Jochen Schwill, SpotmyEnergy: „Die größte Flexibilitätsreserve der Energiewende steht bereits in deutschen Kellern.“

Shownotes

In dieser Folge von Megawatt & Friends, dem Podcast von meistro, spricht Jan Liepold mit Jochen Schwill, Gründer und CEO von SpotmyEnergy sowie Mitgründer von Next Kraftwerke, über die nächste Ausbaustufe der Energiewende: die intelligente Vernetzung von Photovoltaik, Batteriespeichern, Wärmepumpen und Elektroautos. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Smart Meter weit mehr sind als digitale Stromzähler und weshalb sie die Voraussetzung dafür sind, Millionen dezentraler Energieanlagen zu einem virtuellen Kraftwerk zusammenzuführen.

Jochen erläutert, warum in deutschen Haushalten bereits heute enorme Flexibilitätspotenziale schlummern und wie dynamische Stromtarife, intelligente Energiemanagementsysteme und automatisierte Steuerung dafür sorgen können, Strom genau dann zu nutzen oder zu speichern, wenn er besonders günstig und klimafreundlich verfügbar ist. Dabei wird deutlich: Die Energiewende entscheidet sich künftig nicht allein beim Ausbau erneuerbarer Energien, sondern vor allem daran, wie intelligent Erzeugung, Speicherung und Verbrauch miteinander vernetzt werden.

Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist der stockende Smart-Meter-Rollout in Deutschland. Jochen erklärt, warum wettbewerbliche Messstellenbetreiber den Ausbau deutlich beschleunigen können, welche regulatorischen Hürden heute noch bestehen und weshalb die Digitalisierung der Energiewende nur gelingt, wenn Technik, Handwerk und Energiewirtschaft enger zusammenarbeiten.

Außerdem sprechen Jochen und Jan über virtuelle Kraftwerke, die Zukunft einer vollelektrischen Gesellschaft, die Rolle von Heimspeichern und Elektroautos als Flexibilitätsressourcen sowie darüber, warum die günstigste Batterie häufig bereits im Keller oder in der Garage steht.

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00:00:01: Megawatt

00:00:02: & Friends – Energie Neudenken.

00:00:05: Willkommen bei megawatt and friends, dem Podcast von Maestro in dem wir Energie neu denken.

00:00:10: Hier sprechen wir mit Profis die die Energiewende gestalten.

00:00:13: Es geht um Strom, Wärme, Speicher und Netze Aber vor allem um die Frage Wie gelingt nachhaltige Energieversorgung für Unternehmen?

00:00:21: Schön dass sie dabei sind.

00:00:25: Hallo und herzlich willkommen liebe Freundinnen und Freunde der Energiewände beim megawatten friends.

00:00:30: Ich bin heute von Ingolstadt nach Köln gefahren, um den Gottvater auf Flexibilitätsmanagement zu besuchen.

00:00:36: Ich bin bei Jochen Schwill und in seinem neuen Start-up.

00:00:40: eigentlich ist es glaube ich schon eher ein Grown Up Spot My Energy.

00:00:44: Wir wollen heute darüber sprechen wo der Jochen neue Potenziale für die Energiewende im Bereich Flexibilität Management sieht.

00:00:53: der Jochen noch zur Einordnung, ist einer der Pioniere in diesem Bereich.

00:00:59: Eigentlich hat er im Jahr Jahrzehnte auch schon Next-Kraftwerke gegründet und damit so Flexibilitäten im Bereich der Notstromaggregate anfangs versucht zu heben dann ein Pivot gemacht hin Richtung Biogasanlagen und dort die Flexibilitätspotenziale gehoben das Ganze dann an die Holländer an Schell verkauft einer der großen Exits in der Energiebranche.

00:01:25: Und jetzt Jochen!

00:01:28: Versuchst du das Ganze im BtoC-Bereich, also sprich Endkunden zu überzeugen.

00:01:32: Das Smart Mietering tatsächlich nicht nur eine gute Idee sondern auch in der Umsetzung funktioniert und dass da auch eine Menge Einsparpotenziale Flexibilitätspotenziales zu heben sind Und wie das genau funktioniert freue ich mich heute von dir zu erfahren.

00:01:46: und jetzt erstmal herzlich willkommen bei Weka Wattenfrenz.

00:01:48: lieber Jochen!

00:01:48: Ganz herzlichen Dank.

00:01:49: schön, dass du nach Köln gekommen bist Lieber Jan Ich heiße dich herzlich Willkommen.

00:01:53: Jochen, ich würde gerne mal einsteigen um zu verstehen was Bodmer Energy genau macht in dem ich mit dir mal diskutiere.

00:02:02: Also ich habe einen Haus in Oberfranken geerbt.

00:02:04: das ist ein großes Einfamilienhaus, zwanzig Kilometer entfernt von Koburg und das ist so eine grüne Wiese für alles was energetische Ertüchtigung und so angeht.

00:02:14: Und deswegen würde mich interessieren, was kann denn Spotmar Energy für mich tun?

00:02:20: Wenn ich jetzt darüber nachdenke.

00:02:22: Ich möchte das Haus vermieten.

00:02:24: wenn ich darüber nach denke da gibt es eine riesige Dachfläche die ja da fehlt noch ne PV Anlage.

00:02:29: ein Heimspeicher habe ich auch nicht.

00:02:31: und wenn man dann nach Kuburg als Mieter rein pendeln möchte beispielsweise zu Kuburg oder zur Brose Dann ist es sicherlich schlau wenn man die zwanzig Kilometer mit einem Elektrofahrzeug fährt.

00:02:42: Stellen Sie nur das Auto dazu

00:02:43: hin Genau.

00:02:44: Dann ist jetzt die Frage, mache ich das mit meinem Installateur vor Ort?

00:02:48: Den ich sowieso im Auge habe, wo ich mir aber nicht so sicher bin wie fit der in dem Bereich ist oder gehe ich da als Wondstop Shop zu SpotMyEnergy und ihr macht es mit euren Installatören.

00:02:58: Gute Frage!

00:02:59: Also das gute ist dass SpotMy Energy kooperiert mit allen ganz ganz vielen Installateuren vielleicht sogar mit dem Installateur den du sozusagen schon ins Auge gefasst hast.

00:03:09: also wir haben mittlerweile über fünfhundert Installateurs Firmen, die mit uns in ganz Deutschland zusammenarbeiten.

00:03:15: Das heißt also das gute an SpotMyEnergy ist dass du nicht sozusagen an uns als Installators Betrieb gebunden bist sondern wir bringen die Intelligenz mit, die dein Meatshaus dazu bringt, dass eben nicht nur Hardware verbaut wird, sondern diese Hardware Intelligent miteinander spricht mit einem sogenannten Energy Management System aber auch Stromarktsignale empfangen kann und zum Beispiel, dass du dann eine Batterie auch im Winter nutzen kannst.

00:03:44: Das heißt also ich habe große Sympathie für das Handwerk, die Handwerker vor Ort und sie genießen eine sehr gute Reputation.

00:03:54: Wir haben einen sehr fragmentierten Handwerkermarkt in Deutschland sowohl bei PV-Batteriesystemen als auch bei den Installateursbetrieben, z. B. für die Wärmepumpe.

00:04:05: Da sprechen wir von mehreren Zehntausend Handwerker betrieben in allen möglichen Größenklassen in Deutschland und das ist wirklich auch ein Asset, was wir haben.

00:04:13: Was wir brauchen auch zukünftig.

00:04:17: Und mit diesen Handwerksbetrieben kooperiert Spotmar Energy.

