

00:14:59: Irgendwo die Optimierung und irgendwo die Batterie.

00:15:01: durch diese Integration schaffen wir eben da die Synergie.

00:15:04: Du hast jetzt gerade gesagt das die Crux aber eigentlich ist es ja der USP oder das ist euer großer vor strategischer Vorteil dass ihr tatsächlich als integrierte Anbieter da nochmal deutliche strukturelle Vorteile habt.

00:15:15: Vielleicht kannst du dir auch noch mal stärker für Lein ein bisschen erläutern.

00:15:20: also sprich weil den Status als Energieversorger habt, hat ihr andere Möglichkeiten zu trading und damit jetzt auch einen anderen Hebel, den ihr an eure Kunden weitergeben könnt.

00:15:31: Habe ich das so?

00:15:32: Genau richtig!

00:15:34: Also unsere Aufgabe ist es das meiste aus der Flexität aus der Batterie rauszuholen.

00:15:38: Und da war es von Anfang an die Vision, dass es das was ich eingangs meinte ausgehend von Wolfgang ist man holt das meeste raus wenn Batterieoptimierung und Energieversorgung aus einer Hand gedacht werden weil Der Energieversorger, der fährt quasi blind.

00:15:53: Für den ist der Stromzähler wie eine chinesische Mauer dahinter, er weiß nicht, wie der Kunde verbraucht und auch wenn da ne Batterie stehen würde hat er keinen Zukunft auf diese Batterie.

00:16:03: Wir als Energieversorger haben aber Zukunft auf die Batterie und können natürlich diese Batteries, diese Flexität besser nutzen um am Strommarkt besser einzukaufen und zu trainen um für den Kunden dann letztendlich mehr Erlöse zu generieren und günstiger Strom einzukaufen.

00:16:18: Das ist nur möglich, weil wir als Energieversorgung eben der Lieferant sind das heißt der Bilanzverantwortliche für seinen Zähler so dass quasi auch die Erträge, die wir erzielen auch bei ihm letztendlichen ankommen können und wir mit der Flexität kurzfristig traden können.

00:16:33: Das heißt also ein Großteil dieser Mannschaft hier du hast mich netterweise rumgeführt in Leuten auch kurz vorgestellt Das heißt, da sitzen dann einerseits Programmierer, wenn ich das richtig sehe.

00:16:43: Die an eurem System bauen und dann sitzt er aber auch so ein eigener Trading Desk die dann tatsächlich Algorithmus basiert wahrscheinlich am Sportmarkt unterwegs sind.

00:16:54: Genau, richtig!

00:16:55: Also wir sind intern eigentlich eine Software Company.

00:16:57: nach außen hin sind wir intelligente Energieversorger könnte man sagen oder moderne Energieversorgter der jetzt quasi am Zahn der Zeit ist.

00:17:04: Das heißt, genau also was unsere Entwickler vor allem jeden Tag machen ist Software zu entwickeln.

00:17:09: Das war jetzt im letzten Jahr das Multius Energy Management System und dieses Jahr eben die integrierte Trading Plattformen.

00:17:15: Das heißt wir haben wie einen Algo-Trader auch eine Trading Platform, die aber nativ gedacht ist in diesem Multius Energie Management System.

00:17:22: Und das ist eben so unique und eine First of the kind Technologie, die nur wir gerade somit in den Markt reinbringen.

00:17:29: Wir wollen im Multius das Meiste rausholen und dann noch eine Zusatzermarktung erlauben, um so letztendlich gesamt den größten Flexwert aus der Batterie rauszuholen.

00:17:42: Flexwert ist ein schöner Begriff!

00:17:44: Meine Teenager-Söhne für die flexen was ganz anderes... Aber flexwert?

00:17:49: Okay verstehe, aber klar es geht ja letztlich darum auch als es euer Thema Flexibilitäten zu managen Und das macht ihr eben genau mit diesem Ansatz, ne?