00:04:20: Das heißt also sicherlich kennen wir auch rund um Koburg einen zwei Installationsfirmen wo wir sagen können mit denen arbeiten wir gut zusammen

00:04:29: aber

00:04:30: wenn du eine präferierte Firma hast können wir auch mit denen zusammenarbeiten, das heißt also kannst du mich gerne in Kontakt bringen sozusagen.

00:04:38: Ich denke ja auch darüber nach dass eben jetzt so ein Neu aufzusetzen weil es mir im privaten Umfeld immer häufiger passiert dass die Leute darüber sprechen Mensch ich habe mir jetzt einen Speicher zuhause ich hab eine PV Anlage und dann habe ich über Nacht für also nicht fünf sechs sieben Cent mein Auto voll geladen, also dann wird verglichen wie teuer wäre das mit dem Diesel gewesen oder aber auch dass man den Ehrgeiz hat das wirklich alles komplett zu Hause autark zu erledigen.

00:05:07: Also ich habe es Gefühl ihr habt ein gewisses Momentum für dieses Thema.

00:05:12: andererseits Es ist seitdem eigentlich ja in diesem Bereich Smart-Mietering auch unterwegs und über Smart- Mietering wird in Deutschland schon seit, zwanzig neun, zwantig zehn oder sowas gesprochen.

00:05:21: Alle sind sich einig.

00:05:22: Das ist die Voraussetzung dass Smart Grids funktionieren kann.

00:05:26: nur so kann die Energiewende gelingen aber so richtig Voran geht nichts.

00:05:30: Deswegen meine Frage, weswegen hast du dir dieses doch eher offensichtlich schwierige oder behäbige den behäbigen Bereich dieser Digitalisierung ausgesucht wo wir bisher ja noch sehr überschaubare Penetration haben?

00:05:46: Glaubst du jetzt ist das Momentum da dass es losgeht mit Smartmeetering?

00:05:50: Das habe ich mir genau aus dem Grund aus gesucht Jan weil es so schwierig ist.

00:05:54: also weil wir da so große Schwierigkeiten haben.

00:05:56: es ist ja mittlerweile smart meter.

00:05:59: wenn dieses schlagwort kommt haben alle sofort so ein bisschen das gefühl von versagen.

00:06:04: also da klappt irgendwas ganz und gar nicht in deutschland dass ist so ein bischen in die schlagrichtung sozusagen deutsche barn smart meetering usw.

00:06:13: Irgendwas ist ja ganz ganz arg im argen.

00:06:15: deswegen vergleichen sozusagen zu deutschen waren können wir das hier selbst in die hand nehmen.

00:06:19: das ist das gute.

00:06:21: also wir verlassen uns dann nicht auf die verteilnetzbetreiber sondern Für mich war von vornherein wichtig, dass wir die Smart-Mieter, die entscheidend sind für die Bereitstellung von smarten Energielösungen auch zu Hause.

00:06:35: Dass wir eben auch die Preissignale nutzen können, die am Strommarkt immer entscheidender werden – auch für die wirtschaftliche Nutzung zum Beispiel des Speichers zuhause -, dass wir sie nutzen können.

00:06:46: und dafür brauchen wir den Smart- Mietern.

00:06:48: Und mir war das Ganze wichtig, daß wir nicht abhängig sind vom Verteilenheitsbetreibern Nicht abhängig sind von anderen Parteien, die eben nicht aus dem Quarkom diesen Smart-Meter bereitzustellen.

00:06:59: Bei uns bei Sportmar Energy und eben auch in Kooperation mit Installateurs betrieben kann dieser Smart-meter innerhalb von wenigen Tagen eingebaut werden.

00:07:08: das ist keine Raketenwissenschaft.

00:07:10: ein Smart- Mieter der macht eigentlich nichts anderes als Wie viel Strom wurde zu welcher Zeit verbraucht?

00:07:18: Also nicht immer nur am Ende des Jahres.

00:07:20: Ich lese eine Zahl ab und sage so in so vier Kilowatt Stunden, das wird multipliziert mit einem Preispunkt sondern ich kann dann zum ersten Mal sagen wieviel hat der Jans in welcher Viertelstunde verbrauchten?

00:07:31: Und das ist wichtig für ne Abrechnung um am ende des Tages dir zu sagen ja der Strom Ist ihr auch unterschiedlich viel wert in unterschiedlichen viertel stunden oder stunden und entsprechend ist dass die Basis dafür dynamische Preise auch an dich als Endkunden sozusagen weiterzugeben.

00:07:47: Wie gesagt, nicht viel mehr verrückter als das.

00:07:51: aber die Basis wir müssen ihn haben und deswegen bringen wir ihn einfach direkt mit und betreiben diesen Smart-Meter selbst und dann ist es gar kein Problem.

00:07:57: Das Wichtige ist ja auch, also einerseits klar Smart-Meter ist die Voraussetzung getechnische aber ich glaube das Entscheidende ist ja dieses Gateway eigentlich.

00:08:05: Was es ermöglicht dass sich dann an diesen dynamischen Pricing eben auch teilnehmen kann und natürlich dass sich um an Flexibilitäten zu kommen, dass ich dann tatsächlich auch beispielsweise einen Heimspeicher habe, dass vielleicht ein Elektroauto hat nur dann lassen sich Erlasten verschieben wenn jetzt dann eben besonders attraktive Preispunkte in meinem System reinkommen.

00:08:26: Ganz genau, also es sind zwei Punkte die du angesprochen hast.

00:08:28: Was ist eigentlich ein Smart Mieter?

00:08:30: Technisch sprechen wir in Deutschland von einem, auf Deutsch heißt das sozusagen intelligentes Messsystem.

00:08:37: Das beinhaltet sozusagen den Zähler und das Gateway, was du angesprochen hast.

00:08:42: Der Zählar ist nicht anders als eigentlich eine moderne Mess-Einrichtung die in beide Richtungen messen kann und viertelstündlich scharf digital sozusagen diesen Stromverbrauch auslesen kann oder auch die Stromeinspeisung.

00:08:53: Das Gateway ist sozusagen die digitale Übertragungsstrecke und ein sicherer Kanal hin zum Backend zur Gateway Administration.

00:09:01: Ist aber auch alles kein Hexenwerk.

00:09:03: Also das ist am Ende des Tages die Kommunikationseinrichtung, wenn man so will.

00:09:07: In der Summe spricht man dann vom Intelligent-Messsystem oder vom Smart Meter, der nicht nur die Daten misst sondern sie auch überträgt sodass ich nicht mehr in den Keller reinlaufen muss jede viertel Stunde und den Wert aufschreiben muss und auch nie mehr dahin muss, sondern es wird einfach übertragen sozusagen ins Backend bei uns, für die Kunden direkt sozusagen in die App übertragen und ich kann jederzeit live sehen.

00:09:28: Die Zeit der Abschläge ist übrigens vorbei also ich muss nicht mehr irgendwelche Stromabschläge und muss irgendwann kriegt eine Endabrechnung nachzahlen oder so dass das gibt es alles nicht mehr weil der echte, sozusagen die echte Menge wird zu jeder Zeit dann auch richtig abgerechnet.

00:09:42: Zweitem Punkt den du angesprochen hast Jan isst wann macht das eigentlich Sinn?

00:09:45: Also viele reden immer ein bisschen vom Smart Meter als Selbstzweck Also hat der eigentlich sozusagen einen Wert an sich, ja für den ein oder anderen vielleicht schon.

00:09:55: Dass ich genau eben nicht mehr in den Keller laufen muss, dass ich die Daten auf meinem Handy sehen kann und so weiter... Für die Energiewende ist das erstmal noch kein Wert, dass du jederzeit einsehen kannst wie viel Strom du verbraust.