00:17:57: Exakt.

00:17:58: Also wir sind letztendlich dann eigentlich ein innovativer Energieversorger für Kunden mit Flexibilität.

00:18:03: also wir brauchen Flexilität für unsere Lösung sonst haben wir kein added value und es ergibt sich auch dahingehend dass wir natürlich auch die Batterie mit reinbringen können.

00:18:11: also wir bringen auf flexibilität wenn bedarf ist auch gerne mit rein und daher ist da quasi die all in one solution entstanden weil wir wollten natürlich nicht warten bis alle kunden Batteriespeicher haben sondern wir wollen ja natürlich auch mit rein bringen können die Skalierung selbst zu steuern.

00:18:25: Im gewissen Weise habt ihr das Gegenargument rausgenommen, ich habe ja gar keinen Speicher und wir können ihn euch aber anbieten.

00:18:31: Das wäre jetzt auch mal eine nächste Frage.

00:18:33: Wahrscheinlich sitzen die heute nicht hier sondern sind draußen beim Kunden, aber ihr habt ja vermutlich auch das Thema Vertrieb relativ strukturiert angegangen?

00:18:41: Wie sind denn so eure Erfahrungen beim Kunden?

00:18:43: Ist der Mittelstand bereit für solche Lösungen?

00:18:47: Also was Das Problembewusstsein mit hohen Energiekosten ist definitiv ja.

00:18:52: Ich glaube so ein bisschen, was die Education angeht und zu verstehen, welche Lösungen gibt es da draußen im Markt?

00:18:58: Wer verspricht was?

00:19:00: Was steckt wirklich dahinter?

00:19:01: Ich glaub das ist wirklich sehr fassi für viele Leute.

00:19:04: Es ist sehr schwer durchzusteigen.

00:19:05: Und ich glaube wenn man auch über die Smarter E zum Beispiel geht klingt jede Lösung erst mal gleich.

00:19:09: Also es ist wirklich schwierig dahinterzusteigend zu verstehen.

00:19:12: wer kann jetzt wirklich etwas bieten?

00:19:14: also ganz konkret und wassend versprechen?

00:19:17: Und was ist wirklich Fakt?

00:19:18: Das heißt, da ist viel Education Arbeit zu machen.

00:19:21: Deswegen ist die Beratung auch relativ intensiv und das kann man ein bisschen abkürzen und vereinfacht, indem man es relativ einfach runterbricht.

00:19:28: Wir haben uns für eine All-in-one-Solution entschieden um nicht eine abstrakte innovative Technologie anbieten zu können sondern letztendlich unser Versprechen und unser Produkt gegenüber den Kunden immer den günstigsten Strom liefern zu können.

00:19:44: Punkt!

00:19:45: Und das können wir abbilden in Cent pro Kilowattstunde, weil wir versprechen können, dass durch unsere Multiusoptimierung die sowohl deinen Strompreis optimiert als auch der Netzengeld optimiert.

00:19:55: In Kombination mit der Vermarktung, die quasi Erlöse generiert, die sich aber eigentlich wieder in deinem Strompreisspiegeln relativ einfach runterbrechen.

00:20:02: Wir können dann einfach darstellen – mit uns riechst du einen Strompreist, der drei, vier Cent günstiger ist als sonst überhaupt möglich und haben damit auch quasi den unfairen Vorteil gegenüber klassischen Energieversorgern, weil man durch die Flex natürlich immer am Strommarkt schlagen können.

00:20:17: Wo liegt dann aber noch eure Marge?

00:20:19: Also wenn ihr das so weiter gebt, sowohl die Flexibilität als auch dann ja Trading-Gewinne...

00:20:25: Genau!

00:20:25: Unser Geschäftsmodell funktioniert vor allem über einen Prozentuellen Anteil an den Ersparnissen beim Kunden.

00:20:32: Wir geben sie komplett durch und dann kriegen wir ein prozentualer Anteil auf den Erспarnissen.