00:10:06: Für die Energiewende hat es dann ein Wert wenn tatsächlich irgendwie etwas passiert mit eigentlich den Assets dahinter.

00:10:13: Also das heißt also, wenn wir entweder zum Beispiel unser Verhalten verändern könnte man sagen.

00:10:18: Man kann dann seine Waschmaschine zu einer anderen Zeit anstellen.

00:10:22: aber das sind eigentlich gar nicht die großen Leistungsverschiebungen, die was ausmachen.

00:10:28: und vor allen Dingen glauben wir bei Spot-Energie nicht daran dass das sozusagen den großen Unterschied macht, dass wir jetzt alle dazu bekommen irgendwie zur anderen Seite kochen oder ihre Muster irgendwie im Leben zu verändern.

00:10:41: Nein, das wird es nicht sein.

00:10:42: Aber was wir bekommen ist... Wir bekommen große neue Verbraucher und auch die angesprochenen Speicher, die wir schon haben können wir sehr intelligent ohne dass wir irgendwelche Bequemlichkeits einbußen oder so etwas in Kauf nehmen müssen, können wir verbinden mit diesen Preissignalen den Smart-Meter.

00:11:02: der muss eingebaut sein um diese Signale dann zu empfangen.

00:11:05: Und dann können wir ... können diese Geräte auf diese Preissignale zum Beispiel reagieren Vielleicht auch irgendwas privater von Merke.

00:11:13: Das hört sich alles abstrakt an, deswegen ist ein Beispiel da vielleicht ganz sinnvoll.

00:11:17: Also wenn ich zum Beispiel mein Auto zu Hause und mein Elektrohaus... Ich habe seit vier Jahren ein Elektroauto, hundert Kilowattstunden Speicher darin wahnsinnig groß Und ich lade eigentlich mein Auto nie mehr im Sommer haben, also ich habe leider keine PV Anlage, kann trotzdem partizipieren von den günstigen Strompreisen am Markt.

00:11:34: Nie über fünfzehnt die Kilowatt Stunde!

00:11:37: Warum?

00:11:37: Weil ich einfach zur richtigen Zeit sozusagen das Auto beladen lasse.

00:11:40: Das heißt nicht ich laufe da nicht hin und stecke den Stecker ein sondern dass es eingesteckt wenn ich zu Hause bin und das Energiemanagement System lädt das Auto eben so zur richtiger Zeit und sorgt dafür dann der Strom fließt Und das tut mir überhaupt nicht weh.

00:11:56: Das heißt also, der sorgt einfach... Ich muss ihm natürlich sagen wann ich wieder losfahren will und dass sich das Auto bis dahin voll haben will und dann wird einfach sozusagen automatisch diese Beladung durchgeführt.

00:12:06: Das Gleiche passiert bei der Wärmepumpe, das gleiche passiert beim Heinspeicher-Batterie und auch die PPV Anlage kann sozusagen angesteuert werden Und das sind eben Verbraucher, die viel größer sind.

00:12:19: Also mein Auto lädt bei elf KW.

00:12:21: im Vergleich zur Waschermaschine ist das ungefähr die zehnfache Leistung, die ich da ziehen kann und auch Energiemenge viel größern.

00:12:28: Wie werden wir pumpen?

00:12:29: Das heißt, dass macht einen Unterschied.

00:12:31: Gleichzeitig habe ich keine Bekümlichkeitseinbuße.

00:12:34: Das sind die Geräte, die wirklich interessant sind und die auch ein Unterschied machen für die Energiewende und dafür brauchen den Smart-Mieter als Grundlage.

00:12:44: Also das heißt, wenn jetzt immer mehr Verbraucher auch ein Elektrofahrzeug haben, zu Hause einen Heimspeicher eingebaut haben und bisher eben noch keinen Smart- Mieter Teil ihres Systemes ist?

00:12:54: Weil es kann es weg so dass man also man müsste eigentlich aber die wenigsten haben einen Smart- Meter bisher verbaut Dann könnte vielleicht schon die Frage aufkommen, wie du hast keinen Smart-Meter bis wegen nicht.

00:13:04: Du verschenkst ja eigentlich Potenzial wenn du dir keinen Holstenwenders nicht in ein Gesamtsystem integrierst und das könnt ihr dann eben leisten.

00:13:11: so verstehe ich es?

00:13:12: Ganz ganz genau!

00:13:12: Also wir können sowohl den... also heute arbeiten viel mit Installationen zusammen dass wir direkt bei der Installation, also wenn du für jetzt entscheidest eine PV Anlage aufs Dach zu packen wirst du wahrscheinlich dich auch für ein Speicher entscheiden, hast du schon gesagt und vielleicht kommt die Wärmepumpe und das Elektro die Wallbox dazu.

00:13:29: Wir kommen dann mit dem Installateur direkt dazu und verbauen sozusagen den SmartMita direkt mit der Installation.

00:13:35: Das ist immer am einfachsten.

00:13:36: sowieso der Installateur ist da und dann kann man auch das Energiemanagement System direkt einbinden usw.

00:13:41: Ist aber auch überhaupt kein Problem das nachzurüsten.

00:13:44: Das heißt also wir gehen auch ganz gezielt auf Bestandskunden zu.

00:13:47: es gibt Wie du gesagt hast, viele haben schon seit vielen Jahren eine PV-Batterieanlage waren Pioniere zu der Zeit.

00:13:55: Damals ging es eigentlich vor allen Dingen darum, Kilowattstunden vom Dach zu ernten und vielleicht in den Abendstunden nochmal den Strom zu verbrauchen.

00:14:03: Da war das Thema Smart Mieter und intelligente Steuerung für den Strommarkt noch nicht so aktuell auch die, sag ich mal, Strompreisvariationen.

00:14:12: Der Unterschied zwischen den Preisen zu unterschiedlichen Zeiten war noch nicht so hoch, das ist jetzt eklatant und damit kann ich sozusagen diesen Speicher den ich sowieso ja schon verbaut habe in meinem Keller auch zu anderen Zeiten nutzen wenn ich zum Beispiel die PV Anlage nicht genug Strom erzeugt sodass mein Speicher eigentlich gar nicht genutzt wird.

00:14:32: nehmen wir z.B.

00:14:34: den gesamten Winter mal da steht der Speicher im Keller und wird nicht genutscht.

00:14:39: paar Kilowatt Stunden die vielleicht mal über die PV-Anlage erzeugt werden, werden direkt im Haus konsumiert ohne dass man den Speicher benutzen muss.

00:14:47: Aber der Speicher kann trotzdem genutzt werden und zwar wenn wir sehr windige Nächte zum Beispiel haben.

00:14:52: dann haben wir auch da sehr günstigen Strom verfügbar.

00:14:55: Den können wir einspeichern in jedem Keller und können ihn sozusagen dann morgens benutzen als Haushalt wenn der Strompreis wieder höher ist.

00:15:04: und damit kann ich Genau das gleiche machen am Ende des Tages, was ich mit meinem Speicher auch im Sommer gemacht habe.

00:15:09: Günstigen Strom einspeichern zu einer anderen Zeit ausspeichert wenn der Strom einfach teurer ist und das mache ich dann sozusagen im Winter.

00:15:15: durch den Smart Mieter und durch mein dynamischen Stromtarif hab' ich die Möglichkeit eben dass die Assets die ich habe also die Batterie, die PV Anlage aber auch die Wärmepumpe das Auto auch zu nutzen wenn ich keine Sonneneinstrahlung habe.

00:15:30: Im Sommer ist natürlich immer das Attraktiv so wahrscheinlich den PV Strom als erstes mal zu

00:15:34: benutzen.