00:20:36: Und die werden gerechnet gegen den alten Versorger oder...?

00:20:39: Genau.

00:20:40: also wir halten quasi einmal Stromrechnung vorher, Stromrechenung nachher gegeneinander Und dann ergeben sich daraus unsere.

00:20:46: Genau, und wie ist denn die in Jahr zwei eure Rechnung?

00:20:50: Weil wir brauchen ja ... Die Nullinie ist Jahr eins.

00:20:53: Und dann im Folgejahr, am besten Fall betreut ihr den Kunden mehrere Jahre, vergleicht ihr euch immer gegenüber euren eigenen Vorjahr?

00:21:02: Nee, das wäre ein unfairer Vergleich.

00:21:04: Sondern wir vergleichen uns gegenüber dem aktuellen Strompreisniveau also quasi gegenüber klassischen Stromtarifen.

00:21:10: Das ist dann immer der Benchmark quasi.

00:21:12: Ah, okay verstanden!

00:21:13: Gut ich würde noch mal was zu einem Team interessieren.

00:21:16: also du selbst hast eine RWTH Aachen Vergangenheit?

00:21:21: Ich vermute mal du bist da Wirtschaftsingenieur oder was ist dein Beruf wieder?

00:21:25: Maschinenbau und dann Energietechnik.

00:21:27: Ah ok, gut mit Klassiker und gute Mischung Und wir sitzen ja hier in einem Kölner Energy Hub Eine ganze Reihe von Energieunternehmen gestartet offensichtlich.

00:21:40: Lichtblick hast du vorhin schon genannt, vielleicht kannst du dazu noch etwas sagen.

00:21:43: und eben auch nochmal deine Mitgründer was welchen Hintergrund die hatten und wie ihr euch kennengelernt habt?

00:21:48: Genau.

00:21:48: also wir sitzen hier am Barbarossaplatz und in der zweiten Etage gibt es so ein inoffizielles Energy Hub bedeutet eine Etage mit vielen kleinen Büros, wo viele kleine Startups mal anfangen und dann irgendwann rauswachsen sind wir wie auch.

00:22:00: Wir haben es nicht weit geschafft, wir sind in die siebte Etage hoch aber da sind andere Start-Ups wie Gritty zum Beispiel, die Auslegung machen oder Anna Grid, die Frontemieterspeicher projektieren.

00:22:10: Genau das heißt hier ist viel Energy im Gebäude.

00:22:13: Und zu meinen Mitgründern und zum Team also wir sind natürlich ... generell erst mal sehr RWTH Heavy auch.

00:22:19: Und dadurch, dass wir da immer sehr ... ... technologische Firmen sind und ... ... ingenörstechnische Firme sind ist es natürlich auch nicht schlecht... ... viele Ingenieure zu haben, das heißt wir haben über ... ... fünfzig Prozent Ingenieurinnen im Team.

00:22:30: Was mein Mitgründer angeht habe ich auch da zwei also in der Vier.

00:22:35: Zwei kommen auch aus der RWTH, aber wir haben uns tatsächlich ... ... nicht über die Uni kennengelernt sondern quasi in der Klammernindustrie.

00:22:42: Das heißt, Paul auch RB Thiala habe ich über Voltfang kennengelernt und Jonathan auch RB Thehaler unser CTO den habe ich viel später kennen gelernt erst lange nach dem Studium.

00:22:54: Der hat eine ähnliche Rolle gehabt wie ich bei Voltfang als erster Mitarbeiter war.

00:22:58: er ist erster Mitarbeiter bei Impulse Trading und hat da eben deren Trading Plattform für Direktvermarktung aufgebaut und entwickelt und kann sich dahin gehen.

00:23:05: natürlich bestens aus.

00:23:07: und der Führte im Bunde ist Jose Und Jose ist bei uns der CFO, deckt also den wirtschaftlichen finanziellen Teil ganz gut ab und er hat keinen AVTH-Background sondern kommt ursprünglich aus Bolivien.

00:23:19: Er hat dann in Belgien studiert und kann man auch zu Volt fangen und so haben sie ihn kennengelernt.

00:23:24: Wir sind im Team Grunderteam der Mischung von ehemaligen Voltfängern mit Jonathan jemanden aus der Trading- und Energiewelt und das war eine Symbiose die ich auch im Team so haben wollte weil Meiner Meinung nach das erste Unternehmen, was im BtoB die Brücke schlägt zwischen Batterie und der Energieversorgung über unsere Technologie in der Software.

00:23:43: Und das Ganze ist unter anderem finanziert durch Vario Ventures?

00:23:46: Wir hatten den Felix Krause auch schon mal im Interview.

00:23:50: Wie seid ihr in diesen Kreis geraten?

00:23:52: oder wie kam es dazu dass der Form vom Felix Bauch eingestiegen ist?

00:23:58: Ich will kennen uns schon relativ lange also ich glaube über drei Jahre.

00:24:03: Ich glaube, er kann sich wahrscheinlich gar nicht daran erinnern.

00:24:05: Aber ich habe ihn damals schon im Zusammenhang mit Wolfgang kennengelernt und es haben uns ein Coaching gegeben... ...und damals fand ich ihn schon sehr cool und auch wir quasi auf den Energiemarkt blickt und was damit Vireo so macht.

00:24:18: Das heißt, damals hatte ich ihn quasi schon auf dem Schirm und auf meiner Shortlist für wenn ich mal etwas Eigenes mache und dann kam es ja dann irgendwann dazu, dass ich etwas Eigennes mache.

00:24:26: Und ja!

00:24:29: Wir haben dann Mitte letzten Jahres zu entschieden, langsam in VC-Gespräche zu gehen und dann war Virio auch recht schnell an Bord.

00:24:38: Und haben uns letztendlich gemeinsam für sie entschieden als Lead Investor weil wir glauben Energie ist komplex und man braucht einen Investor der Energie auch versteht, der weiß wie der Markt funktioniert um da dahingehend bestmöglich zu unterstützen.

00:24:54: und somit haben wir uns für ein Energy Tech Investor als Leadinvestor entschieden.

00:25:00: coole Investoren, wie zum Beispiel SE Ventures mit Smart Infrastructure.

00:25:04: Das heißt es ist ein auch recht Domain heavy bei uns in der Energiebranche mit drin und auch im Sachs-Uvent als sehr großen IPP die mit den ersten Windkrafträdern überhaupt einen Deutschen aufgebaut haben und vielen weiteren sehr coolen Investoren.

00:25:19: Und ja unter anderem kam's jetzt zu diesem Interview zum Beispiel auch mit Maestro.

00:25:23: gerade sprecht.

00:25:25: Ihr seid auch gerade, schaut doch grade noch wer so Kooperationspartner sein können für euer Geschäftsmodell?

00:25:32: Nach welchen Themen screent ihr den Markt da gerade?

00:25:35: also sind es die Speicherhersteller oder wer sind so potenzielle Partner neben Maestro?

00:25:41: Genau, also wir sind lange Zeit eine BTOB-Vertriebsschiene gefahren.

00:25:44: Das heißt direkt Vertrieb mit Kunden auch sehr erfolgreich.

00:25:48: aber wollen jetzt ein zweites Standbein aufbauen über BtoB to B also über Partner quasi dann gemeinsame Lösung an Energiekunden anzubieten im Mittelstand Und da arbeiten wir schon recht viel, auch schon seit Längerem mit vor allem Insulateuren, IPCs, Batteriaschallern zusammen.

00:26:04: Also Leute die die Hardware reinbringen quasi und wie bringen dann die ergänzenden Komponenten der Software in Energie mit rein um wieder die All-in-One-Solution anbieten zu können?

00:26:12: Das funktioniert sehr gut!