00:15:34: Um euer Geschäftsmodell noch ein bisschen genauer zu verstehen, klar ihr verdient mit an die dynamischen Tarifen und habt wahrscheinlich auch einen Share von den Partnern also Instrateuren mit denen jetzt zusammenarbeitet.

00:15:45: Aber so wie ich deine rufliche Historie einschätze, bist du doch vor allem darauf aus auch hier wieder ein virtuelles Kraftwerk zu bauen mit den Flexibilitäten die du je als zusammenschaltest.

00:15:57: Ihr habt jetzt schon zehntausend Kunden und wollt wahrscheinlich demnächst vielleicht bis zwanzig dreißig im sechstelligen Bereich unterwegs sein.

00:16:05: Liegt da die größte ökonomische Musik drin?

00:16:08: Dass ihr ein neues großes virtuellen Kraftwerk aus diesen verschiedenen Haushaltsflexibilitäten zusammenschaltet.

00:16:15: Du hast mich ja schon als OG virtuelles Kraftwerk sozusagen vorgestellt, genau mit meiner Historie von NEXT-Kraftwerke.

00:16:22: Natürlich ist das auch die Idee dass wir diese Geräte verbinden wollen um eben für den Strommarkt auch Flexibilität bereitzustellen.

00:16:30: Ich habe

00:16:31: auch bei der Gründung von SpotMyEnergy darüber nachgedacht was es eigentlich die nächste beste Flexibilitätsressource die benutzen können für den Stroomarkt Bei NEXT Kraftwerken haben Wie du eingangs gesagt hattest ja auch schon gemacht mit Biogasanlagen beispielsweise.

00:16:48: Das sind große Anlagen, das waren so ein bisschen die niedrig hängenden Früchte wenn man so will dass da wo man als erstes rankommt die man vielleicht auch als erste sinnvollerweise in den Strommarkt dann auch integriert.

00:17:00: und jetzt kommen in großen Massen neue Geräte hinzu, die ein großes Potenzial haben für den Strommarkt.

00:17:08: Freunde fragen mich häufig, Jochen was ich will mir jetzt einen Elektroauto kaufen?

00:17:12: Glaubst du, haben wir denn genug Strom dafür da dass ich meine Auto damit tanken kann?

00:17:17: oder tue ich dem Stromarkt damit eigentlich irgendwie einen Bährendienst?

00:17:20: wenn ich bei einem Elektroautokaufe und dann sag' ich eigentlich ja es kommt darauf an wann du's lädst also wenn du nach Hause kommst direkt ins Stecker einsteckst und dann wird der Strom gezogen in die Abendspitze rein, dann ist das sicherlich für den Strommarkt eine Herausforderung.

00:17:34: Aber andersherum wenn du ein bisschen Flexibilität abgibst und dem Strommarkt zur Verfügung stellst, kannst du im Gegenteil dem Strom Markt einen großen Gefallen damit tun!

00:17:44: Und das ist das virtuelle Kraftwerksprinzip.

00:17:46: Das heißt also genau wir vernetzen ja... Wir machen das nicht nur individuell für jeden einzelnen Haushalt sondern in der Masse sozusagen.

00:17:53: es ist so ein bisschen wie ein Schwarmkraftwerk.

00:17:56: Die Masse der Megawatts wird dann kumuliert und am Strommarkt gehandelt.

00:18:00: Und darauf geachtet, wann der Strom günstig ist, wann er teuer ist.

00:18:05: Damit wird geholfen, dass wir mehr erneuerbare Energien am Ende des Tages auch in den Strommark integrieren können.

00:18:11: Die Erlöse werden dann an die Kunden wieder abgegeben Sorgt man dafür, dass der Endkunde auch den günstigsten Strompreis hat.

00:18:17: Also eine win-win Situation für alle

00:18:19: und letztlich nehmen die doch auch die Spreads dann irgendwann raus.

00:18:22: also jetzt kam es ja im Mai zu riesigen Spreads sprich negativen Preisen riesige Preisunterschiede innerhalb eines Tages weil eben so viel eingespeist wurde zu wenig Last abgenommen werden konnte.

00:18:36: Wenn man das so verschieben kann, über beispielsweise euer virtuelles Kraftwerk dann wird das so nicht mehr passieren und dann werden auch diese Redis-Patch Kosten der Energiewende möglicherweise durch Spotmar Energy rausgenommen oder?

00:18:47: Oder Player wie euch eben.

00:18:48: Ja

00:18:49: also genau es fragen mich natürlich auch viele Harin dass wenn ihr das jetzt in dem Maße macht habt hat man überhaupt noch Strompreis Unterschiede oder so beglättet ihr das da nicht alles raus.

00:18:59: Wenn wir das dann geschafft hätten und alles rausgeglättet haben, dann hat man natürlich die Energiewende gewonnen.

00:19:05: Das heißt, da haben wir eigentlich das Problem nicht mehr, dass Fotovoltaik nur zu einer gewissen Tageszeit einspeist und brauchen wir nicht mehr über die Dunkelflaute und Sorgen machen

00:19:16: usw.,

00:19:16: dann hätten wir es wirklich geschafft.

00:19:18: Das wäre ja eine tolle Nachricht, wenn der Tag ist aus Investorenperspektive fragt man sich dann aber, wenn du Geld versiegst mit Flexibilität wie kann das denn noch funktionieren?

00:19:28: Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir trotzdem noch weiterhin Strompreisespreizungen haben werden.

00:19:35: Also den Unterschied zwischen den Zeiten wenn wir viel Strom und wenig Strom haben.

00:19:39: Der bleibt vorhanden!

00:19:40: Wir müssen uns immer vor Augen führen wie viele Photovoltaik noch zugebaut wird Immer noch, das heißt also wir werden unsere Kapazitäten noch im Plan verdoppeln bis zum Jahr zwanzigdreißig.

00:19:52: Dann haben wir über zweihundert Gigawatt installiert in Deutschland bei einer Spitzennachfrage im Sommer von vielleicht so sechzig Gigawat.

00:19:58: Das ist eine lockere dreifache Übereinspeisung zu gewissen Zeiten.

00:20:04: Das heißt, wir haben einfach zu gewissenszeiten Strom für umsonst zu viel wenn man so will und zur gewissen Zeit haben wir knapp halten.

00:20:12: So funktioniert es und wir müssen dafür sorgen dass Die Flexibilität, die wir haben da einsetzen wo wir sie brauchen.

00:20:20: Wir gucken uns natürlich an was es für Alternativen gibt zu unserem Konzept und da würde ich sagen wenn man so ein bisschen will ist die Großbatterie.

00:20:32: der Großspeicher der jetzt auch viel in Deutschland gebaut wird ist so ein bißchen die Referenztechnologie.

00:20:38: Das preisetzende Kraftwerk, das wird sehr energieökonomisch, sorry dafür schon mal.

00:20:42: Aber das preisätzende Kraftwerk auf dem Strommarkt redet man ja häufig von einem Gaskraftwerk.

00:20:47: Das ist das teuerste Kraftwerk was häufig sozusagen den markträumenden Preis setzt oder so etwas.

00:20:53: Den zu diesem Preis wird dann der Markt geräuern und das ist bei der Flexibilitätsmark.

00:21:00: wenn man die Batterie, die Großbatterie in sage ich mal anderen Worten gesprochen, wir müssen uns glaube ich als Flexibilitätsanbieter immer fragen.

00:21:09: Haben wir eine günstigere Lösung parat?

00:21:12: Als eine utility-sized battery also als eine megawatt Batterie die irgendwo auf dem Feld gebaut wird?

00:21:20: und da würde ich ganz klar antworten ja das haben wir.

00:21:23: warum?

00:21:23: weil wir Ressourcen nutzen die sowieso schon da sind.