00:26:14: Dann vermehrt auch jetzt mit Energieberatungen, die quasi einfach zur Gesamtlösung beraten.

00:26:20: Und als dritte Säule im Partnervertrieb hat sich jetzt eben auch das Thema Energieversorge an sich ergeben, wo man erst mal vielleicht in die Zeit denken würde, eigentlich sind wir Konkurrenten.

00:26:30: Aber wir sind vor allem der Software- und Technologieanbieter und können somit auch als White Labellösung eben anderen Energieversorgern anbieten, dass sie über uns die gleiche Lösung ihren Kunden anbietet, die wir anbiten um so natürlich eine Kundenbindung zu steigern oder auch höhere Margen aus Ihren Umsätzen zu generieren.

00:26:50: Ich würde gerne darauf noch mal genauer eingehen, wie Ihr also unser Ansatz den ich bei Euch relativ ähnlich durchklingt ist ja dieses Energienäu-Denken.

00:27:00: Also sprich das Unternehmen Mittelständler, deren Manager oder technischen Leiter die das ganze Thema Energieversorgung eben als strategischem Faktor identifiziert haben nicht nur als Kostenfaktor sondern eben auch tatsächlich ein strategischer Vorteil nicht nur Kostenvorteil sondern auch Standortvorteils zum Beispiel sein Die das so sehen.

00:27:21: Wer sind denn diese Mittelständler, die für Einklang und seine Partnerin Frage kommen?

00:27:28: Abwofl hängt es an... Das ist der mittelgroße Bäcker mit zehn Filialen, der darüber nachdenken sollte sich einen Speicher von euch in Keller zu stellen und seinen Energieeinkauf zu optimieren.

00:27:40: oder wie sieht der typische Einklangkunde aus?

00:27:43: Also technologisch für unsere Lösung ist die harte Grenze nach unten dass man ein RLM-Zehler hat Also ein so-calleder.

00:27:48: Großverbraucher ist ähnliche Grund, wie auch im BTC damit wir es überhaupt abrechnen können.

00:27:53: Also was in BTC der Smart Mieter heißt das bei uns die RLM Zähler.

00:27:56: Wir haben zum Glück nicht das Rollout Problem sondern Kunden die eben über hunderttausend Kilowatt Stunden Strom Verbrauch haben haben automatisch einen RLm Zählern.

00:28:03: Das ist Pflicht um unsere Lösung abrechnen zu können.

00:28:07: aus dem Grund Lieferant Bilanzkreisverantwortlichkeit Dayhead Intraday Vermarktung sonst kann man keinen dynamischen Stromtag abbrechen.

00:28:15: Das sind so harte Grenzen nach unten.

00:28:17: Aber unser ideal Customer Profile, unsere ICP liegt ein Ticken höher.

00:28:21: Das heißt wir freuen uns wenn der Kunde ab einer halben Gigawatt schon eine Stromverbrauch hat und nach oben ist prinzipiell die Grenze offen.

00:28:29: aber wir merken dass unser Sweetspot so zwischen zero Komma fünf und zwanzig Gigawattschutten ist.

00:28:33: das sind wir vor allem im produzierenden Gewerbesegment bis kleines Industrie-Segment.

00:28:39: Das heisst unsere klassischen Kunden sind Metallverarbeiter produzierende Unternehmen Kunststoff Verarbeiter Glas, Keramik.

00:28:47: Alle die recht stromintensive Prozesse haben, die recht wenig Flexibilität in ihren Prozessen an sich haben und somit auch erstmal flexibilität extern sich reinziehen müssen über Batteriespeicher um dann ihre Stromkosten optimieren zu können.

00:29:00: Und wie problembewusst sind sie?

00:29:05: Also rennt ihr da auf eine Tür ein oder ist das viel Überzeugungsarbeit zu sagen Ihr holt euch nicht Komplexität rein, sondern wir nehmen Kosten und Komplexkeit raus.