00:21:27: Wir bauen keine Batterien, wir bauen keine Wärmepumpen.

00:21:30: Sondern diese Geräte haben einen First-Use-Case.

00:21:33: Wir brauchen Wärme und Mobilität.

00:21:36: Wir haben die Batterie sowieso schon gebaut in den deutschen Kellern.

00:21:39: Die können wir einfach ansteuern und nutzen.

00:21:41: Da muss nichts mehr gebaut werden, fast nichts investiert werden.

00:21:44: Es muss ein Smart-Meter eingebaut werden.

00:21:47: Das sind keine großen Kosten, die da entstehen Und dann haben wir Zugriff auf diese Flexibilität.

00:21:53: In Deutschland haben wir aktuell schon ungefähr dreizehn Gigawatt, nur Kleinbatterien.

00:21:58: Keine Wärmepumpen inkludiert und keine Autos inkludieren.

00:22:01: Die Autos sind Wahnsinn was da noch zukommt!

00:22:03: Aber nehmen wir alleine die kleinen Batterien das sind dreizehn Gigawatts und dreizehnt Atomkraftwerke wenn man so will.

00:22:08: im Vergleich zu diesen Großspeichern ist das ungefähr die siebenfache Menge immer noch, die wir zu dem installierten Großspeicher und Großspeicher reden alle gerade drüber.

00:22:16: aber dass was in deutschen Kellern verbaut ist, ist immer noch sechs-siebenmal größer als das was sozusagen im Utility-Size-Speichern haben.

00:22:24: Das heißt, eine riesen Ressource die wir nutzen können, die sowieso schon da ist und die dann eben die günstigste Alternative ist.

00:22:30: Ja vor allem die auch Netzanschlusskapazitäten hat.

00:22:33: Wir haben jetzt gerade mit dem Geogalmetzer von EcoStore ein Interview gehabt der ja die größten Großspeicher gerade baut und da ist natürlich genau das Problem oder die Knappheit die da herrscht bei den Netzanschluss Kapazitäten weswegen man es nicht unbegrenzt hochfahren kann.

00:22:49: In dem Zusammenhang habt ihr, wenn ihr entlang eures Business-Plans schaut, kannst du dann mal so ganz grob hochrechnen.

00:22:57: Werdet ihr so ein oder zwei Gaskraftwerke rausnehmen auf Sicht von fünf, sechs Jahren?

00:23:02: Wenn ihr eure Kapazität und Flexibilitäten tatsächlich hebt... die dann vielleicht nicht mehr notwendig sind?

00:23:09: Das ist immer eine interessante Frage.

00:23:11: Also ich glaube nicht daran, dass wir also die einzige Lösung sein werden an Flexibilitätsbereitstellung.

00:23:17: Ich glaube übrigens auch nicht das wir nicht diese Batteriespeicher, die Großbatterie Speicher benötigen sondern wir brauchen das und dass und das.

00:23:27: Wir sind ein günstiger und guter Beitrag zur Energiewende, werden das aber nicht alleine schaffen.

00:23:33: Und genau so wird man sich.

00:23:35: sicherlich ist es immer auch sinnvoll in gewisser Weise auf sich zu fahren was natürlich bei Großprojekten immer eine Schwierigkeit ist.

00:23:44: Ich habe erst mal das für Gutbehaar geheißen glaube ich, die Gas-Speicherkraftwerke, die geplant wurden etwas reduziert haben um glaube ich was die Hälfte an der ausgeschriebenen Leistung.

00:23:55: Weil ich auch davon überzeugt bin dass wir die gesamte Leistung nicht benötigen und das wird damit nur unser Energiesystem unnötig verteuern.

00:24:03: Dass wir eine gewisse Leistung ausschreiben kann ich nachvollziehen aus dem Wunsch von Versorgungssicherheit heraus und will das hier sozusagen auch nicht weiter kommentieren.

00:24:14: aber Ich glaube, wir müssen aufpassen dass wir nicht über irgendwie Hosenträger und Gürtel noch mal Hoseträger dazu uns anschaffen weil dann wird es irgendwann teuer.

00:24:25: Deswegen hatte ich es grundsätzlich sinnvoll das wir das in gewisser Weise reduzieren.

00:24:29: Wir können einen großen Beitrag leisten.

00:24:31: wie gesagt also dreizehn Gigawatt alleine die Kleinspeicher im deutschen Haushalten da kann man sich ja ausrechnen wie viele Großkraftwerke das schon alleine sind.

00:24:41: Wenn wir alleine die Autos rechnen, da kommen irre Zahlen bei raus.

00:24:45: Das heißt also, wenn wir alleine von zehn Millionen Autos Rechnen würden, die mit elf KW laden würden und ich gehe von fünfzig Prozent zur Verfügbarkeit in der Nacht aus, dann sind das fifty-fünfzig Gigawatt.

00:24:59: Das ist jetzt auch wieder eine wilde Rechnung, die er aufgemacht hat.

00:25:02: Aber man kann sich vorstellen, zehn Millionen Die Hälfte oder ist fast die gesamte deutsche Stromlast dann.

00:25:11: Und das sind zehn Millionen Autos, wann habe ich die verfügbar?

00:25:14: im Jahr zwei Tausend Dreißig?

00:25:15: Vielleicht im Jahr zweitausendsunddreißig.

00:25:16: aber irgendwann da bin ich mit zumindest ziemlich sicher werden wir in einer All Electric Society leben.

00:25:23: Das heißt also nur noch Strom ist der Energieträger kein Gas, kein Öl.

00:25:28: Also Heizen Mobilität alles ist elektrisch und dann haben wir einfach eine riesen Ressource auch insbesondere natürlich mit diesen Autos.

00:25:37: Also was ich damit sagen will ist, ich glaube wir können einen ganz großen Beitrag dafür leisten.

00:25:44: Das ist jetzt mal der Ausblick aktuell, der etwas ernüchternde Status quo ist dass wir gerade bei vier Prozent ungefähr, also ich lese da unterschiedliche Zahlen drei vier Prozent Smart-Meter Penetrationen in Deutschland stehen.

00:25:57: Jetzt seid ihr ein wettbewerblicher Messstellenbetreiber.

00:26:01: Das klingt sehr technokratisch, ist aber ein ganz wichtiger Faktor für Ihr Geschäftsmodell.

00:26:07: Wenn man mit Euch zusammenarbeiten möchte oder beauftragen möchte, muss man nicht warten bis das Stadtwerk Lust hat, SmartMeter zu verbauen und euch weiterzugeben.

00:26:17: Ihr habt jetzt eigentlich alles im Handwerkskoffer, was es für einen schnellen strukturierten Rollout braucht.

00:26:24: Auch eben bundesweiten Roll out braucht.

00:26:26: Vielleicht kannst du dazu mal noch ein bisschen erläutern, weswegen ihr jetzt sozusagen die Schnellstraße Richtung Roll Out nehmen wird, wenn ihr auch als Partner mit an Bord habt.

00:26:35: Ich habe dann auch dieses Modell das MAP-Modell gehört, vielleicht kannst du da mal ein bisschen aufklären.

00:26:42: Weswegen ihr möglicherweise schon ein Katalysator sein könntet für den Rollout?

00:26:45: Ja, sehr gerne.

00:26:46: Also man kann vielleicht erst mal sagen der Smart-Meter kann man auf zwei Wegen bekommen.

00:26:52: Einmal kann man den bekommen wenn man einen haben möchte.

00:26:55: das heißt dann fragt man ihn einfach bei seinem Netzbetreiber nach und bekommt natürlich keinen weil diesen sozusagen den Rollout gibt es quasi so nicht.

00:27:03: oder muss man zu einem webbewerblichen Mehrstellenbetreibung gehen?

00:27:06: Das muss immer auf Wunsch des Kunden kommen, weil als wettbewerblicher Messstellenbetreiber kann ich nie zu einem Kunden einfach hingehen und klingeln und sagen, ich baue jetzt übrigens ein Smart-Meter ein.

00:27:15: Sondern das ist immer eine Nachfrage induzierter Rollout sozusagen!

00:27:19: Und da kann ich dazu sagen jeder in Deutschland kann heute einen Smart- Mieter bekommen Wir müssen nicht auf den Netzbetreber warten.

00:27:27: Gleichzeitig ist es aber so dass viele Menschen in Deutschland nicht von sich aus darauf kommen, einen Smart-Meter irgendwo zu bestellen.

00:27:33: Sondern die sagen, wo weiß ich nicht?

00:27:35: Kenne ich nicht!

00:27:36: Wofür brauche ich den dann überhaupt?

00:27:37: und so weiter?

00:27:38: Das heißt also wir als wettbewerbliche Mäschstellenbetreiber sehen uns ja... Wir definieren uns ja gar nicht so wie ein wett bewerblicher Mäechstellenbetrieber sondern wir sind Lösungsanbieter für das Einfamilienhaus.

00:27:48: Das heißt wir sind eigentlich eher ein Energiefersorger als ein Mächstellen Betreiber.

00:27:53: bei uns ist der Mächtelbetrieb Teil der Lösung, die wir anbieten für das Einfamilienhaus.

00:27:58: Und so können wir auch nur die Kunden davon überzeugen.

00:28:00: denn es gibt natürlich so, sag ich mal Nerds wie dich und mich ja, die auch einen Smart-Meter bestellen würden.

00:28:07: aber der, sage ich mal durchschnittes Deutsche kommt nicht so da drauf sondern den muss sich natürlich locken über ein Use Case, über einen Nutzen.

00:28:15: Nämlich über zum Beispiel du kannst deine Batterie im Winter günstig laden, das macht deinen Strompreis günstigt und deswegen bieten wir auch dieses Gesamtsystem an.

00:28:25: Das heißt also wir kommen eigentlich auf den Kunden zu und sagen du kannst mit uns einen Vertrag abschließen.

00:28:30: am Ende des Tages ist es ein Stromversorgungsvertrag da kommt aber wir verbauen auch einen Smart-Meter dafür und dann kannst Du den günstigen Strom bekommen den Du überhaupt nur bekommen kannst weil wir dafür sorgen dass der sozusagen immer der günstige ist wenn dein Auto beladen wird und wenn deine Batterie beladen werden usw.

00:28:46: Das ist unser Ansatz und deswegen verkaufen wir sozusagen eine Lösung und keinen Smart-Mieter.

00:28:53: Zurück zum Smart-Meeter-Raw, warum stockt er denn eigentlich?

00:28:55: Weil der zweite Weg das der Netzbetreiber den ausrollt weil der nicht funktioniert.

00:29:02: Wir haben in Deutschland achthundertfünfzig Verteilnetzbetreber.

00:29:06: die kann man sich ungefähr so vorstellen wie sag ich mal die Behörde der Stadt Köln.

00:29:12: Das heißt also es sind keine Digital Native Unternehmen oder so etwas.

00:29:17: Diese haben einen bestimmten Auftrag gehabt, damit ich das den Netzbetrieb zu organisieren.

00:29:23: Das funktioniert auch gut.

00:29:24: Sie haben auch, sag ich mal die analogen Zähler betrieben.

00:29:27: das machen sie auch noch weiterhin.

00:29:28: aber ein Smart Meter Rollout Auch in der Komplexität natürlich die wir technisch da verlangen mit IT Security und so weiter.

00:29:36: wie gesagt ist kein Hexenwerk Aber dennoch eine Herausforderung für teilweise sehr kleine Stadtwerke Die einfach nicht im Verhältnis stehen zudem auch zu den Fähigkeiten die ich in diesen Unternehmen habe dass es so bisschen als würde Ich Das würde man mir sagen, läuft die hundert Meter in unter zwölf Sekunden.

00:29:53: Das würde ich nicht schaffen.

00:29:54: und das ist jetzt so ein bisschen der zweite Weg, den man versucht, dass man sagt aber wenn du das nicht schaffst dann kriegst du eine Strafe!

00:30:02: Ich laufe sie trotzdem nicht unter zwölf Sekunden, das werde ich trotzdem nicht schaffen.

00:30:05: Man muss einen anderen Läufer an den Start bringen der diese hundert Meter so schnell läuft.

00:30:11: nur dann wird es funktionieren und so glaube ich passt das Bild ganz gut zu dem Rollout.

00:30:16: also wenn ich diesen Roll-Out wirklich in die Verantwortung von den Verteilenheitsbetreibern weiterhin belasse Dann werden wir das nicht schaffen!

00:30:25: Wollen Sie oder können Sie nicht?

00:30:27: Wie gesagt, ich glaube die können nicht.

00:30:28: Also das ist so um in dem Bild zu bleiben.

00:30:31: Das ist kein Geschäftsmodell was für diese kleinen Unternehmen auch eine andere DNA sozusagen von Unternehmen funktioniert.

00:30:40: deswegen kein Vorwurf in dem Sinne an diese Unternehmen, sondern eher an einem Framework.

00:30:47: An einer Vorgabe regulatorisch die nicht funktioniert.

00:30:50: Ich glaube man muss es mehr den webbewerblichen Messstellenbetreibern überlassen.

00:30:54: Man muss Kooperationen vielmehr zulassen in den Gesetzen und vielleicht auch Anreize setzen.

00:31:00: dann noch mehr für zum Beispiel also dem Haushaltskunden der Batterien oder Wärmepumpen hat zu sagen Sorg selber dafür, dass du einen smart meter bekommst frag ihn nach dann bekommt Du zum Beispiel auch reduzierte netzendgelte die man heute so schon bekommt.

00:31:17: alleine das man Dass man eine so ein asset hat Dann bekommt man eine reduktion des netz endgeldes ohne dass ich den smartmeter verpflichten eingebaut bekommen.

00:31:25: Das könnte man smarter gestalten sodass man so ein bisschen die Nachfrage auch versucht, so ein bisschen zu induzieren.

00:31:32: Also dass ich versuche, die Nachfragen zu stärken in dem das sich anreize schaffe, dass man zum Beispiel reduzierte Netzeengelte den Kunden nur dann auskehrt wenn wirklich auch dieser Smart-Meter installiert ist.

00:31:43: Das würde den Kunden vielleicht aktivieren und sagen okay dann mache ich mich eben auf die Suche Und such mir jemanden der Smart-Meeter installiere und dann wird da jemandem finden.

00:31:49: Das heißt es ist kein Problem Wenn jemand einen Smart- Mieter haben möchte, einen Smart Meter zu bekommen.

00:31:54: Wir bauen einen Smart meter ein innerhalb von vier Wochen.

00:31:57: Das ist kein problem.

00:31:59: Nur die meisten Kunden

00:32:01: kommen nicht drauf.

00:32:02: Was ich noch gelernt habe ist, dass Interoperabilität ja auch ein großes Problem ist.

00:32:05: Also sprich wenn ich schon im Wallbox verbaut habe dann meine PV-Anlagen in Heimspeicher einbauen, dann sind die.

00:32:11: möglicherweise funktionieren sie nicht zusammen?

00:32:13: Dann brauche ich wieder ein spezielles An... Ich hab verstanden euer Energiemanagementsystem Schafft es jetzt auch Systeme unterschiedlicher oder Lösungen und unterschiedliche Anbieter zu integrieren?