00:29:14: Also Problembewusstsein ist da, ich habe Lösungsbewusstseins glaube ich.

00:29:16: noch das schwierigere Thema wirklich zu verstehen wie unsere Lösung funktioniert was für alles machen was der Eingriff es oder ob so ein Eingrifft gibt.

00:29:24: wichtig ist zu verstehen dass wir kein Eingrift machen in den Betrieb.

00:29:27: also wir stellen jetzt keine Schichten um wir stellen keine Prozesse um Wir stellen einfach nur einen Batteriespeicher zwischen Stromverbrauch und Zähler quasi rein am zentralsten Punkt möglichst, damit wir auch wirklich alles optimieren können.

00:29:41: Und wenn auch die Hürde der Investition da ist, ich meine gerade in der wirtschaftlichen Lage viele müssen Stromkosten senken und müssen agieren und befinden sich in einer komplexen Situation im komplexem Energiemarkt zur aktuellen Zeit und müssen dann auch entsprechend investieren.

00:29:58: also viele müssen halt jetzt investieren um Stromkosten aktiv zu senken allein zu vertrauen und dann hat man natürlich eine Kapitalhürde.

00:30:07: Und auch die können wir eben heben, indem wir eigene Finanzierungslösungen auch anbieten.

00:30:12: Das heißt, wir haben auch ein eigenes Abo-Modell was wir sowohl unseren Endkunden als auch unseren Partnern anbinden können.

00:30:18: das heißt es ist quasi reine OPEX Lösungs einfach einen Kostenpunkt.

00:30:24: Ich habe bei euch ja auch das Schlagwort Energy as a Service gesehen, also das ist dann komplett keinerlei Cup-Ex oder keinerlei Auswirkungen aufs Cup-ex ausschließlich.

00:30:34: Ihr stellt es komplett für einen monatlichen Betrag zur Verfügung?

00:30:38: Genau, exakt!

00:30:39: Also in diesem Energy Service Modell ist das Produkt letztendlich einfach Stromkostenreduktion ohne ... also mit null Euro Investment quasi.

00:30:49: Ich würde gerne noch mal was verstehen zu eurem Einklang.

00:30:52: OS Operating System.

00:30:54: Jetzt sind möglicherweise, trefft ihr ja auch auf Kunden die schon ein Energiemanagement System haben.

00:31:00: Macht es dann trotzdem noch Sinn euer System oben drauf zu setzen oder braucht ihr die grüne Wiese wo ihr dann von null auf optimiert?

00:31:09: Also das kommt darauf an wie intelligent das aktuelle Energiemanagementsystem ist.

00:31:13: in den meisten Fällen sehen wir immer öfters nicht so intelligent Und dann müssen wir einfach gucken, also schaffen wir den Mehrwert mit unserer Lösung?

00:31:21: In den meisten Fällen bin ich confident zu sagen ja.

00:31:24: Gerade im Spätestens, spätestens dann mit dem Thema Flexermarktung die Zusatztermarktungen in Kombination mit einem Stromtarif und dann können wir unser Energiemanagement System als Ergänzung oben drauf setzen.

00:31:35: Also wir selbst haben hier auch ein hybrides Energie-Management System das heißt eine Kombination aus Hardware Box vor Ort, die quasi angeschlossen wird an die Batterie.

00:31:43: Wenn die schon eben vorhanden ist dann können wir auch die ansprechen, die schon da ist weil unsere Intelligenz liegt letztendlich in der Cloud und der Cloud ist erst mal egal an welcher API sie was schickt.

00:31:53: das heißt wenn die Box die auch schon da eine API hat können wir die eben entsprechend ansteuern und quasi überschreiben mit unserem Fahrplan und wenn die box nicht kompatibel ist dann setzen wir eben unser box parallel daneben was meistens relativ kosten günstig auch möglich ist.

00:32:08: okay verstanden So zum Abschluss unserer Podcastsession würde mich immer noch dein Blick darauf interessieren, was die nächsten fünf Jahre sowohl für euch als auch vielleicht so für die Energiewende in einem positiven Szenario wie sich das dann entwickeln wird.