00:32:26: Aber das ist auch noch mal ein großer Hemmschuh, dass da teilweise jetzt Komponenten verbaut sind die man schwer zusammenbekommt.

00:32:32: Absolut!

00:32:32: Also wir sprechen ja von der sogenannten Kompatibilität der Geräte.

00:32:38: Viele haben immer darauf gesetzt.

00:32:40: also ich habe einen Energiemanagementsystem von meinem Hersteller zum Beispiel.

00:32:43: Und es ist ein sehr fragmentierter Herstellermarkt, also ich habe viele Batterie-PV Anbieter auch einige die es gar nicht mehr gibt

00:32:50: z.B.,

00:32:51: dann Heizungsanbietern und mein Auto und die Wallbox usw.

00:32:55: Was wir als Antwort darauf haben sind, wir arbeiten mit sehr vielen von diesen Anbieten zusammen und auch mit sogenannten Aggregatoren im Hintergrund, die diese Layer sozusagen aufgesetzt haben und bieten einen Home Energy Management System was eine unendlich breite Kompatibilität hat, weil wir eben mit vielen sogenannten Hems-Ambietern im Hintergrund zusammenarbeiten.

00:33:20: Das heißt also, dass wir haben eine Plattform gebaut die im Hintergrund sehr viele andere Hemssysteme ansteuern kann, die wiederum viele Hersteller im Hinterground sozusagen hat.

00:33:32: Ich glaube, man findet im deutschen Markt keine breitere Kompatibilität als mit der App von SpotMyEnergy.

00:33:38: Das heißt also dass ich wirklich eine sehr breite Wechselrichter-Tiefe habe.

00:33:44: das verbinden kann mit einer Wärmepumpe auch noch verschiedene Autos, d.h.

00:33:48: wenn man den State of Charge direkt in der App sehen kann, auch die Warbox noch integrieren kann und dass diese Geräte dann über unser Backend miteinander sprechen.

00:33:57: Das muss auch so funktionieren weil das macht eben für den Konsumenten überhaupt keinen Spaß wenn nicht alle Geräten in einer Optimierung zusammenfinden im Home-Energiemanagement System zusammenfinden und deswegen muss das Herstellerübergreifen funktionieren.

00:34:11: da kann ich mich nicht mehr auf die Herstellermemssysteme verlassen sondern muss das übergreifend irgendwie zusammenordnen.

00:34:20: Uns ist gelungen mit diesem Ansatz, dass wir mit vielen Hemsystemen und vielen Hersteller auch direkt Integration durchgeführt haben.

00:34:26: Dass wir die Daten sozusagen in unserem Backend zusammenführen und das der Kunde dann all seine Geräte in einem Überblick hat – nicht nur im Überblick sondern diese Geräten sprechen auch noch miteinander und werden gemeinsam optimiert.

00:34:37: Das ist eine sehr schöne Logik!

00:34:39: Mich

00:34:39: würde jetzt noch interessieren.

00:34:41: Meistro versucht ja das was ihr im B-to-C-Markt gerade anschiebt, in industriellen oder gewerblichen Bereich umzusetzen.

00:34:51: Also sprich diese Flexibilitäten zu heben auch verschiedene Erzeugung und Verbrauch zusammenzubringen und zu optimieren.

00:34:59: Direktvermarktung ist da ein wichtiges Schlagwort.

00:35:01: Jetzt kommst du ja auch ursprünglich aus diesem BtoB-Bereich, deswegen würde mich deine Meinung mal interessieren.

00:35:07: Was glaubst Du?

00:35:08: Wo liegen da die Potenziale?

00:35:09: Die Flexibilitätspotenziale?

00:35:11: aber auch so wenn ich jetzt ein smarter Unternehmer bin dann ist es genau wie der Eigenheimbesitzer der jetzt verstehen muss wo schlummern da auch wirtschaftliche Potenzialen einspar potenziale oder eben aber auch dass sich tatsächlich selbst bis hin zu am Spotmarkt Trader und diese Spread selber ausnutze als Treiber beispielsweise.

00:35:33: Wo siehst du da die Möglichkeiten?

00:35:35: Was würdest du als mittelständischer Unternehmer heute anschieben, damit man in fünf Jahren vielleicht so Energieautark

00:35:41: dasteht?".

00:35:45: Nicht eine Lösung gewinnt alleine, sondern wir brauchen viele Anbieter von Flexibilität gleichzeitig.

00:35:52: Die nebeneinander schaffen das, dass das Energiesystem zusammenatmet und zusammen funktioniert.

00:35:57: Deswegen gibt es da auch in dem Sinne keine Konkurrenz zwischen den BtoC- und BtoB-Bereichs.

00:36:05: Da gibt's glaube ich eine gute Coexistenz und wir brauchen viel Flexibilitäten im Markt Genau, so dass ich auch da ein großes Potenzial sehe.

00:36:13: Viele bauen glaube ich heute Batterien auch im größeren Stil dazu.

00:36:18: das heißt also, dass Mittelständler heute nicht nur eine PV Anlage aufs Dach bauen sondern ebenfalls noch das mit einer Batterie ergänzen.

00:36:26: was ich gelernt habe früher aus meiner alten Zeit sozusagen meine Ex-Kraftwerke ist Flexibilität aus Prozessen meistens eine hohe Komplexität hat.

00:36:38: Das heißt also, was wir gemacht haben ist... Wir haben uns natürlich auch versucht zum Beispiel, Prozesse zu flexibilisieren von größeren Assets

00:36:47: z.B.,

00:36:47: von Zementmühlen oder so etwas wo richtig Mega-Watts durchgehen oder Stahlwerke oder sowas, dass man versucht zu verstehen Wo habe ich denn da die Möglichkeit vielleicht mal einen Prozess zu verschieben?

00:37:02: und Flexibilität für den Strommarkt bereitzustellen.

00:37:07: Das ist nicht so einfach, haben wir festgestellt.

00:37:09: Da ist schon viel Optimierung passiert da greifen viele Rädchen in die anderen und da in die Prozessoptimierung rein zu gehen ist meistens eben das Hochheitsgebiet.

00:37:19: dann natürlich auch von von denjenigen, die diesen Prozess own.

00:37:24: Also der Ingenieur sozusagen, der die Zumentmühle dann führt wird wahrscheinlich nicht so viel Lust haben da drauf und vielleicht auch nicht die Möglichkeit haben wirklich noch auf Strompreis-Signale zu reagieren.

00:37:36: Was ich häufiger gesehen habe, ist dann das sogenannte Querschnittsprozesse wieder flexibler sind.

00:37:42: Also wie die Belüftung sozusagen oder die Wärmebereitstellung und Druckluftbereitstellungen für irgendwie so Querschnitzprozessen eher für bestimmte Industrien.

00:37:53: Wärme hat immer eine gewisse Trägheit da, das heißt also wenn du jetzt zum Beispiel von einer Terme sprichst kann man, wenn man dann nicht sozusagen die natürliche Wärmekwelle irgendwo schon hat.

00:38:03: Dann natürlich irgendwie auch immer eine Gewisse Flexibilität rausholen denn wie gesagt Wärmheizen ist in gewisser Weise immer träger als die Bereitstellung oder die Strombereitstellung so dass man diese Trägkeit auch als Flexibilitet übersetzen kann in den Strommarkt.

00:38:21: Wirklichkeiten gibt es da bestimmt, habe ich jetzt aber leider nicht sozusagen den goldenen Gral.

00:38:26: Aber sind nicht eigentlich bei denen auch die selben drei Komponenten schon mal die niedrig hängenden Früchte?

00:38:31: Also dass ich meinetwegen meine Mitarbeiter-Parkplätze über Dache mit einer PV Anlage betreibe... ...die zunehmenden Elektrofahrzeuge dann als virtuelles Kraftwerk nutzen.

00:38:46: Vielleicht hab' ich ja auch ein Netzanschlusskapazitäten für einen größeren Speicher Und so habe ich doch so ähnliche Einsparpotenziale, wie die bestimmten und nicht alle gehoben haben.

00:38:56: Wie jede Eigenheimbesitzer.

00:38:58: oder also mit eurem oder mit einem Energiemanagement System das dann alles sinnvoll zu vernetzen wäre doch schon mal eine Basisausstattung, wo man eigentlich jeden Unternehmer fragen muss ja wieso hast du das denn nicht?

00:39:09: Ja, mit Sicherheit.

00:39:10: Also zum Beispiel die PV-Batterieanlage, die fürs einfamilienhaus gilt.

00:39:14: diese Logik gilt glaube ich genauso für eine Fabrik.

00:39:17: da habe ich natürlich andere Bezugskosten weil ich auf einer anderen Spannungsebene den Strom beziehe das heißt also bei einem Stahlwerk beispielsweise hab' ich natürlich andre Stromkosten als im Einfamilenhaus und übrigens auch viel günstigere Stromkosten sodass natürlich eine PV Anlage sich weniger schnell amortisiert oder auch der Speicher sich nicht so gut amortiziert.

00:39:37: Das ist was anderes.

00:39:38: Kleingewerbekunden oder Kleinindustrie-Kunden, die in anderen oder höheren Strompreisen entsprechend auch schon haben.

00:39:44: Da amontisiert sich so etwas natürlich dann auch Stellen und diese Lösung sehen wir auch schon am Markt.

00:39:52: Wenn ich extra einen Carport dafür bauen muss, muss man sich natürlich überlegen.

00:39:55: Lohnt es sich das?

00:39:55: Also wenn ich einfach aufs Dach legen kann ist es wahrscheinlich günstiger als wenn ich jetzt noch die Parkplätze extra dafür überdachen muss.

00:40:02: oder wenn ich die Autos ansteuern wollen sie mitarbeitet dass dann diese Autos wirklich ansteuer und so kommt natürlich Folgefragen auf sodass ich nicht einem Unternehmer den Vorwurf machen würde warum er das denn noch nicht gemacht hat.

00:40:14: Das wäre doch ein No-Brainer.

00:40:16: Ganz so einfach ist es vielleicht dann doch nicht.

00:40:18: Da müsste man sich immer mal anschauen, aber wir sehen ja auf jeden Fall schon insbesondere diese PV-Batteriesysteme.

00:40:24: auch bei Gewerbekunden sehen wir absolut und damit ist das auch ein Case.

00:40:30: Gut jetzt würde mich zum Abschluss noch interessieren wenn wir jetzt mal so fünf sechs Jahre vorspulen ... bei euch ein Businessplan.

00:40:38: Kein Businessplan geht eins zu eins auf, aber ... ... gehst du ganz grob auf, ihr eure Expansion ... ... nimmt richtig Fahrt auf.

00:40:45: Wo steht dann ... ... Spot-My-Energie?

00:40:47: Aber auch vielleicht so der deutsche ... ... Energiemarkt.

00:40:50: Wo kann ja stehen, ... ... wenn es gut läuft?

00:40:53: Gehen wir mal von einem ... ... positiven Szenario aus!

00:40:55: Ich gehe immer vom ... ... positivem Szenarien aus und ich glaube da ganz bestimmt dran.

00:40:59: Also genau, wir werden ... ... das sehen wir ja auch.

00:41:02: also der Weg... Richtung erneuerbare Energien.

00:41:05: Da gibt es keinen zurück mehr, da werden wir also.

00:41:08: PV ist die günstigste Erzeugungstechnologie geworden und wir werden mehr und mehr Fotoverteigernlagen sehen auf Einfamilienhäusern in der Freifläche, Aufgewerbeflächen

00:41:18: usw.,

00:41:19: das heißt Da geh ich einfach, das ist gesetzt.

00:41:23: Gleichzeitig sind die Batterien werden immer günstiger.

00:41:26: Das heißt also wir werden auch einen weiteren Zubau von Batterien sehen im deutschen Stromarkt und da gilt es eben darum Intelligenz zu schaffen dazwischen dass eben diese Systeme miteinander gut sprechen können usw.

00:41:42: vollständig erneuerbares Energiesystem, was wir im Jahr two-thausend-zweiunddreißig noch nicht ganz erreicht haben.

00:41:46: Im Strommarkt sicherlich in Richtung Ende der dreißiger Jahren erreicht haben mit dann bis zu fast hundert Prozent erneuherbarer Energien mindestens mal im Strombereich.

00:41:56: Wir haben vorhin diese All Electric Society angesprochen und werden das sicherlich noch nicht in anderen Bereichen komplett ersetzt haben, bis dahin noch nicht alle Heizungen werden elektrifiziert sein.

00:42:07: Noch nicht die gesamte Mobilität wird elektrifiziert sein aber auch da Schritte bis dahin gemacht haben, sodass wir natürlich einen höheren Stromverbrauch haben in Deutschland auch.

00:42:19: Spotmar Energy wird hier ein Beitrag dazu leisten können dass die Geräte miteinander sprechen und diese Integration weiter gelingen werden.

00:42:30: Im Jahr mindestens mal die Hälfte der deutschen Haushalte mit Smart Mietern versorgt haben.

00:42:39: Wir reden ungefähr von sechzig Millionen Smart Mita oder Messpunkten in Deutschland, das heißt also wenn wir davon ausgehen dass wir bis dahin dreißig Millionen in Deutschland ausgerollt haben ist es sicherlich keine verrückte Annahme Da werden wir unseren Beitrag zu leisten dürfen, wenn wir von einem Share von zehn Prozent ausgehen dürften.

00:43:01: Dann wären das drei Millionen Systeme und das wäre natürlich schon eine riesige Masse oder ein riesiger Kundenstamm den wir haben.

00:43:08: aber Wir sind nicht angetreten um einen Nation Player zu werden sondern wir wollen dass ich eine große Rolle spielen und Das ist unsere Ambition.

00:43:14: ja

00:43:15: klingt cool drück euch die daumen.

00:43:17: Ich habe auch so.

00:43:17: also wenn man hier in eurem Headquater oder das ist wirklich schon relativ beeindruckend nach ihr seid zwanzig, dreinzwanziger in Staat gegangen was ihr in drei Jahren hier aufgebaut habt wenn es in der Geschwindigkeit weitergeht.

00:43:28: Ihr habt jetzt glaube ich sechzig-siebzig Mitarbeiter schon sehr beeindruckende Investoren auch.

00:43:33: also ich könnte mir vorstellen dass das jetzt keine Illusion ist und dass das wirklich in fünf sechs Jahren da steht.

00:43:39: Also ich drück die Daumen!

00:43:40: Ich sage herzlichen Dank Jochen, dass du da so intensiv mit diskutiert hast heute uns auch tiefen Einblick gegeben hast was ihr vorhabt unser Claim Wir wollen mit Leuten sprechen, die Energie neu denken.

00:43:54: Das hast du bei Next-Kraftwerke schon sehr intensiv getan.

00:43:56: und was jetzt mit SpotMyEnergy vorhabt, das klingt auch wieder genauso!

00:44:00: Also ich drücke die Daumen und sage herzlichen Dank!

00:44:02: Vielen vielen Dank gerne schön dass Du hier warst.

00:44:04: Euch danke fürs Zuhören bis zum nächsten Mal bei Megawatt & Friends.

00:44:08: machts gut, tschau tschaus!

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