00:32:24: ... zwanzig, einunddreißig, dreißig ... ... möglicherweise schon fünfzig, sechzig Prozent der Unternehmen mit eigenen Speichern sehen.

00:32:33: Haben die verstanden, dass sie einen Energiemanagementsystem brauchen?

00:32:38: Das heißt von euch, von Italytics je nachdem in welcher Größe einfach man unterwegs ist oder wird da weiterhin der Großteil einfach Energieversorgung als Einkaufsthema sehen?

00:32:49: Ja gute Frage!

00:32:51: Wenn ich das wüsste... Also fünf bis sechs Prozent Fünfzig bis Sechzig Prozent in den Zwei-Tonsen und Dreißig ist natürlich schon knackig.

00:32:58: Ich glaube, das haben wir nicht mehr in der PV-Besetz geschafft.

00:33:01: Da sind wir gerade eher bei fünfzehn Prozent.

00:33:03: Bei Batteries glaube ich ein paar Prozentpunkte Durchdringung im Markt.

00:33:06: Also ich glaube rein wirtschaftlich wäre das Potenzial auf jeden Fall da.

00:33:10: Ich habe auch von der Zulieferer Seite oder von der Batteriepreisseite möglich.

00:33:17: Der Bottleneck ist natürlich Netzbetreiber.

00:33:20: also Ich meine, wir haben eine Lösung die deutlich netzdienlicher agiert als Front-Demeter-Speicher und somit auch privilegiert ist.

00:33:28: Und deutlich smoother durch den Netzbetreiber durchkommt.

00:33:32: aber auch die haben natürlich nicht unendlich viele Ressourcen.

00:33:36: Das heißt das wird nach wie vor der Bottleneck sein.

00:33:39: Da muss man eigentlich die Frage leider an die übergeben.

00:33:42: Ansonsten glaube ich von der wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit, bezüglich Strompreisoptimierungen und Resilienz auf jeden Fall möglich.

00:33:52: Aber ich halte es für unrealistisch.

00:33:53: Ich habe gesagt, dass wir in fünf Jahren ungefähr da sind, wo wir mit PV-Anlagen jetzt gerade sind, also vielleicht bei zehn bis fünfzehn Prozent Marktdurchdringung.

00:34:01: Und im Jahr twohntosunddreißig wird auch so der Peak erwartet an negativen Preisen und ab dann wird sich das System wieder einpendeln, sodass Erzeugung und Flex gleichermaßen weiter ausgebaut werden.

00:34:14: Wenn wir jetzt noch mal auf ein optimistisches Szenario für Einklang-Energie blicken, seid ihr dann schon internationalisiert?

00:34:24: Wie viele Leute arbeiten aktuell hier?

00:34:26: Und wie viel werden dann ungefähr in einem, wie gesagt, optimistischen Szenario für euch arbeiten?

00:34:33: In fünf Jahren!

00:34:34: Also wir wollen auf jeden Fall sehr schlank wachsen.

00:34:36: Ich glaube heutzutage ist auch mit KI und Automation Es ist natürlich besonders gut möglich, Schlange und Effizienz zu wachsen.

00:34:43: Ich weiß gar nicht, ob wir jemals die hundert Personenmarke knacken werden als digitaler und intelligente Energieversorger.

00:34:53: Und dadurch dass wir über eine Software recht effizient skalierbar sind glaube ich das nicht.

00:34:59: In fünf Jahren werden wir wahrscheinlich ... schon recht weit sein und was unseren Ausbau angeht.

00:35:05: Und dann werden wir wahrscheinlich ja so um die siebzig-achtzig Personen sein, hoffentlich in jedem zweiten Land in Europa zu vertreten sein.

00:35:12: Genau.

00:35:13: also wir haben Internationalisierung vor und da sehe ich gerade als spannendste Märkte nach der Dachregion Italien und Spanien auf jeden Fall.

00:35:21: Da ist viel Potenzial gerade für Flexibilität, für Batteriespeicher.

00:35:24: Da steht hier natürlich auch ganz gut und gerade mit Spanier hat man auch einen Blackout gesehen.

00:35:28: Die haben zu viel Erzeugung und brauchen dringend Flexibilität.

00:35:31: Und Italien ist der größte Wachstumsmarkt für Batteriespeicher gerade.

00:35:34: Kannst du vielleicht noch was zu euren Umsatz- und Kundenzielen sagen?

00:35:37: Also wie viele Kunden ihr jetzt schon habt, und dann vielleicht wir sind fünf Jahren aussehen könnte?

00:35:42: Wir haben jetzt gerade gut zwanzig Projekte live.

00:35:49: Ziel ist es dies ja auch auf fünfzig Projekten hochzukommen.

00:35:53: Also ein Jahr vor dir wollen wir die tausend Kunden geknackt haben.

00:35:57: Also Tausend Kunden in diesen Grenzen, die ich genannt habe also über ...

00:36:03: Okay ja cool!

00:36:05: Gut meine Abschlussfrage hat berühmte letzte Worte.

00:36:10: Du hast einen Wunsch frei.

00:36:13: Die gute Fee schenkt dir eben einen Wuns den du gegenüber Beispielsweise der Bundeswirtschaftsministerin oder gegenüber dem Chef der Bundesnetzagentur äußern kannst.

00:36:23: Du kannst da mit einem Fingerschnips ein Problem lösen, welches würdest du lösen?

00:36:29: Ich würde gerne einen Gastzugang haben zu allen Netzbetreibern um meine Speicher selbst anwählen zu können.

00:36:34: Das ist euer großer Pain Point oder ein sehr großer Pain point?

00:36:37: Noch nicht aber das wird kommen.

00:36:38: also immer mehr kommen.

00:36:39: es bahn sich gerade an Die Batteriesprache ist gerade mega halb, die werden euch von allen Seiten belagert.

00:36:45: Behind the meter, front the meter und da sehe ich sehr bald den größten Bottleneck.

00:36:50: Ja,

00:36:50: es ist doch schön dass sich jetzt diesen Fingerschnip so möglich, da vielleicht läuft's ja.

00:36:56: Dann würde ich sagen Lukas, herzlichen Dank dass du bei uns zu Gast warst oder eigentlich umgekehrt.

00:37:01: Herzlichen Dank das ich bei euch zu Gast sein konnte und dass du als Interviewpartner zur Verfügung standest.

00:37:06: Es war super spannend aus meiner Sicht wirklich cool was ihr hier aufgebaut habt.

00:37:11: innerhalb kurzer Zeit sowohl technisch als auch vom Wachstum finde ich das echt beeindruckend.

00:37:19: also Glück wünsche auch an den Felix & Vireo fürs glückliche Händchen beim investieren.

00:37:25: Ich würde mich freuen, wenn wir so im ein-zwei-Jahresabstand mal gemeinsam drauf schauen wie weit ihr gekommen seid in den letzten Jahren.

00:37:31: Und jetzt wünsche ich euch erstmal alles Gute für die nächsten Phasen und vielleicht soweit ich verstanden habe gibt es ja auch schon Kooperationsansätze mit Maestro.

00:37:39: Insofern wirds mich freuen wenn wir da eben Kontakt bleiben.

00:37:41: Ja ich danke dir!

00:37:42: Vielen vielen Dank für die Gelegenheit.

00:37:43: hat Richard Spaß gemacht.

00:37:45: Sehr gut.

00:37:46: Euch Danke fürs Zuhören.

00:37:47: schaltet auch beim Nächsten Mal rein bei Megawatt & Friends.

00:37:50: macht's Gut.

00:37:50: Ciao ciao!

00:37:51: Energie neu denken.

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